Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Österreich

Corona-Lockerungen: Österreich geht großen Schritt

19.05.2021 - 06:05:29

Corona-Lockerungen: Österreich geht großen Schritt. WIEN/PARIS/ROM - Im Zeichen deutlich sinkender Corona-Zahlen kehrt in Österreich das öffentliche Leben zurück. Am Mittwoch öffnen nach mehrmonatigem Lockdown Lokale und Hotels, dürfen Theater und Kinos wieder Besucher empfangen und Kunden auch Sportstätten und Fitnessstudios aufsuchen. Voraussetzung für die Nutzung all dieser Einrichtungen ist, dass die Gäste entweder negativ auf das Coronavirus getestet sind, von einer Covid-Erkrankung genesen sind oder eine Impfung haben. Auch Frankreich lockert seine Corona-Maßnahmen deutlich. "Ab dem 19. Mai müssen wir unsere französische Lebensart wiederentdecken", hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gesagt.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bezeichnete den Tag als "Startpunkt für unseren Kampf zurück zur Normalität." Die Ausgangslage für die Öffnungen sei noch besser als erwartet. "Die Kurve der Corona-Infizierten zeigt steil nach unten, die Kurve der Geimpften steil nach oben", so Kurz über die aktuelle Entwicklung.

Für die Einreise nach Österreich entfällt für die Deutschen die Quarantänepflicht, allerdings muss zumindest ein Test mit negativem Ergebnis gemacht worden sein. In Österreich waren in den meisten Bundesländern schon seit Anfang Februar der Handel und viele Dienstleister geöffnet.

Auch Geisterspiele in der Bundesliga sind nun zumindest vorerst vorbei. Bei genehmigten Veranstaltungen mit Sitzplätzen dürfen im Freien bis zu 3000 Menschen zusammenkommen. In Innenräumen sind es bis zu 1500. Weiterhin verboten sind zunächst große Zusammenkünfte wie Hochzeitsfeiern oder Vereinsfeste. Auch die Nachtgastronomie bleibt wegen der Sperrstunde von 22 Uhr zunächst geschlossen. Kurz kündigte weitere Öffnungsschritte in nächster Zeit an. "Wir werden im Sommer zur Normalität zurückkommen können."

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen war in den vergangenen Wochen - entgegen mancher Warnungen von Virologen - deutlich gesunken. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 65 ist die Lage in Österreich nun seit kurzem besser als in Deutschland mit 79.

Der Schritt ist eine Voraussetzung für den Neustart des Tourismus in Österreich. Das Land ist stark von den Einnahmen aus diesem Wirtschaftszweig abhängig. Touristen können sich vielerorts kostenlos testen lassen. So können sich auch Hotels und Gastronomiebetriebe mit Selbsttests eindecken, um ihre Gäste versorgen zu können.

Auch in Frankreich beginnt am Mittwoch der zweite große Schritt bei den Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Er soll die Rückkehr zum normalen Leben markieren. Eine große Lockerung ist nun die Verschiebung der abendlichen Ausgangssperre von 19.00 Uhr auf 21.00 Uhr.

Ab Mittwoch dürfen außerdem im ganzen Land wieder die Außenbereiche der Restaurants sowie die Geschäfte und Kultureinrichtungen öffnen. Auf den Restaurant-Terrassen sollen strikte Hygieneregelungen gelten. Sie dürfen nur bis zu Hälfte ausgelastet sein, an einem Tisch dürfen maximal sechs Menschen sitzen. Die Restaurants waren im Frankreich seit Ende Oktober geschlossen.

Bei den Geschäften, die nicht lebensnotwendige Produkte kaufen, müssen acht Quadratmeter pro Kunde zur Verfügung stehen. Auch in Kinos, Theater und Museen gelten Beschränkungen.

Frankreich ist schwer von der Covid-19-Pandemie getroffen. Seit Beginn der Krise sind rund 108 000 offizielle Corona-Todesopfer gezählt worden. In den vergangen Wochen hatte sich die Lage aber deutlich entspannt. Zuletzt wurden landesweit knapp 150 Corona- Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gezählt. Für die Lockerungen will auch Frankreich eine Art Notbremse nutzen. Ein Richtwert, der aber noch mit anderen Faktoren betrachtet wird, ist dabei eine Inzidenz von 400 oder mehr.

In Italien freuen sich die Menschen auf leichte Lockerungen beim nächtlichen Ausgangsverbot. Die Regierung in Rom hatte am Montag beschlossen, dass sich der Start der Sperrstunde um eine Stunde, von 22 auf 23 Uhr verschiebt. Die Maßnahme tritt nach der offiziellen Publikation des Dekrets in Kraft. Italienische Medien gingen davon aus, dass die Bürger schon am Mittwochabend länger draußen unterwegs sein würden. In einem nächsten Schritt ab 7. Juni wird das Ausgangsverbot dann auf Mitternacht geschoben. Ab 5.00 Uhr darf man in Italien wieder frei aus dem Haus gehen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merkel spricht von Neuanfang - China rückt in den Fokus. Bei ihrem Gipfel äußerten die 30 Mitgliedsstaaten am Montag unter anderem Sorge über Chinas schnelle atomare Aufrüstung, aber auch über koordinierte politische Aktionen Moskaus und Pekings. Wichtig sei deshalb eine enge politische Abstimmung, und sie unterstütze auch das geplante neue Strategiekonzept, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Den Nato-Gipfel nannte sie einen Neuanfang. BRÜSSEL - Nach schwierigen Jahren schließt die Nato wieder die Reihen und nimmt neben Russland erstmals auch China als strategischen Rivalen ins Visier. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 22:41) weiterlesen...

Lufthansa rückt näher an Kapitalerhöhung - Banken mandatiert. Zur Vorbereitung habe der Konzern Banken mandatiert, teilte das Unternehmen am späten Montagabend mit. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) erwäge, auch unter Berücksichtigung der Marktbedingungen, sich ohne den Einsatz zusätzlicher Mittel auf dem Wege einer sogenannten Opération Blanche an einer potenziellen Kapitalerhöhung zu beteiligen. Vorstand und Aufsichtsrat haben aber noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt der Maßnahme getroffen. Zudem fehlt derzeit die Zustimmung durch den WSF. FRANKFURT - Bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa rückt eine Kapitalerhöhung näher. (Boerse, 14.06.2021 - 22:39) weiterlesen...

Biden will Putin rote Linien aufzeigen - 'würdiger Gegner'. "Ich werde Präsident Putin zu verstehen geben, dass es Bereiche gibt, in denen wir zusammenarbeiten können, wenn er sich dafür entscheidet", sagte Biden am Montag nach dem Nato-Gipfel in Brüssel bei einer Pressekonferenz. "Und in den Bereichen, in denen wir nicht übereinstimmen, klarmachen, was die roten Linien sind." Über seinen Gesprächspartner aus Moskau sagte Biden: "Er ist klug. Er ist zäh. BRÜSSEL - US-Präsident Joe Biden will seinem russischen Kollegen Wladimir Putin bei einem Treffen in Genf am Mittwoch rote Linien aufzeigen. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 22:17) weiterlesen...

Biden nach Nato-Gipfel: Werte des Bündnisses sind unter Druck. "Russland und China versuchen beide, einen Keil in unsere transatlantische Solidarität zu treiben", sagte Biden am Montagabend nach dem Nato-Gipfel in Brüssel. "Aber unser Bündnis hat ein starkes Fundament, auf dem wir unsere kollektive Sicherheit und unseren gemeinsamen Wohlstand weiter aufbauen können." Biden betonte erneut, er habe sich bei dem Gipfel klar zum Artikel 5 zur kollektiven Verteidigung bekannt. BRÜSSEL - US-Präsident Joe Biden sieht die demokratischen Werte der Nato unter Druck. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 21:57) weiterlesen...

Vier Jahre nach Ceta: EU-Kanada-Gipfel in Brüssel gestartet. Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen empfingen den kanadischen Premierminister Justin Trudeau zu einem EU-Kanada-Gipfel in Brüssel. BRÜSSEL - Knapp vier Jahre nach Abschluss des Ceta- Handelsvertrags haben die Europäische Union und Kanada am Montagabend eine Zwischenbilanz ihrer wirtschaftlichen und politischen Beziehungen gezogen. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 20:16) weiterlesen...

Boris Johnson verlängert Corona-Maßnahmen für weitere vier Wochen. LONDON - Wegen der rapiden Ausbreitung der Delta-Variante müssen sich die Menschen in England für weitere Corona-Lockerungen noch länger gedulden. Der britische Premierminister Boris Johnson verlängerte am Montag die noch geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 19. Juli, wie er bei einer Pressekonferenz in London erklärte. Das Impfprogramm soll nun nochmals beschleunigt werden. Boris Johnson verlängert Corona-Maßnahmen für weitere vier Wochen (Wirtschaft, 14.06.2021 - 20:05) weiterlesen...