Regierungen, Baltikum

Corona: Lettlands Regierung plant erneuten Lockdown

18.10.2021 - 23:16:29

Corona: Lettlands Regierung plant erneuten Lockdown. RIGA - Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen in Lettland plant die Regierung in Riga einen neuerlichen Lockdown. Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, soll vom 21. Oktober bis 15. November das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land zurückgefahren werden. Dies kündigte Ministerpräsident Krisjanis Karins am Montagabend nach einer mehrstündigen Sitzung des Corona-Krisenstab an. Die Regierung muss dem Vorhaben am Mittwoch in einer Kabinettssitzung noch zustimmen.

Alle Geschäfte und Dienstleister - außer Läden für den täglichen Bedarf - sollen dicht machen, der Schulbetrieb größtenteils auf Fernunterricht umgestellt werden. Auch sollen die Bürger einer Mitteilung der Staatskanzlei zufolge ihre Wohnung von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen dürfen.

In Lettland hat sich die Corona-Lage trotz neuer Beschränkungen zuletzt zugespitzt. In den letzten 14 Tagen wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Riga vom Montag 1307,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert - ein neuer Höchststand seit Beginn der Pandemie.

In Lettland ist nur knapp die Hälfte der 1,9 Millionen Einwohner vollständig gegen Corona geimpft. Die Regierung bemüht sich seit Monaten mit nur mäßigem Erfolg, die geringe Impfbereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD stimmt für Ampel-Koalition - Scholz will Aufbruch (mehr Details) (Wirtschaft, 04.12.2021 - 18:04) weiterlesen...

Kreml: Putin und Biden halten am Dienstag virtuellen Gipfel ab. Das sagte Sprecher Dmitri Peskow am Samstag in Moskau der Agentur Interfax. MOSKAU/WASHINGTON - Inmitten der angespannte Lage im Ukraine-Konflikt ist das geplante virtuelle Gipfeltreffen von Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden nach Angaben des Kreml nun für den kommenden Dienstag angesetzt worden. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 18:01) weiterlesen...

Ukraine: US-Geheimdienste erwarten massiven russischen Militäraufmarsch. Die "Offensive" könne schon Anfang nächsten Jahres beginnen, berichteten am Samstag die "Washington Post" und die "New York Times" unter Berufung auf Dokumente der US-Geheimdienste und Vertreter der Regierung. Die Geheimdiensterkenntnisse zeigten, dass Russland einen massiven Angriff auf die Ukraine vorbereite, sagten die Beamten demnach. Es sei aber unklar, ob der russische Präsident Wladimir Putin die Ukraine auch tatsächlich angreifen wolle. WASHINGTON - Übereinstimmenden Medienberichten zufolge rechnen US-Geheimdienste mit einem bevorstehenden russischen Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze mit bis zu 175 000 Soldaten. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 18:00) weiterlesen...

Ethikrat-Mitglied Rostalski gegen allgemeine Corona-Impfpflicht. Eine solche Maßnahme lasse sich unabhängig vom individuellen Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung nicht rechtfertigen, sagte die Juraprofessorin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Online; Print: Montag). Anders sehe das bei den über 60-Jährigen aus, die einen Großteil der Covid-Patienten auf Intensivstationen ausmachten. BERLIN/KÖLN - Das Mitglied im Deutschen Ethikrat, Frauke Rostalski, hat sich gegen eine allgemeine Impfpflicht in der Corona-Pandemie gewandt. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 17:51) weiterlesen...

SPD-Parteitag stimmt für Ampel-Koalition im Bund. Die Delegierten eines Parteitags stimmten am Samstag mit überwältigender Mehrheit für den Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP. 98,8 Prozent votierten dafür, es gab langen Applaus. "Wir haben jetzt die Chance: Ein Aufbruch kann für Deutschland stattfinden", betonte Scholz und kündigte eine Regierung an, "die den Fortschritt anpackt in einem Moment, wo es gefährlich wäre, das nicht zu tun". Die Entscheidungen von FDP und Grünen über die geplante Koalition stehen noch aus. BERLIN - Die SPD hat grünes Licht für die erste Ampel-Koalition auf Bundesebene unter Führung des wohl künftigen Kanzlers Olaf Scholz gegeben. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 15:00) weiterlesen...

Frankreich rüstet sich für strengere Corona-Regeln. So gilt für Wintersportler in den Ski-Stationen seit Samstag die Pflicht zum Nachweis von Impfung, Genesung oder eines negativen Tests mit dem landesweiten Corona-Pass. In Seilbahnen und Warteschlangen greift auch eine Maskenpflicht. Beides war für den Fall vorgeschrieben worden, dass die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohner - 200 übersteigt. Aktuell liegt sie landesweit deutlich über 300. PARIS/METZ - Vor Beratungen über strengere Corona-Regeln in Frankreich am Montag greifen zum Wochenende bereits einzelne Verschärfungen. (Boerse, 04.12.2021 - 14:38) weiterlesen...