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Datenschutz, Kapitalbeschaffung

Chinesische Unternehmen, die im Ausland an die Börse gehen wollen, müssen sich auf eine stärkere Kontrolle durch den chinesischen Staat einstellen.

07.07.2021 - 07:16:11

China - Verschärfte Kontrolle von im Ausland gelisteten Unternehmen. Es gehe um Datensicherheit, heißt es aus Peking.

Peking - China verschärft die Kontrolle von im Ausland an der Börse gehandelten chinesischen Unternehmen. Die neuen Vorschriften haben weitgehende Auswirkungen auf die Kapitalbeschaffung aufstrebender Firmen aus China an ausländischen Aktienmärkten wie in New York oder Hongkong.

Die neuen Regeln zielen besonders auf «Datensicherheit, grenzüberschreitenden Datenfluss und die Verwaltung vertraulicher Informationen», wie am Mittwoch aus einem Dokument des Staatsrates in Peking hervorging.

Hintergrund ist unter anderem die Sorge der Regierung, dass im Ausland gehandelte chinesische Unternehmen von den dortigen Behörden gezwungen werden könnten, ihre wachsenden Datenmengen zur Verfügung zu stellen. Die neuen Vorschriften sollen die Vertraulichkeit und die Verantwortung für die Sicherheit von Informationen für im Ausland gehandelte Unternehmen besser regeln, heißt es in dem Dokument.

Die Ankündigung folgt auf das überraschende Vorgehen der Behörden gegen den führenden chinesischen Fahrdienstvermittler Didi Chuxing. Der Uber-Rivale war vergangene Woche in New York an die Börse gegangen, obwohl ihm die Cyber-Aufsicht nach Presseberichten eine Verschiebung nahegelegt hatte. Kurz nach dem erfolgreichen Börsengang starteten die chinesischen Behörden Ermittlungen wegen Verstößen beim Umgang mit gesammelten Daten, woraufhin der Aktienkurs massiv einbrach.

© dpa-infocom, dpa:210707-99-286985/2

@ dpa.de