Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Auto, VW

Chinas Auto-Boom wird insgesamt schwächer, Volkswagen kann mit seiner Hauptmarke noch dagegenhalten.

10.01.2020 - 13:30:05

In China beliebt - VW federt China-Schwäche mit SUVs ab. Wesentlicher Grund: Auch die Chinesen fahren gern SUV. Bei den Nutzfahrzeugen ist das Bild eher gemischt.

Peking/Hannover - Dank einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Stadtgeländewagen (SUVs) hat Volkswagen im vergangenen Jahr in China trotz der allgemeinen Marktschwäche im Land zugelegt. Insgesamt wurden von der Kernmarke VW inklusive der neuen Billigmarke Jetta 3,16 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert - 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies teilte der Dax-Konzern am Freitag in Peking mit.

Laut Daten des Branchenverbands PCA (Passenger Car Association) ist hingegen der zuvor jahrzehntelang nur nach oben zeigende Gesamtmarkt für Pkw in China 2019 zum zweiten Mal nacheinander geschrumpft. Die Volksrepublik ist wichtigster Einzelmarkt der deutschen Autobauer.

Vor allem die SUV-Verkäufe zogen bei VW mit einem Plus von 81,6 Prozent auf 812.500 Stück deutlich an. Das waren 26 Prozent des Gesamtabsatzes der Marke VW. Der Hersteller profitierte dabei auch von der Markteinführung von Modellen wie dem T-Cross und dem Teramont X. Auch die Nachfrage nach Mittelklassewagen sei weiterhin hoch gewesen. Der Konzern bleibe Spitzenreiter im chinesischen Markt.

Auch die leichten Nutzfahrzeuge von VW mit Hauptsitz in Hannover meldeten am Freitag Auslieferungszahlen für 2019. Hier sank die Gesamtmenge weltweit um 1,6 Prozent auf 491.600 Wagen. Auf dem deutschen Heimatmarkt nahm sie um 0,8 Prozent ab, in Asien und im Pazifik-Raum war das Minus deutlich größer (13,4 Prozent). Besser lief es in Westeuropa (+0,5 Prozent) und Osteuropa (+8,8 Prozent).

Bei der spanischen VW-Tochter Seat gab es im vorigen Jahr deutliche Zuwächse. Die Marke nannte ein Plus bei den Neuzulassungen um insgesamt 10,9 Prozent auf zuletzt 574.100 Autos. Auch hier spielten Verkäufe von SUV-Modellen wie Arona, Ateca oder Tarraco eine zentrale Rolle - ihr Anteil an den Seat-Verkäufen lag bei über 44 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Verpflichtung zum Aufbau - VW-Betriebsrat fordert EU-Quote für E-Ladestationen. Der VW-Betriebsrat will den Ausbau der Infrastruktur nun auf EU-Ebene gelöst sehen. Wo lade ich mein E-Auto auf? Fehlende Ladestationen gehören zu den wichtigsten Argumenten, die gegen einen Kauf sprechen. (Wirtschaft, 24.01.2020 - 12:49) weiterlesen...

«Dieselgate»-Skandal - Kanada verhängt Millionenstrafe gegen VW. Nun steigt die Rechnung weiter. Mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten hat die Affäre um manipulierte Abgaswerte zahlreicher Dieselautos den VW-Konzern bereits gekostet. (Wirtschaft, 23.01.2020 - 05:24) weiterlesen...

«Dieselgate»-Skandal: Millionenstrafe gegen VW in Kanada. Dem deutschen Autobauer werden Geldbußen in Höhe von umgerechnet 135 Millionen Euro auferlegt, wie die Staatsanwaltschaft in Toronto mitteilte. Zuvor habe sich Volkswagen schuldig bekannt, Autos importiert zu haben, die nicht den zulässigen Abgasstandards entsprachen. Der Hersteller habe zugegeben, gegen Umweltgesetze verstoßen und irreführende Angaben gemacht zu haben. Toronto - Kanada hat wegen Verstößen gegen Umweltgesetze und Importvorschriften im «Dieselgate»-Skandal eine millionenschwere Strafe gegen den Volkswagen-Konzern verhängt. (Politik, 23.01.2020 - 00:48) weiterlesen...

«Dieselgate» - Geheimnisverrat? - VW geht gegen Ex-FBI-Chef vor. Der Jurist machte sich später als Rechtsberater einen Namen und war kurz davor, in der Aufarbeitung der Dieselaffäre mit VW anzubandeln. Jetzt ist das Tischtuch endgültig zerschnitten - es gibt schwere Vorwürfe. Louis Freeh leitete in der Ära Clinton die US-Bundespolizei FBI. (Wirtschaft, 22.01.2020 - 15:10) weiterlesen...

«Dieselgate»: VW geht gegen Ex-FBI-Chef vor. Der ehemalige Leiter der amerikanischen Bundespolizei arbeitet nach seiner Karriere im öffentlichen Dienst als juristischer Vermittler in Wirtschaftsskandalen - bei VW hatte er Anfang 2016 Aussicht auf einen Beratervertrag und sollte in der Aufklärung der Dieselaffäre helfen. Nun ist Freeh für Anwälte privater Kläger tätig. Der Vorwurf der Wolfsburger: Er soll interne Informationen an diese weitergegeben oder gar verkauft haben, berichtet das Online-Wirtschaftsmagazin «Business Insider». Wolfsburg - Volkswagen verdächtigt den früheren FBI-Chef Louis Freeh des Geheimnisverrats. (Politik, 22.01.2020 - 11:46) weiterlesen...

Strategische Zusammenarbeit - Chinesischer Batteriehersteller verhandelt mit VW. Doch bis es überall so weit ist, dürfte es noch dauern. In China spricht der Konzern mit einem externen Anbieter - die Pläne sind aber vage. Eigentlich will Volkswagen künftig selbst hergestellte Batterien und Batterieteile für seine E-Autos verwenden. (Wirtschaft, 20.01.2020 - 11:29) weiterlesen...