Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer räumt Fehler im ersten Amtsjahr ein

19.11.2019 - 13:56:25

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer räumt Fehler im ersten Amtsjahr ein. BERLIN - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat Fehler und schlechtes Krisenmanagement im ersten Amtsjahr eingeräumt. "Das ist natürlich nicht spurlos an mir vorübergegangen. Das kann man an Umfragewerten sehen, das kann man natürlich auch an Diskussionen in der Partei sehen", sagte Kramp-Karrenbauer in einem am Dienstag kurz vor dem CDU-Parteitag in Leipzig veröffentlichten Interview für die ARD-Dokumentation "Die Notregierung - Ungeliebte Koalition". Die Sendung soll am 2. Dezember ausgestrahlt werden.

"Eine Partei, die CDU insbesondere, will natürlich immer eine Vorsitzende, von der sie weiß: Die steht da vorne, auf die kann ich mich verlassen, die macht keine Fehler", sagte Kramp-Karrenbauer der ARD. "Und das war ein Fehler. Und das hat die Partei natürlich wahrgenommen", sagte sie vor dem Hintergrund ihres Krisenmanagements.

Mit Spannung wird erwartet, wie die Delegierten auch angesichts der anhaltend schlechten Umfragewerte auf die Rede der Vorsitzenden zu Beginn des Parteitags am Freitag reagieren. Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, ihr knapp unterlegener Kontrahent bei der Wahl zum Parteivorsitz, hat ebenfalls eine Rede angekündigt. Intern schwelt in der CDU eine Debatte über die künftige Kanzlerkandidatur.

Kramp-Karrenbauer lastete sich in der ARD Versäumnisse zunächst beim Europa-Wahlkampf im Frühjahr an. Sie habe die Umstrukturierungen in der Parteizentrale nach der Übernahme des Vorsitzes "nicht konsequent genug vorangetrieben". Es habe ein altes und ein neues Team gegeben. "Das war kein Wahlkampf aus einem Guss."

Selbstkritisch äußerte sie sich auch über die Reaktion auf ein kritisches Video des YouTubers Rezo. "Die Entscheidungen, wann reagieren wir, wie reagieren wir, sind in einer unglaublichen Hektik gefallen, wo jeder der Beteiligten immer zwischen zwei Wahlkampfauftritten gerade mal fünf Minuten Zeit hatte, um miteinander zu telefonieren. Das war grundlegend falsch." Die CDU hätte "von Anfang an sehr schnell eine Reaktion setzen müssen gegen das Video. Es wäre erst einmal egal gewesen, welche Reaktion. Sie hätte nur sehr schnell erfolgen müssen."

Noch schärfer urteilt Innenminister Horst Seehofer (CSU) über das Krisenmanagement der CDU-Spitze auf das Video: "Die Reaktion war katastrophal, total unbeholfen. Später dann der Versuch, das mit einem Video zu beantworten, einmal aus der CDU, dann aus der CSU - das war einfach nicht gut."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD begrüßt Bewegung bei Union für weitere Tabakwerbeverbote. Die SPD begrüßte Bewegung bei der Union, die am Dienstag über ein Papier dazu beraten will - es sieht zeitlich gestaffelte Verbote der Plakatwerbung ab 2022 vor. SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich bin froh, dass nach jahrelanger Blockade bei der Union jetzt offenbar klare Bereitschaft besteht, endlich einem umfassenden Verbot der Tabakaußenwerbung zuzustimmen." Ihm komme es insbesondere darauf an, alle Tabakprodukte und auch E-Zigaretten mit einzubeziehen. BERLIN - In der Koalition deutet sich nach langem Ringen eine mögliche gemeinsame Linie bei weiteren Werbebeschränkungen fürs Rauchen an. (Boerse, 10.12.2019 - 06:32) weiterlesen...

Russland und Ukraine ringen weiter im Streit um Gas-Transit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in der Nacht zum Dienstag nach Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin in Paris, Details müssten noch geklärt werden. "Mir scheint, dass wir die Blockade in dieser Frage überwunden haben." Auf Beraterebene würden bereits die künftigen Mengen an Erdgas und andere Details des Transits besprochen. "Denn das ist wichtig für alle. Sowohl für die Ukraine als auch für die Energiesicherheit Europas", betonte Selenskyj. PARIS - Russland und die Ukraine haben sich noch nicht über einen Gas-Transit nach Europa ab dem kommenden Jahr geeinigt. (Boerse, 10.12.2019 - 06:25) weiterlesen...

Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf. Bereits an diesem Dienstagvormittag soll eine Arbeitsgruppe ihre Beratungen aufnehmen. Das hatte das Gremium am Montagabend beschlossen. BERLIN - Der Vermittlungsausschuss will noch vor Weihnachten beim Klimapaket zu einer Einigung kommen. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 06:23) weiterlesen...

Kampf gegen Steuerbetrug: Mehr als 200 Behördenstellen unbesetzt. Rund jede zehnte Position bei der Bundeszentrale für Steuern ist nicht besetzt, wie aus einer Aufstellung des Finanzministeriums für die Grünen-Fraktion hervorgeht. Demnach sind derzeit 222,5 Stellen offen. Bei dieser Zentrale soll auch die mit 48 Stellen ausgestattete Task Force angesiedelt werden. BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will eine Spezialeinheit gegen großangelegten Steuerbetrug einrichten - die gleiche Behörde hat offenkundig aber schon jetzt Probleme, offene Stellen zu besetzen. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 06:22) weiterlesen...

Klimagipfel: Greenpeace fordert Ankündigungen für mehr Klimaschutz. "Die Länder müssen sich in der Abschlusserklärung zur Konferenz verpflichten, im nächsten Jahr ehrgeizigere nationale Klimaschutzpläne vorzulegen", sagte Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser der Deutschen Presse-Agentur. Auch auf die Aussagen der Klimawissenschaft zur Reduktion von Treibhausgasen, die zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad notwendig ist, müsse die Erklärung von Madrid sich beziehen. "Die Menschen erwarten, dass sofort mehr getan wird", sagte Kaiser. MADRID - Die UN-Klimakonferenz muss aus Sicht von Greenpeace mit einer gemeinsamen Ankündigung aller Staaten enden, mehr Tempo im Kampf gegen den Klimawandel zu machen. (Boerse, 10.12.2019 - 06:22) weiterlesen...

Minister-Runde beim Klimagipfel - Länder-Ranking wird vorgestellt. Im Vorjahr war Deutschland abgerutscht und landete auf Platz 27 noch hinter Staaten wie der Slowakei, Rumänien oder Indien. MADRID - Auf der UN-Klimakonferenz in Madrid präsentiert die Entwicklungsorganisation Germanwatch am Dienstag (10.00 Uhr) den neuen Klimaschutz-Index, der die Bemühungen der Staaten im Kampf gegen die Erderwärmung bewertet. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 06:21) weiterlesen...