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Regierungen, Versorger

CARBIS BAY - Klimaschützer sind enttäuscht über die Pläne der reichen Industrienationen (G7) im Kampf gegen die Erderwärmung.

13.06.2021 - 09:20:28

Klimaschützer beklagen 'leere Versprechen' der G7-Staaten. Ohne zeitliche Vorgaben seien diese "nur leere Versprechen", sagte Catherine Pettengell vom Climate Action Network am Sonntag auf dem G7-Gipfel im englischen Carbis Bay. "Die G7-Staats- und Regierungschefs lassen ihren Worten immer noch keine Taten folgen." Investitionen in Kohle müssten sofort enden.

Auch müssten die G7-Staaten die schon früher gegebene und diesmal wieder nur bekräftigte Zusage einhalten, den Entwicklungsländern jährlich 100 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen zu wollen. Damit sollen ärmere Staaten ihren Klimaschutz ausbauen und sich widerstandsfähiger gegen Auswirkungen wie Wetterextreme machen. Die Klimahilfen erreichen laut Oxfam bisher nur 39 Milliarden US-Dollar, wovon Deutschland 6,8 Milliarden Euro (2019) beisteuerte.

Auch die Zusage einer knappen Halbierung der Treibhausgasausstöße bis 2030 im Vergleich zu 2010 sei "keine neue Ankündigung", sondern nur eine Bekräftigung der geltenden Ziele unter dem Pariser Klimaabkommen, sagte Jan Kowalzig von Oxfam. "Die G7-Länder leisten nach wie vor nicht ihren fairen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz."

Das auch früher schon mehrmals gemachte Versprechen, die Subventionen für fossile Energie auslaufen zu lassen, beschrieb Kowalzig als "gute Entwicklung". Allerdings seien Ausnahmen zugelassen. "Wir müssen die konkrete Umsetzung anschauen." Nach Angaben der Organisation Tearfund haben die G7-Staaten seit Beginn der Corona-Pandemie mehr in fossil-energieintensive Bereiche investiert als in saubere Energien.

Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz im November in Glasgow hatte die britische Regierung hingegen begrüßt, dass alle G7-Staaten ein Bekenntnis zur Klimaneutralität bis spätestens 2050 abgelegt hätten. Das bedeutet, dass kein Kohlendioxid ausgestoßen wird oder die CO2-Emissionen vollständig kompensiert werden.

Das Pariser Klimaabkommen will die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen. Doch schon jetzt hat sich die Erde um rund 1,2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erhitzt. Die fatalen Folgen: Je nach Region gibt es mehr Hitzewellen und Dürren sowie starken Regen, Stürme, Unwetter und Überschwemmungen.

Zu den G7-Staaten gehören neben Großbritannien und den USA auch Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. Auch EU-Vertreter nehmen an dem Treffen in Cornwall teil.

@ dpa.de

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