Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

CARBIS BAY - Entwicklungsorganisationen haben die Pläne der großen Industrienationen (G7), bedürftigen Ländern mit einer Milliarde Impfdosen helfen zu wollen, als unzureichend kritisiert.

11.06.2021 - 06:01:26

Kritik an G7: Eine Milliarde Impfdosen nicht genug - Patente aufheben. Zum Beginn des G7-Gipfels an diesem Freitag im englischen Carbis Bay forderten sie darüber hinaus eine Aufhebung des Patentschutzes für Impfstoffe, die Weitergabe von Technologie zur Impfstoffproduktion und Investitionen in regionale Produktion weltweit.

"Eine sofortige Weitergabe von Impfdosen ist momentan dringend erforderlich und die Milliarde Impfdosen sind daher willkommen", sagte Jörn Kalinski von Oxfam. Aber wenn das alles sei, "muss dies als Fehlschlag gewertet werden". Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) halte 11 Milliarden Impfdosen für nötig - oder zumindest acht Milliarden, um für eine Herdenimmunität 80 Prozent der Bevölkerung in Ländern mit geringem oder mittleren Einkommen zu impfen.

"Wohltätigkeitsaktionen werden die kolossale strukturelle Krise der weltweiten Impfstoffversorgung nicht beheben", sagte Kalinski. "Die G7 muss dafür sorgen, dass die Monopole einiger Pharmaunternehmen gebrochen werden und darauf bestehen, dass qualifizierte Hersteller auf der ganzen Welt die Produktion hochfahren können." Das Leben von Millionen Menschen sollte "niemals vom ungewissen Wohlwollen reicher Nationen und profitorientierter Pharmakonzerne abhängen".

Die Organisationen Oxfam, World Vision oder One forderten Kanzlerin Angela Merkel auf, dem Beispiel von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, US-Präsident Joe Biden sowie Indiens und Südafrikas zu folgen und ihre Unterstützung für eine befristete Freigabe der Patente zu erklären. Merkel und die EU-Kommission hatten sich wiederholt dagegen ausgesprochen, weil es aus ihrer Sicht die Probleme nicht löse.

Auch der frühere britische Premierminister Gordon Brown setzte sich für eine Aufhebung ein. Die Pläne für eine Milliarde Impfdosen seien "nicht genug". "Entscheidungen über Leben und Tod können nicht einer Art Wohltätigkeitsveranstaltung überlassen werden, wo die Bettelschale von einem Staatsführer zum anderen weitergereicht wird", sagte Brown auf einer Veranstaltung von One zum Gipfel.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Neues Instrument zur Förderung grünen Wasserstoffs geht an den Start. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach am Montag von einem "historischen Projekt" und einem bislang fehlenden Bindeglied für das Gelingen der Wasserstoffstrategie, die als einer der wichtigsten Bausteine in der Klimapolitik gilt. BERLIN/HAMBURG - Mit der Stiftung H2Global als neuem Förderinstrument soll in den kommenden Jahren ein funktionierender internationaler Markt für grünen Wasserstoff aufgebaut werden. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 14:19) weiterlesen...

Söder will Aufklärung über Impfung von Hotel-Mitarbeitern aus Italien. "Ich habe da große Bauschmerzen, wenn so was stattfindet", sagte Söder am Montag in München. MÜNCHEN - Nach der Impfung von italienischen Hotel-Mitarbeitern in Deutschland hat sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gegen einen "Impftourismus" ausgesprochen und Aufklärung verlangt. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 14:11) weiterlesen...

Bundespressekonferenz beendet Live-Übertragungen in Pandemie-Zeit. BERLIN - Der Verein Bundespressekonferenz beendet mit dem Abflauen der Corona-Welle auch wieder die Möglichkeit von regelmäßigen Live-Übertragungen der Pressekonferenzen mit der Bundesregierung. Ab 28. Juni werde die Übertragung eingestellt, teilte der Vereinsvorstand am Montag in Berlin mit. Öffentlich-rechtliche und auch private TV-Programme hatten in der Pandemiezeit mit hohen Infektionszahlen immer wieder Pressekonferenzen live ausgestrahlt, diese Möglichkeit hatte der Verein für die Öffentlichkeit eingeräumt. Der Vorstand traf die Entscheidung nun auch mit Blick auf die parlamentarische Sommerpause. Bundespressekonferenz beendet Live-Übertragungen in Pandemie-Zeit (Boerse, 14.06.2021 - 14:09) weiterlesen...

Bundesamt für Justiz geht gegen Telegram vor. Grund sei, dass Möglichkeiten zur Beschwerde über strafbare Inhalte nicht leicht erkennbar und erreichbar seien, erläuterte eine Sprecherin am Montag in Berlin. Dies schreibe das Netzwerkdurchsetzungsgesetz aber vor. BERLIN - Das Bundesjustizministerium geht gegen den Messenger-Dienst Telegram vor. (Boerse, 14.06.2021 - 14:06) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP/Experte: Ohne Maskenpflicht droht Wiederaufflammen der Pandemie (Wort im fünften Absatz korrigiert) (Wirtschaft, 14.06.2021 - 13:53) weiterlesen...

WDH/Experte: Ohne Maskenpflicht droht Wiederaufflammen der Pandemie (Wort im vierten Absatz korrigiert) (Boerse, 14.06.2021 - 13:52) weiterlesen...