Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Energie, Arbeitsmarkt

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht im Aufbau der europäischen Batteriezellindustrie die Chancen für ein Jobwunder in Deutschland steigen.

30.06.2020 - 05:02:49

Batteriebranche: Altmaier rechnet mit Zehntausenden neuen Jobs

"Es ist absehbar, dass wir in Deutschland einige Zehntausend Arbeitsplätze schaffen werden in diesem Bereich", so Altmaier im RTL/ntv "Frühstart". Am Dienstag besucht er in Ellwangen die Firma Varta, um ihr als erstes deutsches Unternehmen einen Förderbescheid aus dem europäischen Batterie-Projekt (IPCEI) zu übergeben.

Varta bekommt 300 Millionen Euro. Der Minister bezeichnete die Firma als "herausragendes Beispiel" aus der Branche. "Deshalb bekommen sie jetzt diesen Scheck." Altmaier unterstrich die Ambitionen der Batterie-Initiative. Europa müsse bei der Quantität nicht mit Asien konkurrieren, solle aber die besten, leistungsfähigsten und umweltfreundlichsten Batterien entwickeln. "Da können wir führend werden und das wollen wir auch." Es gebe eine "ganz neue Aufbruchsdynamik" bei den Themen Elektromobilität und Batteriezellproduktion. Die Einfuhren von Lithium nach Deutschland stiegen "gewaltig" an. Durch das Konjunkturprogramm habe man zusätzliches Geld für die Batterietechnik herausgeholt. "Das macht es uns möglich, jetzt den Schwung so zu verstärken, dass daraus eine selbstständige und auch selbstbewusste neue Branche werden kann", so Altmaier. Der CDU-Politiker geht davon aus, dass die EU-Kommission auch das zweite Konsortium für die Batterieproduktion genehmigen wird. Ob es sogar ein drittes geben wird, könne man erst in einigen Monaten beurteilen. "Wir wollen, dass es vorangeht. Wir wollen niemanden ausschließen. Und wir wollen, dass es marktwirtschaftlich geht. Das ist der Maßstab und alles andere wird man sehen." Altmaier sprach sich für weitere europäische Kooperationen in anderen Wirtschaftszweigen aus. Man werde eine Wasserstoff-Initiative starten. Ähnliches wolle er im Mobilfunk bei der 5G-Technologie. "Wir sind der Meinung, dass wir da mehr europäische Firmen brauchen, die weltweit sich am Ausbau beteiligen." Man prüfe mit Firmen wie Ericsson und Nokia, ob es möglich ist, auch deutsche Unternehmen stärker einzubinden. Anschubfinanzierungen seien denkbar. "Für mich ist immer entscheidend: Ist es eine Zukunftstechnologie, ist es eine Technologie, die neue Arbeitsplätze schafft, die den Standort Deutschland voranbringt und dann sind Förderungen gerechtfertigt."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Bundesnetzagentur: Hohe Zuverlässigkeit bei Gasversorgung. Im vergangenen Jahr habe die durchschnittliche Unterbrechung bei den Endkunden weniger als eine Minute betragen, berichtete der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am Freitag. BONN - Die Gasversorgung in Deutschland bleibt sehr zuverlässig. (Boerse, 10.07.2020 - 11:47) weiterlesen...

Ölpreise geben weiter nach. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 41,80 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 67 Cent auf 39,95 Dollar. SINGAPUR - Die Ölpreise stehen aufgrund hoher Corona-Neuinfektionen in großen Volkswirtschaften weiter unter Druck. (Boerse, 10.07.2020 - 07:46) weiterlesen...

Ölpreise gefallen - Ölfeld in Libyen wieder geöffnet. Hierfür sorgte vor allem die Wiederinbetriebnahme eines großen Ölfeldes in Libyen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 42,34 US-Dollar. Das waren 95 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,25 Dollar auf 39,65 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Donnerstag am Nachmittag unter Druck geraten. (Boerse, 09.07.2020 - 17:49) weiterlesen...

Wettbewerbsprobleme erkennen - Bundeskartellamt prüft Preise an Ladesäulen für Elektroautos. Das Kartellamt kündigt eine Untersuchung an. Deren Ergebnisse dürften mehr Menschen im Süden betreffen als im Rest der Republik. Noch steht die flächendeckende Versorgung mit Ladesäulen nicht, doch schon jetzt häufen sich Beschwerden über Preise und Konditionen. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 16:04) weiterlesen...

116 Südwest-Kommunen beteiligen sich an Strom- und Gasnetzen von EnBW. Zusammen besitzen sie mittelbar rund neun Prozent der Anteile an der Netzgesellschaft NetzeBW, wie deren Mutterkonzern EnBW am Donnerstag mitteilte. Die Anteile werden von einer kommunalen Beteiligungsgesellschaft gehalten, in die sich die Kommunen eingekauft haben - mit Summen von 200 000 bis hin zu knapp zwölf Millionen Euro. STUTTGART/KARLSRUHE - 116 Städte und Gemeinden aus dem ganzen Land sind jetzt Miteigentümer der Strom- und Gasnetze im Südwesten. (Boerse, 09.07.2020 - 16:03) weiterlesen...

Kaeser fordert Kohleausstieg - Siemens-Aktionäre billigen Aufspaltung. Die Aktionäre haben die Ablösung des Energiegeschäfts mit großer Mehrheit genehmigt. Davor hatten sie viele Fragen - und Siemens-Chef Joe Kaeser forderte einen Weg aus der Kohle. Siemens wird wie geplant aufgespalten. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 15:42) weiterlesen...