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BUENOS AIRES - Wenige Tage vor Ablauf der aktuellen Verhandlungsrunde √ľber einen Schuldenschnitt f√ľr Argentinien haben die privaten Gl√§ubiger den Druck auf die Regierung in Buenos Aires erh√∂ht.

28.07.2020 - 14:35:28

Gl√§ubiger erh√∂hen im Schuldenstreit Druck auf Argentinien. Ihr j√ľngstes Angebot werde nun von mehr als 50 Prozent der Kreditgeber mitgetragen, teilten die drei gr√∂√üten Gl√§ubigergruppen am Dienstag in einem Schreiben an Wirtschaftsminister Mart√≠n Guzm√°n mit. Damit k√∂nnten sie eine Umschuldung m√∂glicherweise verhindern.

Die Schulden der zweitgr√∂√üten Volkswirtschaft in S√ľdamerika sind zu den aktuellen Bedingungen nicht mehr tragf√§hig. Deshalb fordert Argentinien von seinen privaten Gl√§ubigern, auf einen Teil ihrer Forderungen von rund 66 Milliarden US-Dollar (rund 56 Mrd Euro) zu verzichten. Kommt es zu keiner Einigung, droht dem Land die Staatspleite. Es w√§re der neunte Zahlungsausfall in der argentinischen Geschichte.

Zuletzt hatten die Kreditgeber h√∂here Zinsen auf die Staatsanleihen und √Ąnderungen an einigen Vertragsklauseln gefordert. Die argentinische Regierung h√§lt allerdings an ihrem letzten Angebot fest und ist zu keinen weiteren Zugest√§ndnissen bereit. Medienberichten zufolge liegen beiden Offerten bereits recht nah beieinander. Die derzeitige Verhandlungsrunde endet am 4. August.

"Zu den Unterst√ľtzern des Angebots geh√∂ren einige der wichtigsten Anleger in Argentinien, die signifikate Direktinvestitionen in dem Land get√§tigt haben", hie√ü es in dem Schreiben. Unter den Gl√§ubigern sind gro√üe Investmentfonds wie Blackrock, Ashmore und Fidelity.

Argentinien steckt in einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Inflationsrate betrug zuletzt mehr als 50 Prozent. F√ľr das laufende Jahr rechnen Experten mit einem R√ľckgang der Wirtschaftskraft um rund zehn Prozent. Ende Mai hatte Argentinien Zinsforderungen in H√∂he von 503 Millionen US-Dollar nicht beglichen und war dadurch in einen begrenzten Zahlungsausfall gerutscht.

@ dpa.de

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