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Anleihen, USA

BUENOS AIRES / NEW YORK - Im seit Monaten andauernden Streit über einen Schuldenschnitt haben mehrere wichtige Gläubiger das Angebot der argentinischen Regierung abgelehnt und eine Gegenofferte unterbreitet.

21.07.2020 - 06:16:30

Gläubiger lehnen Argentiniens neues Umschuldungsangebot wieder ab. "Unser gemeinsames Angebot enthält große wirtschaftliche und rechtliche Zugeständnisse", hieß es am Montag (Ortszeit) in einer gemeinsamen Erklärung von drei großen Gläubigergruppen.

Medienberichten zufolge fordern die Kreditgeber höhere Zinsen auf die Staatsanleihen und Änderungen an einigen Vertragsklauseln. Die drei Gläubigergruppen halten rund ein Drittel der für die Umschuldung vorgesehenen Titel. Zu den Gläubigern gehören unter anderem die Investmentkonzerne Blackrock, Fidelity, Greylock Capital und Ashmore.

Die Schulden der zweitgrößten Volkswirtschaft in Südamerika sind zu den aktuellen Bedingungen nicht mehr tragfähig. Deshalb fordert Argentinien von seinen privaten Gläubigern, auf einen Teil ihrer Forderungen von rund 66 Milliarden US-Dollar (rund 59 Mrd Euro) zu verzichten. Kommt es zu keiner Einigung, droht dem Land erneut die Staatspleite. Es wäre der neunte Zahlungsausfall in der argentinischen Geschichte.

Die argentinische Regierung zeigte sich am Montag nicht verhandlungsbereit. "Wir können uns nicht mehr bewegen", sagte Präsident Alberto Fernández im Fernsehen. Auch Wirtschaftsminister Martín Guzmán machte deutlich, dass das aktuelle Angebot das letzte Wort aus Buenos Aires ist. "Wir sehen, dass es in dieser Gruppe von Gläubigern an Verständnis für die beschränkten Möglichkeiten Argentiniens fehlt", sagte der Ressortchef.

Argentinien steckt in einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Inflationsrate betrug zuletzt mehr als 50 Prozent. Für das laufende Jahr rechnen Experten mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft um rund zehn Prozent. Ende Mai hatte Argentinien Zinsforderungen in Höhe von 503 Millionen US-Dollar nicht beglichen und war dadurch in einen begrenzten Zahlungsausfall gerutscht.

@ dpa.de

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