Regierungen, Lebensmittelhandel

BUENOS AIRES - Mit unterschiedlichen Verhandlungspositionen ist die Welthandelsorganisation (WTO) in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires in ihre 11.

10.12.2017 - 22:00:47

WTO-Handelskonferenz beginnt ohne Konsens bei den Hauptthemen. Ministerkonferenz gestartet. Vertreter aus 164 Ländern verhandeln unter anderem über Fischerei, Landwirtschaft und e-commerce. Es gebe noch große Meinungsunterschiede in der Ausarbeitung der besprochenen Abkommen, erklärte WTO-Generalsekretär Roberto Acevédo am Sonntag auf einer Pressekonferenz zum Auftakt des Treffens. Die Bedrohung durch Protektionismus bestehe weiterhin. Er forderte alle Teilnehmer auf, Flexibilität zu zeigen.

Auch die Konferenzvorsitzende Susana Malcorra sprach von einem "komplexen Umfeld" für die Verhandlungen. "Wir werden versuchen, in Buenos Aires die internationale Unterstützung für einen auf Regeln basierenden Handel wieder zu beleben", sagte Malcorra.

Die Bundesregierung sieht die Fortführung des WTO-Systems trotz der Politik der neuen US-Regierung als gesichert. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die USA aus der WTO austreten möchten", sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor Beginn der Konferenz. Angesichts des wachsenden Protektionismus weltweit werde die Zusammenarbeit der WTO-Mitgliedsländer immer wichtiger.

"Freier und fairer Handel basierend auf gemeinsamen Regeln darf nicht zur Disposition stehen", erklärte Zypries. Die Bundesregierung wolle Fortschritte beim Abbau von Agrarsubventionen und mehr Transparenz im Dienstleistungsbereich und beim elektronischen Handel.

Für Spannungen sorgte die Einreiseverweigerung für rund 60 NGO-Vertreter. Die Abgewiesenen hätten eine "disruptive" Einstellung zum WTO-Treffen, erklärten die argentinischen Behörden. Nach Einspruch der WTO und der betreffenden Regierungen wurden 23 Abweisungen überprüft und rückgängig gemacht, unter ihnen die eines deutschen BUND-Vertreters. Der norwegische Attac-Vertreter Petter Titland wurde im Flughafen von Buenos Aires gestoppt und nach Brasilien abgeschoben. Nach einem Protest der norwegischen Regierung wurde Titland am Sonntag doch zugelassen, wie das argentinische Außenministerium mitteilte. Die Handelskonferenz tagt bis Mittwoch (13. Dezember) in der argentinischen Hauptstadt.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

ARD: Mehr Rüstungsexporte in Spannungsgebiete genehmigt als früher. Im vergangenen Jahr seien Exporte in Drittstaaten, die nicht zur EU oder NATO gehören, im Volumen von 3,79 Milliarden Euro genehmigt worden, gegenüber 2016 ein Plus von 100 Millionen Euro, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio. Addiere man die Regierungsjahre der großen Koalition, ergebe sich für Drittstaaten die Rekordsumme von 14,49 Milliarden Euro. Das seien rund 45 Prozent mehr als unter Schwarz-Gelb mit rund 10 Milliarden. In früheren Regierungen hätten die Zahlen noch niedriger gelegen. BERLIN - Die große Koalition hat nach einem ARD-Bericht mehr Rüstungsexporte in Spannungsgebiete genehmigt als frühere Bundesregierungen. (Boerse, 23.01.2018 - 20:00) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Union dringt auf schnellere Koalitionsgespräche. Dies betrifft sowohl den Familiennachzug von Flüchtlingen als auch die Forderungen der Sozialdemokraten nach einem "Einstieg in das Ende der Zwei-Klassen-Medizin" durch eine Angleichung der Honorarordnungen für gesetzlich und privat Versicherte. BERLIN - Aus der Union kommen Kompromisssignale an die SPD - ungeachtet ihres Ärgers über Verzögerungen bei den Koalitionsverhandlungen. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 19:53) weiterlesen...

'Shutdown' der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung. WASHINGTON - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA einen Kompromiss gefunden und den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen außerdem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln. 'Shutdown' der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung (Wirtschaft, 23.01.2018 - 17:56) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: EU-Finanzminister kürzen schwarze Steuerliste. Unter anderen kürzten sie die schwarze Liste von Steueroasen drastisch. Außerdem hatten sie Dauerthemen wie Griechenland und die Debatte um hohe Handelsüberschüsse auf dem Tisch. BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister haben bei ihrem ersten Treffen im neuen Jahr eine Reihe richtungsweisender Entscheidungen getroffen. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 17:09) weiterlesen...

Unmut bei Union über Verzögerung bei Koalitionsverhandlungen. Da die Sozialdemokraten noch internen Beratungsbedarf reklamierten, dürften die offiziellen Verhandlungen nicht vor Freitag starten. In der Union besteht die Befürchtung, dass die Gespräche nicht bis Karneval abgeschlossen werden können. Dies könnte wiederum eine Regierungsbildung bis Ostern in Frage stellen. BERLIN - In der Union wächst der Unmut über die SPD wegen Verzögerungen bei den Koalitionsverhandlungen. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 16:42) weiterlesen...

Bundesrat: Schleswig-Holstein für mehr Offshore-Windenergie. Dazu wolle sie Anfang Februar eine Initiative in den Bundesrat einbringen, kündigte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) am Dienstag in Kiel an. Demnach sollte der bundesweite Deckel für Offshore-Energie in Nord- und Ostsee auf mindestens 20 Gigawatt bis 2030 und 30 Gigawatt bis 2035 angehoben werden. Bislang liege er bei 15 Gigawatt bis 2030. KIEL - Schleswig-Holsteins Landesregierung fordert einen weiteren Ausbau der Windenergie auf See. (Boerse, 23.01.2018 - 16:39) weiterlesen...