Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Produktion, Absatz

BUENOS AIRES - In Teilen Südamerikas ist es am Sonntag zu einem massiven Stromausfall gekommen.

16.06.2019 - 15:04:25

Blackout in Südamerika - Argentinien und Uruguay ohne Strom. Ganz Argentinien und Uruguay seien nach einer schweren Störung im Verbindungssystem ohne Elektrizität, teilte der argentinische Energieversorger Edesur auf Twitter mit. Die beiden Nachbarländer haben zusammen rund 48 Millionen Einwohner.

Laut Medien begann der Blackout um 7.07 Uhr Ortszeit (12.07 MESZ). Auf der Südhalbkugel der Erde beginnt jetzt der Winter, in den betroffenen Ländern wird viel mit Strom geheizt. Unklar war am Sonntag zunächst das ganze Ausmaß des Stromausfalls. Argentinien, wo im Herbst Präsidentschaftswahlen stattfinden, leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise. Die Infrastruktur gilt als marode.

Entgegen der Mitteilung von Edesur war der Ausfall womöglich nicht flächendeckend. Die argentinische Zeitung "La Nación" berichtete von Ausfällen in der Hauptstadt Buenos Aires und in verschiedenen Provinzen des Landes. Auch Teile Brasiliens und Chiles seien betroffen. Laut BBC gab es außerdem in Paraguay Stromausfälle. Die argentinische Tageszeitung "Clarín" berichtete, Züge seien abrupt gestoppt worden, auch die Metro funktionierte nicht.

Das argentinische Energieministerium teilte mit, dass die Behörden die genauen Ursachen des Ausfalls untersuchten. In den Regionen Cuyo, Nordwest und Comahue habe die Wiederherstellung der Versorgung schon begonnen. Es werde Stunden dauern, bis überall wieder Strom fließe. Die uruguayische Energiebehörde UTE teilte laut "La Nación" mit, dass ein Fehler im argentinischen Netz das Verbundsystem in Mitleidenschaft gezogen habe und das ganze Land ohne Strom sei.

Auf Twitter zogen argentinische Nutzer Vergleiche zu Venezuela, wo es seit März 2019 immer wiederkehrende Stromausfälle gab. "Mit (Präsident) Macri sind wir lediglich Venezuela", schrieb ein Nutzer. Andere fragten, wie es sein könne, dass das Internet funktioniere, obwohl kein Strom da sei. Wieder andere mahnten, vorsichtig zu fahren, da auch Ampeln nicht funktionierten.

Südlich von Buenos Aires an der Küste sei es kalt, berichtete eine Augenzeugin namens Sara der Deutschen Presse-Agentur. Die Ampeln funktionierten nicht, auch könne man nicht tanken. "Es ist sehr merkwürdig, so massiv war es noch nie", sagte die junge Frau.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Parlament stimmt über von der Leyen als Kommissionspräsidentin ab. Vor der Wahl soll die CDU-Politikerin am Dienstag (09.00 Uhr) eine Rede im Plenum in Straßburg halten. Anschließend ist eine öffentliche Debatte geplant, bevor sich die Fraktionen zu internen Gesprächen zurückziehen könnten. Der Beginn der geheimen Abstimmung ist dann für den Abend (18.00 Uhr) angesetzt. STRASSBURG - Das Europaparlament stimmt über Ursula von der Leyen als neue Präsidentin der EU-Kommission ab. (Wirtschaft, 16.07.2019 - 05:47) weiterlesen...

Forscher: 2,9 Millionen Haushalte beschäftigen Putzfrau schwarz. "Geht man von rund 41 Millionen Haushalten insgesamt aus, beschäftigten im Jahr 2017 über 3,3 Millionen Haushalte gelegentlich oder regelmäßig eine Hilfe - und knapp 2,9 Millionen Haushalte ließen schwarz reinigen und einkaufen", erläuterte Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Der Verhaltensökonom und Wirtschaftsethiker hat die Schwarzarbeit bei Reinigungskräften in einer aktuellen Studie untersucht, die der Deutschen Presse-Agentur in München exklusiv vorlag. KÖLN/MÜNCHEN - Knapp 90 Prozent der deutschen Haushalte mit einer Reinigungskraft lassen einer Studie zufolge ihre Wohnung schwarz putzen. (Wirtschaft, 16.07.2019 - 04:46) weiterlesen...

Benetton-Konzern und Delta sollen bei Alitalia-Rettung helfen ROM - Der italienische Infrastrukturkonzern Atlantia und das Finanzministerium in Rom an der Operation beteiligt, teilte FS mit. (Boerse, 15.07.2019 - 22:55) weiterlesen...

Bundeskanzlerin zu Besuch in Sachsen. Für ein paar Stunden besuchte sie am Nachmittag zunächst den Standort von Siemens in Görlitz. Die Kanzlerin erschien im royalblauen Blazer und grauer Hose und besichtigte im Beisein von Siemens-Chef Joe Kaeser und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mehrere Stationen der Dampfturbinen-Fertigung. Gut gelaunt und sichtlich entspannt fragte Merkel immer wieder nach Details. GÖRLITZ - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei einem Besuch in Sachsen am Montag in bester Verfassung präsentiert. (Wirtschaft, 15.07.2019 - 20:19) weiterlesen...

Spektakulärer Schritt: Berlin kauft 670 Wohnungen in Karl-Marx-Allee. Jetzt kauft das Land Berlin die rund 670 Wohnungen in der ehemaligen DDR-Prachtstraße von einem privaten Eigentümer, um wieder mehr Kontrolle über den Wohnungsmarkt mit seinen massiv gestiegenen Mieten zu bekommen. Wie die Senatskanzlei am Montag mitteilte, werden sie von der kommunalen Gesellschaft Gewobag übernommen. BERLIN - Der Konflikt um die Wohnungen in der Berliner Karl-Marx-Allee galt als Symbol für die Mietmisere in deutschen Großstädten. (Boerse, 15.07.2019 - 18:41) weiterlesen...

Erstes Gericht lässt Anklage wegen Cum-Ex-Steuerdeals zu. Das Landgericht Bonn hat die Anklage der Kölner Staatsanwaltschaft zugelassen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen erfuhr. Ein Gerichtssprecher wollte sich dazu allerdings nicht äußern. Zuvor hatte das "Handelsblatt" (Dienstag) über die Zulassung der Anklage berichtet. BONN - Im Steuerskandal um hoch umstrittene Cum-Ex-Aktiendeals kommt es zu einem ersten Gerichtsverfahren. (Wirtschaft, 15.07.2019 - 18:16) weiterlesen...