Regierungen, USA

BUENOS AIRES - Chinas Regierung hat die vorläufige Einigung im seit Monaten laufenden Handelskrieg mit den USA bestätigt.

02.12.2018 - 08:39:24

Chinas Außenminister bestätigt Burgfrieden im Handelskrieg mit USA. Außenminister Wang Yi erklärte am Samstag, US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping seien übereingekommen, die Verhängung weiterer Sonderzölle auf Importe zu stoppen. Ihre Gespräche bei einem Abendessen im Anschluss an den G20-Gipfel in Buenos Aires seien "sehr positiv und konstruktiv" gewesen.

China sagte laut Wang zu, seine Importe auszuweiten, "um schrittweise die Handelsungleichgewichte abzumildern". Beide Seiten wollten Verhandlungen mit dem Ziel aufnehmen, alle verhängten Sonderabgaben zu beseitigen.

Xi und Trump hatten mit kleineren Delegationen fast zweieinhalb Stunden und damit länger als geplant beim Abendessen zusammengesessen, um auszuloten, wie in dem erbittert geführten Handelsstreit das Kriegsbeil begraben werden kann.

Chinas Präsident verwies zu Beginn auf eine gemeinsame Verantwortung der beiden größten Volkswirtschaften in der Welt. "Nur mit Kooperation zwischen uns können wir den Interessen des Weltfriedens und Wohlstands dienen." Trump hatte sich zuvor optimistisch gezeigt, dass etwas erreicht werden könne, was "gut für China und gut für die Vereinigten Staaten" sein werde.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Umweltamt: Klimawandel kann Deutschlands Außenhandel schaden. Die Behörde hat Klimarisiken im Rahmen der internationalen Handelsbeziehungen untersucht. Die Risiken aus Klimafolgen im Ausland seien für die deutsche Wirtschaft mindestens so groß sein wie aus jenen im Inland, lautet die Schlussfolgerung. KATTOWITZ - Die Folgen des Klimawandels in anderen Ländern können dem Umweltbundesamt (UBA) zufolge Deutschlands Wirtschaft schwer treffen. (Boerse, 14.12.2018 - 06:14) weiterlesen...

'Gelbwesten'-Streit: Misstrauensantrag in Frankreich gescheitert. Lediglich 70 der zusammen 577 Abgeordneten der Nationalversammlung stimmten für den Antrag, wie das Unterhaus des französischen Parlaments am Donnerstagabend mitteilte. PARIS - Vor dem Hintergrund der "Gelbwesten"-Proteste ist ein Misstrauensantrag der politischen Linken gegen Frankreichs Mitte-Regierung gescheitert. (Wirtschaft, 13.12.2018 - 21:18) weiterlesen...

Trump: Wegen Klimaschutzabkommen von Paris brennt Frankreich nieder. "Wegen des Paris-Abkommens brennt dieses ganze Land nieder", sagte der Präsident am Donnerstag dem Sender Fox News. Trump betonte, er sei es gewesen, der den Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen angekündigt habe. Ansonsten müssten die USA "Billionen Dollar, Billionen Dollar für nichts" bezahlen. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich erneut auf das Klimaschutzabkommen von Paris zurückgeführt. (Wirtschaft, 13.12.2018 - 20:27) weiterlesen...

Keine Parlamentsmehrheit für vollständige Soli-Abschaffung. Die Mehrheit des Parlaments stimmte am Donnerstagabend gegen entsprechende Forderungen von FDP und AfD - auch mit den Stimmen der Unionsfraktion. Dabei hatte der CDU-Parteitag in der vergangenen Woche noch beschlossen, den Soli bis Ende 2021 vollständig abzuschaffen. BERLIN - Der Bundestag hat einem vollständigen Abbau des Solidaritätszuschlags eine Absage erteilt. (Wirtschaft, 13.12.2018 - 20:26) weiterlesen...

Trump macht weiter Druck auf Geldpolitik der Federal Reserve. "Hoffentlich wird die Fed keine Zinserhöhungen mehr vornehmen", sagte Trump am Donnerstag in einem Interview mit dem Sender Fox News. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank Federal Reserve vor deren Zinsentscheidung am nächsten Mittwoch (19.12.) zur Zurückhaltung aufgerufen. (Wirtschaft, 13.12.2018 - 20:26) weiterlesen...

Streit um Haushalt: EU-Staaten erteilen Zeitplan von Oettinger Absage. Beim EU-Gipfel in Brüssel erteilten die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag dem ambitionierten Zeitplan von Haushaltskommissar Günther Oettinger offiziell eine Absage. Dieser hatte auf eine Einigung noch vor der Europawahl im Mai gedrungen und argumentiert, Bauern, Bürgermeister und regionale Regierungen bräuchten als Empfänger von EU-Geldern Planungssicherheit. BRÜSSEL - Der Streit über den EU-Gemeinschaftshaushalt für das kommende Jahrzehnt wird sich wohl mindestens bis Herbst 2019 hinziehen. (Wirtschaft, 13.12.2018 - 18:53) weiterlesen...