USA, Deutschland

BUENOS AIRES / BERLIN - Die deutsche Wirtschaft hat die G20 aufgefordert, gegen Abschottungstendenzen in der Weltwirtschaft vorzugehen.

05.10.2018 - 06:16:26

Deutsche Wirtschaft: G20 müssen gegen Protektionismus vorgehen. "Handelsbarrieren und Abschottung schützen langfristig niemand, gefährden aber wirtschaftlichen und darauf fußenden sozialen Fortschritt für alle Menschen", sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer anlässlich eines Treffens des Wirtschaftsnetzwerks Business 20 (B20) in Buenos Aires.

Damit kritisierte Kramer auch indirekt die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump, der als Gegner von Freihandel gilt und stattdessen auf Protektionismus und bilaterale Abkommen setzt. Der Präsident der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ist offizieller Vertreter der deutschen Wirtschaft bei der B20-Tagung, die noch bis diesen Freitag in der argentinischen Hauptstadt stattfindet.

Protektionismus führe in eine Sackgasse. "Deshalb muss jedes Ping-Pong-Spiel von immer neuen und höheren Zöllen aufhören", sagte Kramer mit Blick auf den Handelskonflikt zwischen den weltgrößten Volkswirtschaften USA und China. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20-Staaten) müssten vielmehr ihre Arbeitsmärkte "offener, dynamischer und inklusiver" gestalten. Gerade in Ländern wie Deutschland mit Fachkräftemangel sei ein Zuwanderungsrecht vonnöten, "das sich an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientiert", sagte Kramer. Er lobte das Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Bundesregierung als "Schritt in die richtige Richtung".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York: Verkaufswelle ebbt etwas ab - Dow wieder über 25 000 Punkten. Der Dow Jones Industrial verlor zuletzt noch 1,17 Prozent auf 25 022,14 Punkte. Damit konnte er seine frühen Verluste, die ihn auf den tiefsten Stand seit Juli gedrückt hatten, fast halbieren. Außerdem schaffte er es so zumindest vorerst wieder über die Marke von 25 000 Punkten - ein nachhaltiger Rutsch darunter mache "umfangreiche Anschlussverkäufe sehr wahrscheinlich", hatten die Chartexperten von Indexradar gewarnt. NEW YORK - Der anfangs heftige Verkaufsdruck an der Wall Street hat am Dienstag im Handelsverlauf nachgelassen. (Boerse, 23.10.2018 - 20:07) weiterlesen...

Wirtschaftsberater Kudlow: Trump und Xi treffen sich bei G20-Gipfel. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping wollen sich in wenigen Wochen am Rande des G20-Gipfels in Argentinien treffen - inmitten des erbitterten Handelsstreits beider Länder. Das kündigte Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Dienstag in Washington an. Details nannte er nicht. Die führenden Wirtschaftsnationen kommen am 30. November und 1. Dezember in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires zum G20-Gipfel zusammen. Wirtschaftsberater Kudlow: Trump und Xi treffen sich bei G20-Gipfel (Wirtschaft, 23.10.2018 - 19:58) weiterlesen...

Aktien New York: Verkaufswelle überrollt die Wall Street. Durchwachsene Geschäftszahlen von US-Unternehmen verlängerten die Sorgenliste der Anleger. Auf ihr stehen bereits der anhaltende amerikanisch-chinesische Zollstreit, steigende Zinsen und die internationalen Spannungen wegen des mutmaßlichen Mords an einem regierungskritischen saudi-arabischen Journalisten sowie wegen US-Präsident Donald Trumps jüngst geäußerter Absicht, aus dem INF-Abrüstungsvertrag auszusteigen. NEW YORK - Die Wall Street hat am Dienstag heftige Kursverluste erlitten. (Boerse, 23.10.2018 - 17:34) weiterlesen...

TAGESVORSCHAU: Termine am 24. Oktober 2018. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine am Mittwoch, TAGESVORSCHAU: Termine am 24. Oktober 2018 (Boerse, 23.10.2018 - 17:34) weiterlesen...

Ölpreise: Deutliche Kursverluste - tiefster Stand seit mehr als einem Monat. Händler nannten Nachrichten aus Saudi-Arabien als Grund. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Dienstag stark unter Druck geraten und auf den tiefsten Stand seit über einem Monat gefallen. (Boerse, 23.10.2018 - 17:34) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs kaum verändert - Türkische Lira unter Druck. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1463 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1478 (Montag: 1,1494) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8712 (0,8700) Euro gekostet. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag kaum verändert. (Boerse, 23.10.2018 - 16:44) weiterlesen...