Produktion, Absatz

BUENOS AIRES - Aktivisten sehen in den Ergebnissen des Gipfels der großen Wirtschaftsmächte (G20) in Buenos Aires ein wichtiges Signal für die Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz, die am Montag ihre Arbeit aufnimmt.

02.12.2018 - 08:37:25

Germanwatch sieht wichtiges Signal vom G20-Gipfel für Klimakonferenz. "US-Präsident Donald Trump ist klimapolitisch weiter isoliert", sagte Christoph Bals, politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch nach Abschluss des Gipfels am Samstag.

Aber für die Umsetzung brauche es nun starke Regeln, die in Kattowitz beschlossen werden müssten, sagte Bals. "Die G20-Staaten müssen endlich den Worten Taten folgen lassen, zu Hause deutlich entschiedener handeln und ihre Emissionen reduzieren." Er hob besonders hervor, dass die G20-Staaten - einschließlich der USA - in der Abschlusserklärung erstmals die Obergrenze von 1,5 Grad erwähnen, in dem auf den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC verwiesen wird.

Jedes Land könne seinen "eigenen Pfad" verfolgen, um eine Zukunft mit weniger Emissionen zu erreichen, heißt es im Kommuniqué weiter. Auch sichern die G20 zu, die Klimakonferenz in Kattowitz zu einem Erfolg machen zu wollen. "Das ist ein Durchbruch und eine neue Messlatte für das eigene Handeln der Staaten", betonte Bals. Die Aussage der Wissenschaft sei so klar wie nie: Bis 2050 müsse in allen Ländern der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas gelungen sein.

"Bis 2030 gilt es die Emissionen zu halbieren", sagte Bals. Auch Deutschland zögere die notwendigen Beschlüsse zum Kohleausstieg hinaus. Viel zu vage blieben die G20-Staaten bei der Frage, wie sie beim Klimaschutz im eigenen Land mehr erreichen wollen.

@ dpa.de

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