Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Ungarn

BUDAPEST - Tausende Ungarn haben am Samstag gegen die von der rechtsnationalen Regierung geplante Einrichtung eines ungarischen Ablegers der chinesischen Fudan-Universität demonstriert.

06.06.2021 - 10:37:30

Tausende Ungarn demonstrieren gegen von China gesteuertes Uni-Projekt. Sie kritisierten, dass damit eine von der Kommunistischen Partei Chinas kontrollierte Einrichtung aus ungarischen Steuergeldern finanziert werden solle.

Empörung löste zudem aus, dass die Fudan-Uni auf einem Gelände in Budapest errichtet werden soll, das ursprünglich für den Bau von billigen Studentenheimen vorgesehen war. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, Vorsitzender der Partei Fidesz, pflegt sehr gute Beziehungen zu Peking und hat bereits gegen china-kritische EU-Beschlüsse Vetos eingelegt.

Die von der Opposition geführte Stadt Budapest ist gegen das Projekt. "Das Thema Fudan ist der endgültige und vollkommene Selbstmord des Fidesz", sagte Bürgermeister Gergely Karacsony auf der Kundgebung vor dem Parlament in Budapest. Der öko-liberale Rathauschef gilt als wahrscheinlicher Herausforderer Orbans bei der Parlamentswahl 2022.

Karacsony stellte klar, dass sich der Protest weder gegen China noch gegen die Chinesen richte, sondern gegen die von Orban betriebene Beschneidung der Freiheit der Wissenschaft. Er nannte die 2018 von Orban betriebene Vertreibung der von US-Philantropen George Soros finanzierten Zentraleuropäischen Universität (CEU) und die 2020 begonnene politische Vereinnahmung der Budapester Theateruniversität als Beispiele.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Queen empfängt Joe Biden und First Lady Jill. am Sonntag US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden in Windsor empfangen. Das amerikanische Staatsoberhaupt und seine Frau reisten per Hubschrauber aus London an, nachdem sie in den vergangenen Tagen am G7-Gipfel in der englischen Grafschaft Cornwall teilgenommen hatten. WINDSOR - Bei strahlendem Wetter hat die britische Königin Elizabeth II. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 19:28) weiterlesen...

Dreimal Nein bei Schweizer Volksabstimmung zu Klima- und Umweltschutz (durchgehend aktualisiert) (Wirtschaft, 13.06.2021 - 18:35) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: G7 einigt sich auf Impfversprechen und harten China-Kurs (durchgehend aktualisiert) (Boerse, 13.06.2021 - 18:34) weiterlesen...

Scharfe Kritik an G7-Gipfel: 'Kolossale Enttäuschung'. Nach dem Abschluss des dreitägigen Treffens am Sonntag im englischen Carbis Bay wurde bemängelt, dass nicht genug für die Impfkampagne im Kampf gegen die Corona-Pandemie in armen Ländern getan worden sei. Auch im Klimaschutz drückten sich die sieben Wirtschaftsmächte weiter um ihre Verantwortung. "Eine kolossale Enttäuschung", sagte Jörn Kalinski von Oxfam International. CARBIS BAY - Entwicklungsorganisationen haben die Ergebnisse des Gipfels der reichen Industrienationen (G7) scharf kritisiert. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 18:32) weiterlesen...

Impfallianz Gavi begrüßt G7-Versprechen - WHO-Chef: wir brauchen mehr. "Wir brauchen mehr, und wir brauchen es schneller", sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Sonntag. Die G7 hat versprochen, mindestens 870 Millionen Impfdosen zu spenden, die Hälfte davon bis Ende dieses Jahres. Gavi hofft, dass sie so schnell wie möglich verteilt werden können. GENF - Die Impfallianz Gavi in Genf hat das Versprechen der reichen G7-Industriestaaten begrüßt, ärmeren Ländern viel mehr Impfdosen zu verschaffen - aber zugleich Nachbesserungen angemahnt. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 18:14) weiterlesen...

G7 mahnt China: Streitigkeiten mit Nachbarn friedlich lösen. In der Erklärung zum Abschluss des Gipfels im englischen Carbis Bay setzten sich die G7-Staaten am Sonntag auch für die Freiheit der Schifffahrt im Indo-Pazifik ein. In den Spannungen zwischen der Volksrepublik und dem demokratischen Taiwan, das Peking als Teil Chinas ansieht, müsse Frieden und Stabilität gewahrt werden, hieß es weiter. CARBIS BAY - Mit deutlichen Worten hat die Gruppe der reichen Industrienationen (G7) die chinesische Führung zur friedlichen Lösung seiner Streitigkeiten mit Nachbarn aufgefordert. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 18:09) weiterlesen...