Regierungen, Lebensmittelhandel

BRÜSSEL - US-Außenminister Mike Pompeo hat sich bei Gesprächen mit der kommenden EU-Führung um einen Neustart des transatlantischen Verhältnisses bemüht.

03.09.2019 - 21:02:25

Pompeo bemüht sich um Neustart der transatlantischen Beziehungen. "Unsere Beziehung zur Europäischen Union ist an mehreren Stellen in einer Sackgasse", sagte der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, am Dienstag vor Journalisten in Brüssel. Als Beispiel nannte er etwa den andauernden Handelskonflikt.

Pompeo war zuvor zu einem zweitägigen Besuch in der Stadt gewesen. Neben der designierten EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen traf er auch den künftigen Präsidenten des Europäischen Rats, Charles Michel. Außerdem sprach er mit dem neuen Präsidenten des Europaparlaments, David Sassoli, sowie mit Josep Borrell, dem künftigen Chefdiplomaten der Staatengemeinschaft.

Das transatlantische Verhältnis war zuletzt wegen mehrerer Konflikte angespannt. US-Präsident Trump droht den Europäern beispielsweise schon länger mit Sonderabgaben auf US-Importe europäischer Autos. Auch beim Atomabkommen mit dem Iran gibt es unterschiedliche Auffassungen. Trump hatte das Atomabkommen einseitig aufgekündigt, weil es aus seiner Sicht nicht weit genug geht. Die Europäer halten aber an dem Vertrag fest. Sondland deutete am Dienstag allerdings keinen Kurswechsel der USA gegenüber der EU an.

Die Sprecherin des scheidenden Kommissionschefs Jean-Claude Juncker betonte am Dienstag hingegen dessen gutes Verhältnis zu Trump. Dass die USA früh Kontakt zur neuen EU-Führung suchten, sei normal.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kreise: Condor will von Bundesregierung Hilfen von 200 Millionen Euro. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen. Dieses "Unterstützungsersuchen" werde derzeit intensiv geprüft. BERLIN - Die deutsche Thomas-Cook-Tochter Condor will von der Bundesregierung einen Überbrückungskredit von rund 200 Millionen Euro. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 11:13) weiterlesen...

Landesministerin: Medienstaatsvertrag ist fast fertig. MAINZ/HAMBURG - Die Arbeit am Medienstaatsvertrag ist weit vorangekommen. "Er ist so gut wie fertig", sagte die rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin Heike Raab der Deutschen Presse-Agentur nach einem Treffen der Rundfunkkommission in Hamburg. "Die großen Punkte sind alle geeint." Die Liberalisierung der Werbung sei das letzte noch strittige Thema. Sie gehe aber davon aus, dass dies bei der nächsten Sitzung der Kommission am 25. Oktober im bayerischen Elmau geklärt werden könne, sagte Raab. Die SPD-Politikerin koordiniert in der Rundfunkkommission für das Vorsitzland Rheinland-Pfalz die Medienpolitik der Länder. Landesministerin: Medienstaatsvertrag ist fast fertig (Boerse, 23.09.2019 - 11:08) weiterlesen...

Umfrage: Deutsche kennen SPD-Vorstandskandidaten kaum. Im am Montag veröffentlichten "RTL/n-tv-Trendbarometer" gaben 88 Prozent der Befragten an, Vizekanzler Olaf Scholz zu kennen. 71 Prozent der Umfrageteilnehmer kannten die Wissenschaftlerin Gesine Schwan, Gesundheitsexperte Karl Lauterbach war 62 Prozent ein Begriff. BERLIN - Nur 3 der 14 Kandidaten auf den SPD-Vorsitz sind laut einer Umfrage der Mehrheit der deutschen Wahlberechtigten bekannt. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 10:36) weiterlesen...

Umweltministerium verteidigt Klimapaket: Kann 'auf Zielkurs' bringen. "Ich bin überzeugt, dass der Gesamtmechanismus geeignet ist, Deutschland auf Zielkurs zu bringen", sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Montag in Berlin. Es könne aber passieren, dass man am Anfang des kommenden Jahrzehnts noch hinter den Plänen zurückbleibe. BERLIN - Nach der scharfen Kritik am Klimapaket hat das Bundesumweltministerium die Entscheidungen verteidigt. (Wirtschaft, 23.09.2019 - 10:26) weiterlesen...

140 000 Reisende mit deutschen Thomas-Cook-Veranstaltern im Urlaub. BERLIN - Derzeit sind 140 000 Touristen mit deutschen Reiseveranstaltern von Thomas Cook im Urlaub. Zudem seien "für Reisen mit Abreisen heute und morgen rund 21 000 Gäste gebucht", teilte die Thomas Cook Gmbh mit Sitz in Oberursel am Montag auf Nachfrage mit. Die deutschen Veranstaltertöchter, zu denen Marken wie Neckermann Reisen, Bucher Last Minute, Öger Tours, Air Marin und Thomas Cook Signature gehören, haben den Verkauf von Reisen nach eigenen Angaben komplett gestoppt. Der Mutterkonzern Thomas Cook hatte zuvor Insolvenz beantragt. Man könne nicht gewährleisten, dass gebuchte Reisen mit Abreisedatum 23. und 24. September stattfinden, hieß es daraufhin vom deutschen Ableger. 140 000 Reisende mit deutschen Thomas-Cook-Veranstaltern im Urlaub (Boerse, 23.09.2019 - 09:18) weiterlesen...

Gewerkschaft macht Regierung für Thomas-Cook-Pleite verantwortlich. "Die Regierung hatte viele Möglichkeiten, Thomas Cook zu helfen, hat sich aber für das ideologische Dogma entschieden, anstatt Tausende Jobs zu retten", sagte Gewerkschaftschef Manuel Cortes einer Mitteilung vom Montag zufolge. LONDON - Die britische Transportgewerkschaft TSSA hat die Regierung in London für die Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook verantwortlich gemacht. (Boerse, 23.09.2019 - 08:46) weiterlesen...