Flugzeugbau, Regierungen

BRÜSSEL - Überschattet vom Streit um die Verteidigungsausgaben kommen die Staats- und Regierungschefs der 29 Nato-Staaten an diesem Mittwoch zu einem Gipfel in Brüssel zusammen.

11.07.2018 - 05:47:23

Trump trifft auf Merkel: Nato steht vor schwierigem Gipfel. Wichtiges Thema des zweitägigen Spitzentreffens sind die Bemühungen des Militärbündnisses, die Abschreckung und Verteidigung gegen Russland weiter zu stärken. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit dürfte allerdings erneut der Streit um die Verteidigungsausgaben stehen.

Vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss damit rechnen, mit Forderungen nach einer deutlichen Erhöhung der deutschen Militärausgaben konfrontiert zu werden. US-Präsident Donald Trump hält diese für viel zu niedrig und kritisiert eine unfaire Lastenteilung innerhalb des Bündnisses.

Nach Vergleichszahlen der Nato geben die USA derzeit mehr als 13 Mal so viel Geld für Verteidigung aus wie Deutschland. 2018 werden die US-Ausgaben mit rund 706 Milliarden Dollar beziffert.

Weitere offizielle Themen des Gipfels sind unter anderen der Afghanistaneinsatz, eine neue geplante Ausbildungsmission sowie die geplante Aufnahme Mazedoniens als 30. Mitgliedstaat.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Außenminister lädt nordkoreanischen Kollegen zu Treffen ein. Er habe Außenminister Ri Yong Ho angeboten, sich in der nächsten Woche am Rande der UN-Vollversammlung in New York zu treffen, erklärte Pompeo am Mittwoch. WASHINGTON - US-Außenminister Mike Pompeo hat die Ergebnisse des Gipfels zwischen Nord- und Südkorea begrüßt und seinen nordkoreanischen Kollegen zu einem Treffen eingeladen. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 21:43) weiterlesen...

Merkel: Maaßen hatte nicht mehr das Vertrauen der gesamten Koalition. Zugleich machte sie am Mittwochabend vor Beginn eines informellen EU-Gipfels im österreichischen Salzburg deutlich, dass der im Innenministerium bisher für den wichtigen Bereich Wohnen und Bauen zuständige Staatssekretär Gunther Adler, ein SPD-Mann, eine neue Aufgabe bekommen soll. SALZBURG/BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär verteidigt. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 20:33) weiterlesen...

May beharrt auf Brexit-Position und fordert Zugeständnisse der EU. Ihrer sei "der einzige glaubwürdige und verhandelbare Plan auf dem Tisch, der eine harte Grenze in Nordirland vermeidet und auch dem Willen des britischen Volks entspricht", sagte May am Mittwochabend in Salzburg. Großbritannien habe seine Position weiterentwickelt, nun müsse die EU dies auch tun. SALZBURG - Die britische Premierministerin Theresa May beharrt auf ihren Brexit-Vorschlägen und fordert ein Einlenken der Europäischen Union. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 20:26) weiterlesen...

Tod von Journalist im Hambacher Forst - Regierung setzt Räumung aus. "Wir können jetzt nicht einfach so weitermachen, ich kann das zumindest nicht. Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwochabend in Düsseldorf. Vor dem Hintergrund des schlimmen Ereignisses habe die Landesregierung beschlossen, bis auf weiteres die Räumung des Geländes auszusetzen. DÜSSELDORF/KERPEN - Nach dem Tod eines Journalisten stoppt die Landesregierung Nordrhein-Westfalens die umstrittene Räumungsaktion der Polizei im Braunkohlerevier Hambacher Forst vorerst. (Boerse, 19.09.2018 - 20:25) weiterlesen...

Merkel: Brexit in guter Atmosphäre und großem Respekt. In bestimmten Bereichen sei auch eine gute Zusammenarbeit möglich, sagte Merkel am Mittwochabend vor Beginn des informellen EU-Gipfels im österreichischen Salzburg. SALZBURG - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für einen Austritt Großbritanniens aus der EU in guter Atmosphäre und großem Respekt ausgesprochen. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 20:01) weiterlesen...

Juncker dämpft Hoffnungen auf Fortschritte bei Brexit-Verhandlungen. Beide Seiten seien noch "weit entfernt" von einer Brexit-Vereinbarung, sagte Juncker am Mittwoch in Salzburg. Bei einem Abendessen der 28 EU-Staats- und Regierungschefs will die britische Premierministerin Theresa May noch einmal für ihre Position zum Brexit werben. SALZBURG - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Erwartungen auf Fortschritte bei den Verhandlungen zu einem geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU gedämpft. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 19:26) weiterlesen...