Haushalt, Steuern

BRÜSSEL - Im Kampf gegen die Staatspleite erhält das hoch verschuldete Griechenland 6,7 Milliarden Euro an weiteren Hilfskrediten.

27.03.2018 - 14:43:26

Griechenland bekommt 6,7 Milliarden Euro an neuen Hilfskrediten. Das Direktorium des Eurorettungsschirms ESM gab das Geld am Dienstag frei. Griechenland habe sämtliche dafür erforderlichen Spar- und Reformmaßnahmen umgesetzt, hieß es. Eine erste Tranche in Höhe von 5,7 Milliarden Euro sollte am Mittwoch ausgezahlt werden, eine weitere Milliarde voraussichtlich im Mai. Die Kredite sollen zur Tilgung alter Schulden sowie zum Aufbau eines Finanzpuffers genutzt werden. Die Euro-Finanzminister hatten zuvor bereits im Grundsatz grünes Licht für die Auszahlung gegeben.

Griechenland weist innerhalb der EU mit Abstand die höchste Schuldenquote auf - das ist das Verhältnis der Staatsschulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Seit 2010 ist Athen auf internationale Kredite angewiesen. Im laufenden dritten Hilfsprogramm stehen bis August bis zu 86 Milliarden Euro bereit. Nach Angaben des ESM wurden davon bislang rund 46 Milliarden ausgezahlt. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Griechenland nicht die volle Summe ausschöpfen wird.

"Durch die heutige Entscheidung des ESM-Direktoriums wird die harte Arbeit der griechischen Regierung und der griechischen Bevölkerung bei der Umsetzung weitreichender Reformen gewürdigt", sagte ESM-Chef Klaus Regling. Die letzte Kontrollphase des griechischen Hilfsprogramms habe bereits begonnen. "Ich bin zuversichtlich, dass Griechenland auf dem richtigen Weg ist, um aus dem ESM-Programm im August 2018 auszuscheiden", sagte Regling weiter. "Vorausgesetzt, die griechische Regierung setzt die verbleibenden Reformen um."

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Juncker: Griechenland wird bald ein 'normales' Eurozonen-Land sein. Griechenland werde dann zu einem "normalen Land" der Eurozone, sagte Juncker am Donnerstag nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras. Das dritte milliardenschwere Hilfspaket für Griechenland läuft im August aus. ATHEN - Nach dem Auslaufen des voraussichtlich letzten Griechenland-Hilfspakets im August soll das wirtschaftlich angeschlagene Land nach den Worten von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein Stück weit zur Normalität zurückkehren. (Wirtschaft, 26.04.2018 - 12:17) weiterlesen...

EU-Kommission will künftig mehr Geld von den Mitgliedsstaaten. Geplant sei, dass die EU-Ausgaben in der nächsten Finanzperiode von 2021 bis 2027 künftig "zwischen 1,13 und 1,18 Prozent" der Wirtschaftsleistung der Gemeinschaft betragen sollten, sagte Oettinger dem "Handelsblatt" (Donnerstag) und anderen europäischen Zeitungen. Zuvor hatte bereits die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag) über diese Pläne berichtet. BRÜSSEL - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger will die Mitgliedstaaten zu deutlich höheren Einzahlungen in den europäischen Gemeinschaftshaushalt bewegen. (Wirtschaft, 25.04.2018 - 18:58) weiterlesen...

Tübingen unternimmt neuen Anlauf für kostenlosen ÖPNV. Das Gremium wendet sich mit einer Resolution an die Bundesregierung und erbittet Unterstützung für einen zweijährigen Versuch. Dafür müssten Fahrgeldeinnahmen von rund 9 Millionen Euro pro Jahr ersetzt und zusätzliche Kosten von etwa 6 Millionen Euro gestemmt werden, sagte Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer in der "Südwest Presse" (Donnerstag). ULM - Der Tübinger Gemeinderat nimmt am Donnerstag erneut einen Anlauf, Modellstadt für den kostenlosen öffentlichen Nahverkehr zu werden. (Boerse, 25.04.2018 - 18:57) weiterlesen...

Finanzspritze des Bundes für Güterverkehr verzögert sich. Mittel zu einer Senkung der Trassenpreise würden im Haushalt 2019 bereitgestellt, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Mittwoch laut einer Sprecherin beim Deutschen Verkehrsforum in Berlin. Als Grund verwies er auf die lange Regierungsbildung. BERLIN - Die vom Bund angekündigte Finanzspritze für den Güterverkehr im Konkurrenzkampf mit Lastwagen verzögert sich. (Boerse, 25.04.2018 - 18:49) weiterlesen...

Kommissarin: EU-Geld soll an Rechtsstaatlichkeit gekoppelt werden. Das Kollegium der EU-Kommissare sei sich grundsätzlich einig, eine solche Bedingung einzuführen, sagte Jourova am Mittwoch. BRÜSSEL - Die Auszahlung von EU-Geldern soll nach Angaben von EU-Justizkommissarin Vera Jourova künftig an die Einhaltung der Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit geknüpft werden. (Wirtschaft, 25.04.2018 - 14:52) weiterlesen...

Wirtschaft kritisiert schleppenden Breitbandausbau im Land. Die Ziele der einzelnen Handlungsfelder seien wie "lose Enden eines Seils", sagte Gerhard Braun, Präsident des rheinland-pfälzischen Unternehmerverbands LVU, am Mittwoch zum LVU-Unternehmertag. MAINZ - Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz vermisst in der neuen Digitalstrategie der Landesregierung eine einheitliche Linie. (Wirtschaft, 25.04.2018 - 13:57) weiterlesen...