Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BRÜSSEL - Höhere EU-Ausgaben für bestimmte Projekte wie Forschung oder Klimaschutz finden in Deutschland nach einer Umfrage große Unterstützung.

25.03.2020 - 06:19:34

Umfrage: Jeder Zweite in Deutschland findet EU-Beitrag nicht zu hoch. Das befürworteten 95,5 Prozent von rund 5000 Teilnehmern einer repräsentativen Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Progressiven Zentrums Berlin, die der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel vorliegt.

Als Topthemen für gemeinsame Ausgaben sahen die Befragten demnach Innovationen und Forschung (43,8 Prozent), Klima- und Umweltschutz (40,5 Prozent) sowie soziale Absicherung (34,4 Prozent). Jeder Zweite (50,9 Prozent) hält den deutschen Beitrag zum EU-Budget laut Umfrage nicht für zu hoch.

"Die Bundesregierung darf sich nicht länger auf die 'deutschen Steuerzahler' berufen und Debatten über die richtige Europapolitik damit im Keim ersticken", sagte Ko-Autorin Christine Pütz von der Böll-Stiftung zu der Erhebung. Anlass für die Studie war die bevorstehende deutsche Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020. Die bisher ergebnislosen Verhandlungen über einen mehrjährigen EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 dürften dann eine große Rolle spielen.

In der Umfrage sagten mehr als 70 Prozent der Teilnehmer, sie wünschten sich ein aktives und kooperatives Auftreten Deutschlands in der EU. Als wichtigste Themen für die EU-Ratspräsidentschaft nannten die Befragten Klima- und Umweltschutz (41,3 Prozent), Migration und Asyl (38,6 Prozent) sowie Rechtsstaatlichkeit und Demokratie (30,1 Prozent). Allerdings schiebt sich inzwischen die Corona-Krise weit vor alle anderen Themen. Die Umfrage wurde im Januar erstellt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundesregierung will Start-ups in Corona-Krise helfen. Zusätzlich zu den bestehenden Programmen sollten sie mit zwei Milliarden Euro unterstützt werden, kündigte der Vizekanzler am Dienstag in München an. "Wir wollen, dass diese jungen, innovativen Unternehmen für unser Land erhalten bleiben", sagte er. MÜNCHEN/BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat schnelle Finanzhilfen für von der Corona-Krise betroffene Start-ups in Aussicht gestellt. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 15:58) weiterlesen...

Handwerk: Erste Corona-Hilfen kommen bei Betrieben an. Es zeigten sich sehr deutlich die Grenzen für rasche, unbürokratische Liquiditätskredite. Diese seien durch die zur Finanzmarktstabilisierung grundsätzlich wichtigen bankenaufsichtsrechtlichen Regelungen gesetzt, sagte Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Ohne Kredit- und Liquiditätsprüfungen geht es derzeit nicht. BERLIN - Erste Corona-Hilfen kommen inzwischen nach Angaben der Handwerksbranche bei Betrieben an - Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sprach sich aber erneut für Nachbesserungen aus. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 15:02) weiterlesen...

Söder: 60 Milliarden Euro für 'Bayern-Schirm' endgültig beschlossen. Als zentralen bayerischen Baustein nannte er nach einer Kabinettssitzung am Dienstag den nun endgültig beschlossenen "Bayern-Schirm" in Höhe von 60 Milliarden Euro. 20 Milliarden Euro umfassten ein "Beteiligungspaket", 40 Milliarden Euro seien für ein Paket aus Bürgschaften und Krediten vorgesehen. Damit und mit Steuerstundungen und Soforthilfen glaube man, das richtige Instrumentarium entwickelt zu haben, um auf die Krise zu reagieren. MÜNCHEN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine enge Verzahnung der Corona-Hilfsprogramme von Freistaat und Bund für die Wirtschaft zugesichert. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 13:29) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Streit um Corona-Bonds: Italienische Politiker werben um Zustimmung (Grammatikfehler beseitigt) (Wirtschaft, 31.03.2020 - 12:35) weiterlesen...

Italienische Politiker werben um Zustimmung. In einer ganzseitigen Anzeige in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" schrieben sie am Dienstag, es gehe nicht um die Vergemeinschaftung der öffentlichen Altschulden, sondern um ausreichende Mittel für einen großen europäischen Rettungsplan. BRÜSSEL/FRANKFURT - Im erbitterten Streit über eine gemeinsame Schuldenaufnahme in Europa haben sich italienische Politiker direkt an die Deutschen gewandt und um Zustimmung für Corona-Bonds geworben. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 11:53) weiterlesen...

Bundesbank: Deutschlands Staatsschulden 2019 weiter gesunken. 2019 verringerte sich die Staatsschuld nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank um 16 Milliarden Euro auf 2,053 Billionen Euro. FRANKFURT - Deutschlands Schuldenberg ist im vergangenen Jahr dank sprudelnder Steuereinnahmen und anhaltend niedriger Zinsen wieder ein Stück kleiner geworden. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 10:55) weiterlesen...