Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

BRÜSSEL - Die Türkei kann nach dem EU-Gipfeln in Brüssel auf weitere Milliardenhilfen für die Versorgung von Flüchtlingen aus Syrien hoffen.

25.06.2021 - 05:52:29

EU-Gipfel: Türkei soll mehr Geld für Flüchtlingsversorgung bekommen. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten forderten am Donnerstagabend die EU-Kommission auf, unverzüglich Vorschläge für eine Fortsetzung der finanziellen Unterstützung vorzulegen. Erste Überlegungen der Brüsseler Behörde sehen vor, der Türkei bis 2024 zusätzliche 3,5 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt zukommen zu lassen. Bislang wurden bereits rund sechs Milliarden Euro bereitgestellt.

Mit dem frischen Geld soll die Türkei dazu gebracht werden, den 2016 geschlossenen Flüchtlingspakt einzuhalten. Er sieht unter anderem vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Im Gegenzug nehmen EU-Staaten der Türkei Schutzbedürftige aus Syrien ab und finanzieren Hilfen für in der Türkei lebende Flüchtlinge. Ihre Zahl wurde zuletzt mit rund 3,7 Millionen angegeben.

Mit Blick auch den Seegebietsstreit zwischen den EU-Ländern Griechenland und Zypern sowie der Türkei begrüßten die Teilnehmer die Deeskalation in den vergangenen Monaten und erneuerten ihre Zusage, auf dieser Basis zu einer stärkeren Zusammenarbeit bereit zu sein. Wann Gespräche über die angedachte Modernisierung der Zollunion aufgenommen werden könnten, wurde allerdings offen gelassen. Nach Angaben von Diplomaten ist ein Teil der Mitgliedstaaten der Ansicht, dass ein Verzicht auf neue Provokationen von türkischer Seite noch kein großes Engagement rechtfertigt.

Der Konflikt im östlichen Mittelmeer hatte sich im vergangenen Jahr wegen türkischer Erdgaserkundungen in umstrittenen Gebieten gefährlich zugespitzt. In Griechenland befürchteten Menschen sogar einen neuen Krieg.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA kaufen weitere 200 Millionen Impfdosen von Biontech und Pfizer. Damit treffe die Regierung Vorbereitungen für die Impfung jüngerer Kinder und möglicherweise nötige Auffrischungsimpfungen für Erwachsene, erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Freitag in Washington. WASHINGTON - Die USA kaufen weitere 200 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer . (Boerse, 23.07.2021 - 21:18) weiterlesen...

G20-Umweltminister ohne Einigung auf ehrgeizigere Klimaziele. In der gemeinsamen Abschlusserklärung fehlt ein Bekenntnis, das 1,5-Grad-Ziel schon bis Ende 2030 erreichen zu wollen. Der italienische Minister Roberto Cingolani sagte am Freitagabend, mehrere Länder hätten dies abgelehnt. Die Gruppe bekannte sich aber nochmals zum Pariser Klimaabkommen. Gemeinsames Ziel sei es, die Erderwärmung deutlich unter 2 Grad zu halten und die Bemühungen fortzusetzen, sie auf 1,5 Grad zu reduzieren. NEAPEL - Die Fachminister der G20-Staaten für Umwelt, Klima und Energie haben sich bei einem Treffen in Neapel auf keine ehrgeizigeren Klimaziele einigen können. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 21:00) weiterlesen...

Corona-Neuinfektionen in Türkei auf höchstem Stand seit Mitte Mai. Das Gesundheitsministerium meldete am Freitag 11 094 Neuinfektionen - so viele wie seit Mitte Mai nicht mehr. Innerhalb eines Tages starben 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Das 82 Millionen-Einwohner-Land hatte Anfang Juli alle Ausgangsbeschränkungen wegen der Pandemie aufgehoben. Seitdem steigen die Fallzahlen wieder. ISTANBUL - In der Türkei ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten gestiegen. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 19:22) weiterlesen...

Kretschmann kritisiert Grünen-Krisenmanagement: Gegenattacke lassen. "Das waren Fehler, da muss man nicht drum rumreden", sagte Kretschmann im SWR-Interview am Freitag. "Man muss nicht denken, man kann mit einer Gegenattacke landen. Das hätte man wirklich besser gelassen." Der einzige grüne Regierungschef sagte aber auch, man müsse jetzt mal "die Kirche im Dorf lassen" und nicht ewig über das Buch reden, sondern über wichtige politische Themen. STUTTGART - Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat das Krisenmanagement der Bundespartei bei den Plagiatsvorwürfen gegen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kritisiert. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 18:52) weiterlesen...

Innenministerium treibt Einführung von SMS-Warnsystem voran. Er habe die Einführung des sogenannten Cell Broadcasting am Mittwoch in Auftrag gegeben, sagte Minister Horst Seehofer dem ARD-Hauptstadtstudio nach einer Mitteilung vom Freitag. Der CSU-Politiker betonte demnach erneut, er betrachte das System als Ergänzung zu den bestehenden Warnmitteln. "Die Warnung der Bevölkerung muss klappen, auf allen Kanälen. Wenn man nachts geweckt wird, muss man sofort wissen, was passiert ist und wie man sich verhalten soll." Die Textnachricht könne Sirenen, Apps und den Rundfunk ergänzen. "Wir brauchen sie", so Seehofer laut ARD-Hauptstadtstudio. BERLIN - Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands treibt das Bundesinnenministerium einem Medienbericht zufolge die Einführung eines Warnsystems per SMS voran. (Boerse, 23.07.2021 - 18:16) weiterlesen...

US-Soldaten helfen im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz. Es handele sich um Pioniere, die mit ihren Geräten und Fahrzeugen Brücken setzen oder legen, teilte das Innenministerium in Mainz am Freitag mit. Oberst Stefan Weber vom Landeskommando Rheinland-Pfalz hatte Innenminister Roger Lewentz (SPD) persönlich informiert. Der Einsatz im Krisengebiet sei in Absprache mit dem Bundesverteidigungsministerium als zweckmäßig erachtet worden. Bereits in der vergangenen Woche hatten US-Soldaten vom Stützpunkt Spangdahlem unter anderem geholfen, in benachbarten Orten Sandsäcke gegen das Hochwasser zu stapeln. Auch die Air Base Ramstein bot US-Hilfe bei der Bewältigung der Katastrophe an. MAINZ - Nach dem verheerenden Hochwasser werden sich am Wiederaufbau der Infrastruktur in Rheinland-Pfalz auch Angehörige der US-Streitkräfte beteiligen. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 17:56) weiterlesen...