Haushalt, Steuern

BRÜSSEL - Die hartnäckigen Forderungen der USA nach höheren Verteidigungsausgaben der Nato-Partner zeigen Wirkung.

13.02.2018 - 14:49:25

Nato-Staaten treiben Verteidigungsausgaben in die Höhe. Nach jüngsten Prognosen würden bis 2024 mindestens 15 Alliierte jährlich zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes (BIP) oder mehr für Rüstung und Militär ausgeben, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag in Brüssel. Bereits in diesem Jahr werde mit acht Länder gerechnet, die den Zielwert erfüllen. Noch 2014 seien es lediglich drei Länder gewesen.

Über die Verteidigungsausgaben gibt es unter den Nato-Partnern seit längerem Streit. US-Präsident Donald Trump fordert, dass alle Bündnispartner spätestens von 2024 an jährlich mindestens zwei Prozent des BIP für Verteidigung ausgeben. In der Bundesregierung wird das sogenannte Zwei-Prozent-Ziel der Nato allerdings anders interpretiert. Dort heißt es, es gehe lediglich darum, sich in Richtung der zwei Prozent zu entwickeln.

Deutschland gehört so auch nicht zu den 15 Ländern, die ein Erreichen des Zwei-Prozent-Ziels bis 2024 in Aussicht gestellt haben. Nach Informationen der Deutschen Presse dürfte die Quote der Bundesrepublik trotz geplanten Budgeterhöhungen auch im nächsten Jahrzehnt deutlich unter der Marke liegen. Dies liegt vor allem daran, dass auch die Bezugsgröße BIP steigt.

Im laufenden Jahr wird Deutschland vermutlich gerade mal 1,24 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Verteidigung ausgeben - nach 1,22 Prozent im vergangenen Jahr.

Über die jüngsten Prognosen zu den Militärausgaben der Nato-Staaten soll an diesem Mittwoch bei einem Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel diskutiert werden. Stoltenberg betonte am Dienstag, dass sie vielversprechend seien, es aber noch immer viel zu tun gebe. "Ich erwarte in den kommenden Jahren weiteren Fortschritt", sagte er.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Rekordüberschuss: Staat nimmt mehr ein als er ausgibt. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen unter dem Strich 36,6 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Behörde allerdings noch von 38,4 Milliarden Euro ausgegangen. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung lag das Plus bei 1,1 Prozent. WIESBADEN - Der Konjunkturboom in Deutschland hat der Staatskasse im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss beschert. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 08:25) weiterlesen...

Bundesamt legt Daten vor: Deutscher Staat mit Rekordüberschuss?. Nach vorläufigen Angaben erzielten Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen einen Rekordüberschuss von insgesamt 38,4 Milliarden Euro. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung lag das Plus bei 1,2 Prozent, nach 0,8 Prozent im Vorjahr. Die endgültigen Daten will das Statistische Bundesamt an diesem Freitag (8.00 Uhr) bekannt geben. WIESBADEN - Der deutsche Fiskus hat im vergangenen Jahr erneut mehr eingenommen als ausgegeben. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 05:47) weiterlesen...

'HB': Wirtschaftsflügel will CDU auf harte EU-Politik festlegen. In einem dem "Handelsblatt" vorliegenden Parteitagsantrag der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) heißt es, die Union müsse in einer neuen Regierungskonstellation "garantieren, jeder Vergemeinschaftung von Schulden und Haftungsrisiken eine klare Absage" zu erteilen. BERLIN - Der CDU-Wirtschaftsflügel will nach einem Medienbericht Kanzlerin Angela Merkel auf dem Parteitag am Montag auf eine harte Linie in der Europapolitik festlegen. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 05:19) weiterlesen...

Polen wehrt sich gegen neue Bedingungen für EU-Mittel BRÜSSEL - Polen wehrt sich gegen Forderungen, die Verteilung von EU-Geldern an neue Bedingungen wie die Aufnahme von Flüchtlingen zu knüpfen. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 05:18) weiterlesen...

POLITIK: Merkel trifft EU-Kollegen zu Vorgespräch über EU-Finanzen. Sie trafen sich auf Michels Einladung im Schloss Val Duchess in Brüssel zum Abendessen. Am Freitag steht das Thema auf der Tagesordnung des Sondertreffens der 27 bleibenden EU-Länder. Sie wollen Aufgaben, Schwerpunkte und Finanzierung der EU nach dem Austritt Großbritanniens beraten. BRÜSSEL - Vor dem EU-Sondergipfel ist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend mit dem belgischen Ministerpräsidenten Charles Michel und anderen Staats- und Regierungschefs zu Beratungen über den EU-Haushalt zusammengekommen. (Wirtschaft, 22.02.2018 - 22:00) weiterlesen...

Mittelstands-Förderung aus dem Marshall-Plan. Das geht aus dem Wirtschaftsplan für das sogenannte ERP-Sondervermögen hervor, den der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen hat. Darin sind auch zinsgünstige Darlehen mit einem Volumen von rund 6,75 Milliarden Euro vorgesehen. Das Programm zur Mittelstandsförderung war nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem "European Recovery Program" (ERP) der USA hervorgegangen - dem sogenannten Marshall-Plan. BERLIN - Der deutsche Mittelstand wird in diesem Jahr mit rund 790 Millionen Euro aus dem Vermögen des früheren Marshall-Plans gefördert. (Boerse, 22.02.2018 - 15:52) weiterlesen...