Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

BRÜSSEL - Die Europäische Union will sich den Umgang der britischen Regierung mit Vertretern der EU-Delegation in London nicht gefallen lassen.

22.01.2021 - 16:22:31

EU kündigt Reaktion auf britischen Umgang mit EU-Diplomaten an. "Es wird eine Reaktion der EU geben", sagte ein ranghoher EU-Diplomat am Freitag in Brüssel. Das Vorgehen Londons könne nur als "unnötiger, provokativer und unfreundlicher Akt" gewertet werden.

Die britische Regierung hatte am Vortag bestätigt, dass sie der EU-Delegation in London nicht den üblichen diplomatischen Status gewähren will. Wie der Deutschen Presse-Agentur aus dem Auswärtigen Dienst der EU bestätigt wurde, sollen die Entsandten aus Brüssel wie Mitarbeiter einer internationalen Organisation behandelt werden. Damit hätten sie im Gegensatz zu den internationalen Gepflogenheiten nicht den Status von Vertretern eines souveränen Staates.

Relevant ist dies, weil der diplomatische Rang eines Botschafters zum Beispiel ausschlaggebend dafür ist, zu welchen Ereignissen er eingeladen oder wo er dort platziert wird. Zudem könnte es bedeuten, dass die EU-Vertreter in London nicht im gleichen Maße diplomatische Immunität bekommen wie Vertreter von Staaten.

Wie die Reaktion der EU genau aussehen wird, ist den Angaben zufolge noch offen. Denkbar wäre zum Beispiel, dass die EU dem britischen Vertreter bei der EU die Arbeit erschwert - zum Beispiel indem sie seinen Zugang zu Informationen und EU-Veranstaltungen einschränkt.

Aus dem Auswärtigen Dienst der EU hatte es bereits am Donnerstag scharfe Kritik am Vorgehen der britischen Regierung gegeben. Als das Vereinigte Königreich noch Mitglied der EU gewesen sei, habe es unterstützt, dass die EU-Delegationen wie die Vertretungen von Nationalstaaten behandelt werden, sagte ein Sprecher. Die Europäische Union sei keine "typische" internationale Organisation. Alle der derzeit 143 EU-Vertretungen hätten den Status diplomatischer Vertreter von Staaten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland will sich in G20 für faire Impfverteilung einsetzen. Vor Beratungen der G20-Gruppe am Freitag sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), anders als erhofft könne man noch nicht von einer umfassenden Erholung der Weltwirtschaft sprechen. "Wir dürfen die Unterstützungsprogramme nicht zu früh und zu schnell zurückfahren." Der Weg aus der Pandemie führe am Ende aber nur über Impfungen. BERLIN - Deutschland will sich in der Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen (G20) dafür stark machen, die staatlichen Corona-Hilfen nicht zu früh zurückzufahren und die Impfstoffe weltweit fair zu verteilen. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:39) weiterlesen...

Impfreihenfolge in Großbritannien streng nach Altersgruppen. Das teilte die britische Impfkommission JCVI (Joint Committee on Vaccination and Immunisation) am Freitag mit. Forderungen, bestimmte Berufsgruppen wie beispielsweise Lehrer oder Polizisten vorzuziehen, erteilten die Experten damit eine Absage. LONDON - In Großbritannien sollen im Anschluss an die Impfung der am höchsten gefährdeten Menschen streng nach Altersgruppen vorgegangen werden. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:34) weiterlesen...

Polen fordert Patentfreigabe für öffentlich geförderte Impfstoffe. Das forderte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitag. Damit sollte anderen Herstellern ermöglicht werden, sofort weitere Impfstoffe zu produzieren. WARSCHAU - Pharmaunternehmen, die öffentliche Fördergelder für die Entwicklung ihrer Corona-Impfstoffe in Anspruch nahmen, sollten die Patente dafür auch anderen Firmen zugänglich machen. (Boerse, 26.02.2021 - 13:32) weiterlesen...

Zehntausende Verstöße gegen Maskenpflicht bei der Bahn. Von Mitte September bis zum Jahresende registrierte die Bundespolizei gut 236 000 Fälle, wie eine Anfrage der FDP im Bundestag ergab. Unterdessen kam es 2020 zu weniger Straftaten in Bahnhöfen und Zügen, wie aus der Antwort des Bundesinnenministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darüber hatte zuvor die "Augsburger Allgemeine" (Freitag) berichtet. BERLIN - Gegen die Maskenpflicht in Zügen und auf Bahnhöfen gab es im vergangenen Jahr Zehntausende Verstöße. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:32) weiterlesen...

WDH: EU will bis März 2022 'strategischen Kompass' für Sicherheitspolitik (Verb im Leadsatz geändert) (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:30) weiterlesen...

WDH/US-Polizei: Milizionäre wollen Kapitol bei Biden-Rede angreifen (Im 3. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:26) weiterlesen...