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BRÜSSEL - Die Europäische Union reagiert skeptisch auf die von Großbritannien angebotenen Bleiberechte für rund 3,2 Millionen EU-Bürger.

23.06.2017 - 17:08:38

EU-Ratschef: Britisches Brexit-Angebot weniger als erwartet. "Mein erster Eindruck ist, dass das Angebot des Vereinigten Königreichs hinter unseren Erwartungen zurückbleibt", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitagnachmittag nach Ende des EU-Gipfels in Brüssel. Doch werde das Verhandlungsteam das erwartete schriftliche Angebot genau analysieren.

BRÜSSEL - Die Europäische Union reagiert skeptisch auf die von Großbritannien angebotenen Bleiberechte für rund 3,2 Millionen EU-Bürger. "Mein erster Eindruck ist, dass das Angebot des Vereinigten Königreichs hinter unseren Erwartungen zurückbleibt", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitagnachmittag nach Ende des EU-Gipfels in Brüssel. Doch werde das Verhandlungsteam das erwartete schriftliche Angebot genau analysieren. Premierministerin Theresa May verteidigte ihren Vorschlag hingegen.

USA: Neubauverkäufe im Mai schwächer als erwartet gestiegen

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser im Mai schwächer als erwartet gestiegen. Dies wurde jedoch durch eine Revision der April-Zahlen mehr als ausgeglichen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Verkäufe im Mai um 2,9 Prozent geklettert, teilte das Handelsministerium am Freitag mit. Volkswirte hatten stattdessen mit einem Zuwachs um 3,7 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Katars Gegner stellen Bedingungen - Streit um Liste mit Forderungen

DUBAI - In der schweren diplomatischen Krise zwischen Katar und mehreren arabischen Staaten sorgt eine Liste mit Forderungen für Aufruhr. Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Anwar Gargasch, warf Katar am Freitag vor, Vermittlungsbemühungen zu untergraben.

ROUNDUP/Merkel: EU-Gipfel strahlt neue Zuversicht aus

BRÜSSEL - Der EU-Gipfel in Brüssel hat nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "einen Geist von neuer Zuversicht ausgestrahlt". Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron nach dem Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs sagte Merkel am Freitag, die deutsch-französische Zusammenarbeit und Vorbereitung des Gipfels hätten sich als "wirklich belastbar erwiesen".

Belgien: Geschäftsklima trübt sich überraschend ein

BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im Juni überraschend eingetrübt. Der Indikator sei zum Vormonat um 0,9 Punkte auf minus 2,0 Punkte gefallen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Freitag in Brüssel mit. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg auf minus 0,8 Punkte erwartet.

GESAMT-ROUNDUP: SPD will Aufholjagd starten - Ringen um Vermögensteuer

BERLIN - Die SPD-Linken können mit ihrer Forderung nach Wiedereinführung einer Vermögensteuer auf keine große Rückendeckung beim Bundesparteitag setzen. Mehrere SPD-Landesverbände stützen das Steuerkonzept von SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz und lehnen den Vorstoß von Parteilinken und Jusos ab, die Vermögensteuer ins aktuelle Wahlprogramm der SPD aufzunehmen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur vor dem Parteitag. Dazu erwarten die Sozialdemokraten am Sonntag in Dortmund mehr als 5000 Gäste.

Schäuble hofft mit Macron auf Reformschub in Euro-Zone

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble setzt mit dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf einen neuen Schub zur Reform der Euro-Zone. "Ich hoffe, dass der Schwung, den der neu gewählte französische Präsident auch in die europäische Politik - auch atmosphärisch - bringt, dazu beiträgt, dass wie heute bessere Chancen haben als in früheren Jahren, die notwendigen strukturellen Veränderungen - auch durch gewisse Vertragsänderungen - zu erreichen", sagte Schäuble am Freitag in Berlin vor Familienunternehmern. Die Europäische Währungsunion könne nicht mehr in einem so starken Maße von der Geldpolitik zusammengehalten werden, sagte der CDU-Politiker weiter.

ROUNDUP: EZB stellt Weichen für mehr Aufsichtsrechte im Euro-Wertpapierhandel

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) bereitet sich mit einem ersten Schritt auf den EU-Austritt der Briten (Brexit) vor: Die Zentralbank will ihre Rechte in der Aufsicht über Finanzgeschäfte, die in Euro abgewickelt werden, stärken und reagiert damit auf entsprechende Pläne der EU-Kommission.

ROUNDUP: Optimismus-Dämpfer in Chefetagen von Euro-Unternehmen

LONDON - In der Eurozone deutet die Stimmung in den Unternehmen trotz einer überraschend deutlichen Eintrübung weiter auf einen robusten Aufschwung hin. Der Einkaufsmanagerindex sank im Juni um 1,1 Punkte auf 55,7 Punkte, wie das Marktforschungsunternehmen IHS Markit am Freitag mitteilte. Im Vormonat hatte der Indikator noch den höchsten Wert seit sechs Jahren erreicht. Volkswirte hatten für Juni zwar mit einem Rückgang des Stimmungsbarometers gerechnet, aber nur auf 56,6 Punkte.

EU-Gipfel geht in die zweite Runde

BRÜSSEL - Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs haben ihren Gipfel am Freitag fortgesetzt. Für Beratungen über die Wirtschaftslage in Europa kam Mario Draghi nach Brüssel, der Chef der Europäischen Zentralbank. Auch die Migrationspolitik wird erneut zur Sprache kommen.

Frankreich: Wirtschaft wächst stärker als bisher bekannt

PARIS - Die französische Wirtschaft ist im ersten Quartal stärker gewachsen als bisher bekannt. Wie das nationale Statistikamt Insee am Freitag in einer dritten Schätzung mitteilte, wuchs die Wirtschaftsleistung (BIP) in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 0,5 Prozent zum Vorquartal. Bislang hatte das Wachstum gemäß einer zweiten Schätzung 0,4 Prozent betragen, nachdem eine erste Schätzung lediglich 0,3 Prozent Wachstum ergeben hatte. Unter dem Strich konnte die zweitgrößte Volkswirtschaft des Euroraums ihr Wachstumstempo des vierten Quartals halten.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Airbus droht bei Brexit ohne Abkommen mit Verlagerungen. "Einfach ausgedrückt gefährdet ein Szenario ohne Deal direkt die Zukunft von Airbus im Vereinigten Königkreich", erklärte Airbus-Chef Tom Enders in der Nacht zum Freitag. TOULOUSE - Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus will im Fall eines harten Brexits ohne Abkommen zwischen London und Brüssel seine Investitionen in Großbritannien überdenken. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 19:53) weiterlesen...

KORREKTUR: Airbus droht bei Brexit ohne Abkommen mit Verlagerungen (Berichtigt wird der Zitatgeber im ersten Absatz. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 19:49) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Versöhnliches Ende einer schwachen Woche. Die Stimmung der Unternehmen im Euroraum hatte sich im Juni nach einer Flaute wieder deutlich aufgehellt. PARIS/LONDON - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte sind dank positiver Konjunkturdaten mit deutlichen Gewinnen ins Wochenende gegangen. (Boerse, 22.06.2018 - 18:48) weiterlesen...

Macron begrüßt europäische Einigung zu Griechenland. Dies sei ein neuer Start für das befreundete Land, das von Frankreich unterstützt werde, teilte der Staatschef am Freitag via Twitter mit. Trotz Schwierigkeiten komme Europa voran. Macron erwähnte in diesem Zusammenhang auch die "historische deutsch-französische Vereinbarung" zur Eurozone. PARIS - Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat die europäische Einigung zu Griechenlands Staatsschulden begrüßt. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 18:26) weiterlesen...

Fronten im Unionsstreit verhärten sich vor Brüsseler Asyltreffen. Schleswig-Holsteins CDU-Ministerpräsident Daniel Günther warf der CSU vor, sie wolle die gesamte Union auf einen antieuropäischen Rechtskurs zwingen. Das könne die CDU nicht dulden, sagte er am Freitag im Deutschlandfunk. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt schloss ein Scheitern des Bündnisses der Schwesterparteien nicht aus: "Ob wir bei Haltung und Handlung jetzt eine gemeinsame Linie finden können, ist im Moment noch offen", sagte er dem "Spiegel". Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel rief zu Sacharbeit auf. BERLIN/BRÜSSEL - Vor dem Migrationsgipfel in Brüssel verschärfen CDU und CSU den Ton im Asylstreit. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 17:32) weiterlesen...

Griechenland verlässt Rettungsprogramm mit Milliardenpolster. Dies besiegelten die Euro-Finanzminister in der Nacht zum Freitag und bekamen dafür überwiegend Lob. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte das "gute Signal", der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras sprach von einer "historischen Einigung". Doch muss sein Land auch künftig strikte Auflagen einhalten. LUXEMBURG - Nach acht Krisenjahren verlässt Griechenland mit einem letzten milliardenschweren Hilfspaket das Euro-Rettungsprogramm und steht ab August finanziell wieder auf eigenen Beinen. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 17:05) weiterlesen...