Regierungen, Spanien

BRÜSSEL - Die Euro-Finanzminister haben sich auf Schritte zur Stärkung der Währungsunion gegen künftige Krisen verständigt.

04.12.2018 - 17:24:42

Euro-Finanzminister einigen sich auf Reformschritte. "Wir haben einen Deal", teilte ein Sprecher von Eurogruppen-Chef Mario Centeno am Dienstagmorgen nach etwa 16-stündigen Verhandlungen in Brüssel mit. Im Kern soll vor allem der Euro-Rettungsschirm ESM gestärkt werden. Beim Eurozonen-Budget und dem gemeinsamen Sicherungssystem für Sparguthaben gehen die Debatten weiter.

wird von Finanzvorstand Nicolas Peter vertreten. Vorstandschef Harald Krüger kommt nicht.

Trump schließt Fristverlängerung für Gespräche mit China nicht aus

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump zeigt sich offen für eine Verlängerung der Frist bei den Zollverhandlungen mit China. Während eines Essens mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping hatte Trump der chinesischen Seite am Wochenende eine 90-tägige Frist gesetzt, um geforderte Konzessionen im Handelsstreit zu machen. "Die Verhandlungen mit China haben bereits begonnen. Sofern sie nicht verlängert werden, enden sie 90 Tage nach dem Datum unseres wunderbaren Dinners mit Präsident Xi in Argentinien", schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.

Irans Präsident droht USA mit Ölblockade im Persischen Golf

TEHERAN - Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat im Konflikt mit den USA den Ton verschärft und erneut mit einer Blockade der Ölexportrouten im Persischen Golf gedroht. "Falls eines Tages die USA wirklich den iranischen Ölexport blockiere sollten, dann wird überhaupt kein Öl mehr am Persischen Golf exportiert", sagte Ruhani am Dienstag.

Bankhaus Julius Bär: Deutsche Wirtschaft stößt an Kapazitätsgrenze

FRANKFURT - Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft wird nach Einschätzung der Schweizer Privatbank Julius Bär im kommenden Jahr weiter an Schwung verlieren. "Die Ursache für das vergleichsweise schwache Wachstum liegt darin, dass deutsche Firmen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen", sagte der Chefvolkswirt Deutschland von Julius Bär, David Kohl, am Dienstag in Frankfurt. Für das kommende Jahr erwartet er ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent. In diesem Jahr rechnen die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Ökonomen im Mittel mit einer Zunahme um 1,8 Prozent, nachdem die größte Volkswirtschaft Europas 2017 noch um 2,2 Prozent gewachsen war.

Merkel macht Kostenfrage für Digitalpakt-Widerstand verantwortlich

NÜRNBERG - Der Widerstand einiger Bundesländer gegen die Grundgesetzänderung für das Zustandekommen des Digitalpakts Schule ist nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf die bislang geplante Kostenaufteilung zurückzuführen. "Beim Digitalpakt soll die Kostenaufteilung 90 zu 10 sein - 90 der Bund, 10 die Länder. Soweit so gut", sagte Merkel am Dienstag beim Digitalgipfel der Bundesregierung in Nürnberg. Aber bei allen weiteren zusätzlichen Dingen sei eine Kostenaufteilung von 50 zu 50 geplant. "Und das gefällt den Ländern nicht so richtig. Da liegt der Hase im Pfeffer, glaube ich."

Internationale Handelskonflikte belasten auch Chipbranche

MÜNCHEN - Die Elektronikbranche spürt die Folgen des US-chinesischen Handelskriegs und die weltpolitische Unsicherheit. Nach zwei Boomjahren erwartet der Elekto- und Elektronikverband ZVEI 2019 ein viel langsameres Wachstum. Im laufenden Jahr werden demnach weltweit Halbleiter für 474 Milliarden Dollar verkauft, 15 Prozent mehr als 2017. Im kommenden Jahr könnte das Plus dann unter drei Prozent sinken. Als Ursachen nannte ZVEI-Halbleiterfachmann Stephan zur Verth unter anderem den Zollkonflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Peking sowie den nahenden Brexit.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Gericht gewährt Automanager Ghosn erneut Freilassung auf Kaution. Ein Gericht in Tokio gewährte dem 65-Jährigen am Donnerstag die Freilassung auf Kaution. Die Höhe der Kaution betrage 500 Millionen Yen (rund vier Millionen Euro), teilte das Gericht mit. Die Staatsanwaltschaft kann die Gerichtsentscheidung anfechten. TOKIO - Der in Japan angeklagte Ex-Chef des Renault -Partners Nissan , Carlos Ghosn, kann erneut aus der Untersuchungshaft. (Boerse, 25.04.2019 - 05:36) weiterlesen...

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