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Regierungen, Italien

BRÜSSEL - Die EU-Kommission fordert Klarstellungen zum neuen Brexit-Vorschlag des britischen Premierministers Boris Johnson.

03.10.2019 - 17:03:38

EU-Kommission: Großbritannien muss Brexit-Vorschlag nacharbeiten. Zu dem Text habe man viele Fragen, sagte eine Kommissionssprecherin am Donnerstag in Brüssel. "Es gibt problematische Punkte im britischen Vorschlag, und mehr Arbeit ist nötig.

Strafzölle in Milliardenhöhe auf Importe aus Europa. Bei der Einfuhr von Flugzeugen soll vom 18. Oktober an eine zusätzliche Abgabe von 10 Prozent erhoben werden, bei zahlreichen anderen Produkten wie Käse, Wein, Butter, Olivenöl und Kaffee wird es ein Strafzoll von 25 Prozent sein. Die Zölle treffen demnach vor allem Produkte der Länder, die für die Airbus-Subventionen verantwortlich sind: Dies sind Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien.

USA: Dienstleister-Stimmung fällt auf Dreijahrestief

TEMPE - Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im September deutlich verschlechtert. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) fiel um 3,8 Punkte auf 52,6 Zähler, wie das Institut am Donnerstag in Tempe mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit gut drei Jahren. Analysten hatten im Mittel einen viel geringeren Rückgang auf 55,0 Punkte erwartet.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung im Euroraum nähert sich Stagnationsniveau

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone trübt sich immer weiter ein. Im September fiel sie auf den tiefsten Stand seit mehr als sechs Jahren und fast auf Stagnationsniveau. Wie das Institut Markit am Donnerstag in London in einer zweiten Schätzung mitteilte, sank der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Punkte auf 50,1 Zähler. Das ist der tiefste Stand seit Juni 2013. Vorläufige Daten wurden nach unten korrigiert.

Stimmung unter britischen Dienstleistern wegen Brexit-Angst schlecht

LONDON - Die Stimmung unter britischen Dienstleistern hat im September stark unter der Angst vor einem ungeregelten Brexit gelitten. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens Markit fiel um 1,1 Punkte auf 49,5 Zähler, wie Markit am Donnerstag in London mitteilte. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass das vielbeachtete Konjunkturbarometer unter die Wachstumsmarke von 50 Punkten fällt. Zuletzt war dies vor dem ursprünglichen Brexit-Termin im März der Fall gewesen. Analysten hatten im Mittel nur eine leichte Eintrübung auf 50,3 Punkte erwartet.

ROUNDUP 2: Hongkong plant Vermummungsverbot - Streit um Notstandsgesetz

HONGKONG - Nach einer Eskalation bei den Protesten in Hongkong plant die Regierung ein Vermummungsverbot. In einer höchst umstrittenen Verschärfung ihres Vorgehens gegen die Demonstrationen könnte Regierungschefin Carrie Lam dafür ein altes Notstandsgesetz aus der britischen Kolonialzeit bemühen, wie die Zeitung "South China Morning Post" und der Fernsehsender TVB berichteten. Der Schritt werde demnach schon am Freitag auf einer Kabinettssitzung erwartet.

USA: Industrie erhält weniger Aufträge

WASHINGTON - Die US-Industrie hat im August etwas weniger Aufträge erhalten als im Vormonat. Es seien 0,1 Prozent weniger Bestellungen eingegangen als im Juli, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Der Rücksetzer folgt auf einen Anstieg im Vormonat um 1,4 Prozent.

ROUNDUP/Biden zu Trump: 'Sie werden mich nicht zerstören'

WASHINGTON - Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat die Angriffe von US-Präsident Donald Trump in der Ukraine-Affäre in ungewöhnlich scharfer Form zurückgewiesen. "Sie werden mich nicht zerstören", sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit) unter Applaus bei einem Wahlkampfauftritt in Reno im Bundesstaat Nevada an die Adresse Trumps. "Und Sie werden meine Familie nicht zerstören. Es ist mir egal, wie viel Geld Sie ausgeben, Herr Präsident, oder wie dreckig Ihre Angriffe werden." Trump hat Biden und dessen Sohn Hunter Biden wiederholt als korrupt bezeichnet.

Portugal wählt: Sozialisten fürchten nur den 'Feind im eigenen Haus'

LISSABON - Bei der Parlamentswahl in Portugal können die regierenden Sozialisten am Sonntag mit einem großen Triumph rechnen. Allen Umfragen zufolge wird die Partido Socialista (PS) von Ministerpräsident António Costa - anders als bei der letzten Wahl zur Assembleia da República vor vier Jahren - diesmal gewinnen und die konservative Opposition weit hinter sich lassen.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen leicht

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe leicht gestiegen. In der vergangenen Woche erhöhten sie sich um 4000 auf 219 000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Mittel mit 215 000 Erstanträgen gerechnet. Allerdings wurde der Vorwochenwert etwas nach unten korrigiert.

Eurozone: Einzelhandel steigert Umsätze wie erwartet

LUXEMBURG - Die Einzelhändler in der Eurozone haben ihre Umsätze im August erwartungsgemäß gesteigert. Die Erlöse erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg in dieser Größenordnung gerechnet. Der Zuwachs folgt auf einen Rückgang um korrigiert 0,5 (zunächst 0,6) Prozent im Vormonat. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Umsätze im August um 2,1 Prozent. Das war etwas mehr als erwartet.

Eurozone: Erzeugerpreise fallen so stark wie seit drei Jahren nicht

LUXEMBURG - In der Eurozone ist von steigendem Preisauftrieb nach wie vor keine Spur. Die Produzentenpreise fielen im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Das ist die niedrigste Rate seit fast drei Jahren. Analysten hatten im Mittel mit einem Preisrückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich sanken die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, um 0,5 Prozent.

Türkei: Inflation erstmals seit langem wieder einstellig

ANKARA - In der Türkei ist die Inflation erstmals seit gut zwei Jahren wieder in den einstelligen Bereich gefallen. Die Lebenshaltungskosten erhöhten sich im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,3 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Donnerstag in Ankara mitteilte. Es ist das erste Mal seit Mitte 2017, dass die Inflationsrate nicht mehr zweistellig ist. Analysten hatten mit dieser Entwicklung der Tendenz nach gerechnet, allerdings im Mittel eine etwas höhere Rate erwartet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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