Spanien, Deutschland

BRÜSSEL - Die EU hat eine unabhängige Überprüfung der geplanten US-Strafzölle auf Produkte aus China angekündigt.

04.04.2018 - 14:33:24

EU kündigt Prüfung von US-Zöllen gegen China an. "Die EU ist davon überzeugt, dass Maßnahmen immer im Regelungsrahmen der Welthandelsorganisation WTO ergriffen werden sollten", sagte ein Sprecher der zuständigen EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel. Die EU unterstütze keine Maßnahmen, die gegen WTO-Recht verstießen.

Die am Dienstag von den USA angekündigten Zölle in Höhe von 25 Prozent zielen auf chinesische Produkte aus Bereichen wie Maschinenbau, Raumfahrt sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer nennt chinesischen Technologieklau als Begründung für die Zölle.

Wann die EU-Überprüfung abgeschlossen sein wird und welche Konsequenzen ein für die USA negatives Ergebnis haben könnte, sagte der Sprecher nicht. Er wies lediglich darauf hin, dass derzeit noch nicht alle Details zu den neuen US-Zöllen verfügbar seien.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mays Brexit-Strategie stößt im Parlament auf Kritik. Am Montag zog May den Zorn von proeuropäischen Abgeordneten aus ihrer Konservativen Partei auf sich, als die Regierung signalisierte, dass sie mehrere Änderungen von Brexit-Hardlinern an einem neuen Zollgesetz für die Zeit nach dem EU-Ausstieg akzeptieren wolle. LONDON - Die neue Brexit-Strategie der britischen Premierministerin Theresa May stößt im Parlament auf immer mehr Kritik. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 22:30) weiterlesen...

USA legen Beschwerde bei WTO gegen Vergeltungszölle ein. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten. WASHINGTON - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 16:43) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1720 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1720 (Freitag: 1,1643) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8532 (0,8589) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Montag gestiegen. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 16:11) weiterlesen...

Bundesregierung sieht wachsenden Zeitdruck bei Brexit. Zwar lägen nun endlich britische Vorschläge auf dem Tisch, sagte Europastaatsminister Michael Roth am Montag in Brüssel. Doch laufe die Uhr. "Wir wollen im Oktober fertig werden. Das wird jetzt wirklich nicht ganz einfach werden." Die britischen Vorschläge wollte Roth noch nicht bewerten. Am Freitag werde die EU eine gemeinsame Position bestimmen. BRÜSSEL - Bei den Brexit-Verhandlungen sieht die Bundesregierung wachsenden Zeitdruck. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 15:46) weiterlesen...

Handelskonflikt mit Trump: Europäer und Chinesen rücken zusammen. Auf ihrem 20. EU-China-Gipfel am Montag in Peking machten beide Seiten selbst in festgefahrenen Handelsfragen wieder Fortschritte. Erstmals seit drei Jahren gab es auch Einigkeit über eine gemeinsame Erklärung am Ende des Gipfels, die die "strategische Partnerschaft" bekräftigte. "In der heutigen Welt ist diese Partnerschaft wichtiger als je zuvor", sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. PEKING - Der Handelskonflikt mit US-Präsident Donald Trump lässt die Europäische Union und China wieder zusammenrücken. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 15:20) weiterlesen...

EU-Kommissarin: VW hat Aktionsplan nach Diesel-Skandal weitgehend erfüllt BRÜSSEL - EU-Verbraucherkommissarin Vera Jourova hat eine positive Zwischenbilanz der Volkswagen vorgesehenen Updates seien inzwischen erledigt. (Boerse, 16.07.2018 - 13:00) weiterlesen...