Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Auto, Versorger

BRÜSSEL - Die beschlossene Erhöhung des EU-Klimaziels für 2030 ist aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine Chance für die europäische Wirtschaft.

14.12.2020 - 15:33:29

Altmaier sieht einmalige Chance. Investitionen in neue saubere Technologien könnten neue Arbeitsplätze schaffen, betonte der CDU-Politiker am Montag. Auch von seinen EU-Kollegen gebe es breite Unterstützung. Umweltministerin Svenja Schulze erwartet, dass nun auch Deutschland bis 2030 mehr tun muss.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten am Freitag die Erhöhung des EU-Klimaziels beschlossen. Bis 2030 sollen mindestens 55 Prozent weniger Treibhausgase in die Atmosphäre entweichen als 1990. Bisher lag das Ziel bei minus 40 Prozent. 2050 soll die EU klimaneutral sein: Dann sollen alle Klimagase vermieden oder ausgeglichen werden.

"Wir haben mit klaren langfristigen Zielsetzungen jetzt die einmalige Chance, Klimaschutz und Wirtschaft gemeinsam voranzubringen und zu versöhnen", erklärte Altmaier am Rande einer Videokonferenz der EU-Energieminister. Energieeffizienz müsse stärker in den Mittelpunkt rücken. Erneuerbare müssten auf den Weg zur "Regelenergie" gebracht werden.

Entscheidend sei die Verzahnung der europäischen Energienetze und der Ausbaupläne für die Erneuerbaren. "Damit erreicht die Energiewende eine ganz neue Dimension", sagte Altmaier nach der Sitzung. Aus nationalen Projekten könne ein gesamteuropäisches werden.

Wie viel Deutschland zu dem neuen EU-Ziel für 2030 beitragen muss, steht noch nicht fest, denn die genauen Umsetzungspläne sollen erst Mitte nächsten Jahres kommen. Deutschland hat sich bereits vor dem EU-Ziel eine nationale Marke von minus 55 Prozent Treibhausgasen bis 2030 gesetzt.

Umweltministerin Schulze sagte, sie sehe derzeit nicht, dass dieses Ziel formal erhöht werden müsse. Dennoch werde Deutschland mehr beitragen müsse als bisher festgelegt. EU-weite Vorgaben etwa für die Energiewirtschaft, die Modernisierung von Gebäuden oder die Autoindustrie könnten dies erreichen, ohne dass man an die nationalen Ziele ran müsse. "Es wird nicht weniger anstrengend für uns werden, der Weg ist aber ein anderer", sagte die SPD-Politikerin.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Studie: Pandemie hat langfristig keine Auswirkungen auf Klimawandel. Zwar hätten die Beschränkungen zeitweise zu einer deutlichen Reduktion von Treibhausgas-Emissionen geführt, schreiben die Wissenschaftler um John Fyfe vom Canadian Centre for Climate Modelling and Analysis in Victoria im Fachjournal "Science Advances". Mit verschiedenen Modellen errechneten die Forscher aber, dass die langfristigen Auswirkungen dieser Reduktion auf den Klimawandel wohl "gering", wenn nicht sogar "nicht nachweisbar" ausfallen werden. NEW YORK - Die bisherigen weltweiten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie werden einer Studie zufolge wohl keine langfristigen Auswirkungen auf den Klimawandel haben. (Boerse, 05.03.2021 - 20:03) weiterlesen...

Daimler baut Stammwerk in Stuttgart zu Elektro-Campus um. Für mehr als 400 Millionen Euro soll der Standort zu einem Campus für Elektromobilität umgebaut werden. Im Werk sollen Elektromotoren, Batterien und komplette Antriebssysteme entwickelt und gebaut werden, und zwar in deutlich größerem Umfang als bisher geplant, wie der Autobauer am Freitag mitteilte. Daimler will dort zudem künftig auch selbst - zumindest in kleiner Serie - Batteriezellen fertigen. STUTTGART - Der Streit um die künftige Ausrichtung des Daimler -Stammwerks in Stuttgart-Untertürkheim ist beigelegt. (Boerse, 05.03.2021 - 17:28) weiterlesen...

Antriebstechnologie - Daimler baut Stammwerk in Stuttgart zu Elektro-Campus um. Monatelang wurde um die Zukunft des Traditionsstandorts gestritten. Jetzt gibt es einen Plan. Bei der Antriebstechnik ist der Stammsitz in Untertürkheim seit jeher Maßstab für die Mercedes-Fabriken weltweit. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 17:26) weiterlesen...

IG Metall droht mit wochenlangen Warnstreiks. Am Freitag lag der Schwerpunkt in Baden-Württemberg, wie der Vorstand am Nachmittag in Frankfurt berichtete. In dem Bezirk legten demnach rund 52 000 Beschäftigte aus mehr als 200 Betrieben die Arbeit nieder. Coronabedingt gab es nur wenige öffentliche Aktionen wie einen Demonstrationszug beim Tuttlinger Medizintechnik-Unternehmen Aesculap. Allein im Mercedes-Werk Sindelfingen gingen aber 10 000 Beschäftigte früher ins Wochenende. FRANKFURT - In der ersten Woche ihrer Warnstreiks in der deutschen Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall nach eigenen Angaben rund 230 000 Menschen mobilisiert. (Boerse, 05.03.2021 - 16:48) weiterlesen...

Spanien will mit Volkswagen zentraler Elektroauto-Standort werden. "Die Zukunft im Automobilbau hat einen Namen: Elektrizität", sagte König Felipe VI. am Freitag bei einem gemeinsamen Besuch mit Regierungschef Pedro Sánchez am Seat-Hauptsitz in Martorell bei Barcelona. BARCELONA/WOLFSBURG - Spanien will mit dem VW-Konzern und dessen Tochter Seat ein zentraler Standort für die Produktion von Elektroautos in Europa werden. (Boerse, 05.03.2021 - 15:56) weiterlesen...

Wechsel im Porsche-Vorstand: Barbara Frenkel neue Beschaffungs-Chefin. STUTTGART - Mit Barbara Frenkel zieht im Sommer erstmals eine Frau in den Vorstand des Autobauers Porsche ein. Sie übernimmt das Ressort Beschaffung von Uwe-Karsten Städter, der in den Ruhestand geht, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Frenkel begann ihre Karriere den Angaben zufolge in der Zulieferindustrie. Seit 19 Jahren ist sie in leitenden Funktionen bei Porsche tätig und derzeit Vertriebschefin für Europa. Ihre neue Aufgabe soll sie am 1. Juni mit einer Übergabephase beginnen. Wechsel im Porsche-Vorstand: Barbara Frenkel neue Beschaffungs-Chefin (Boerse, 05.03.2021 - 15:24) weiterlesen...