Öl, Gas

BRÜSSEL - Der konkrete Anlass für den Blitzbesuch von US-Außenminister Mike Pompeo in Brüssel ist am Montagabend zunächst rätselhaft geblieben.

13.05.2019 - 21:15:24

Iran-Krise: Rätselraten über Blitzbesuch von Pompeo in Brüssel. Wie die Außenminister aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollte sich auch EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini nach einem Gespräch mit Pompeo nicht zu möglichen Motiven für den Besuch des US-Kollegen äußern. Sie verneinte nur, dass Pompeo die Europäer um Vermittlung im Konflikt mit dem Iran gebeten habe.

Zu möglichen Erkenntnissen der Amerikaner zu mysteriösen Schäden an Handelsschiffen im Golf von Oman äußerte sich Mogherini nicht. Sie sagte lediglich, die EU sammele weiter Informationen zu den Vorfällen und sie sei besorgt über das Risiko einer Eskalation in der Region.

Pompeo hatte am Montag auf dem Weg nach Russland völlig überraschend einen Zwischenstopp in Brüssel eingelegt und vertrauliche Gespräche mit Mogherini sowie Bundesaußenminister Heiko Maas und seinen Kollegen aus Frankreich und Großbritannien geführt. Kurz zuvor hatte es Berichte über angebliche Sabotageangriffe gegen Handelsschiffe im Golf von Oman geben. Betroffen waren demnach unter anderem zwei saudische Öltanker und der unter norwegischer Flagge fahrende Öltanker "Andrea Victory".

Saudi-Arabiens Energieminister Chalid al-Falih sagte, die saudischen Öltanker seien bei einem "Sabotageangriff" schwer beschädigt worden. Die "Attacke" habe die weltweite Ölversorgung treffen sollen. Öffentliche Schuldzuweisungen gegen den Iran hatte es zunächst aber nicht gegeben.

Das US-Außenministerium hatte vor den Treffen Pompeos in Brüssel mitgeteilt, dieser werde sich mit europäischen Alliierten treffen, um die "jüngsten bedrohlichen Handlungen und Äußerungen" des Irans zu diskutieren. Die angeblichen Sabotageangriffe auf die Schiffe wurden allerdings nicht explizit erwähnt.

@ dpa.de

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