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BRÜSSEL - Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt sich weiter nicht auf die von Deutschland geforderte Beteiligung an den neuen Griechenland-Hilfen fest.

12.04.2017 - 14:39:24

IWF-Chefin hält sich Beteiligung an Griechenland-Hilfen weiter offen. IWF-Chefin Christine Lagarde machte am Mittwoch zur Bedingung, vorher zu verabreden, wie das Krisenland nach 2018 bei seinen Schulden entlastet wird.

"Eine Restrukturierung der Schuldenlast wird notwendig sein", sagte Lagarde in Brüssel. "Über deren Umfang wird am Ende entschieden, aber über deren Bedingungen muss vorab entschieden werden." Voraussetzung für eine IWF-Beteiligung sei zudem, dass die Details der jetzt mit Athen vereinbarten Reformen für 2019 und 2020 festgeschrieben und umgesetzt werden.

"Wir sind noch dabei zu erarbeiten, unter welchen Bedingungen wir möglicherweise Kredite an das Land geben könnten", sagte sie. "Soweit sind wir noch nicht. Aber in den letzten Wochen sind wir in die richtige Richtung gegangen. Wir haben erst die Hälfte der nötigen Diskussion geführt."

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat klargestellt, dass nur weiteres Geld aus dem 2015 aufgelegten Hilfsprogramm fließen kann, wenn sich der IWF finanziell beteiligt. Nur unter dieser Bedingung habe der Bundestag dem Programm zugestimmt. Die Debatte über weitere Schuldenerleichterungen - dabei geht es zum Beispiel um die Streckung von Zinszahlungen, aber ausdrücklich nicht um einen Schuldenerlass - will Schäuble auf die Zeit nach Ende des Hilfsprogramms 2018 vertagen.

Trotz der Differenzen zeigte sich Schäuble zuletzt zuversichtlich, dass sich der IWF beteiligt, wenn auch womöglich nur mit einer kleinen Summe. Lagarde stellte aber klar, egal wie klein oder groß die Summe sei, die gestellten Bedingungen müssten erfüllt sein. Nähern sich die Positionen nicht an, könnte die Zeit für Griechenland knapp werden. Spätestens im Sommer braucht das überschuldete Land wohl neue Hilfe zur Rückzahlung alter Kredite von knapp neun Milliarden Euro.

In ihrer Brüsseler Rede gab Lagarde zudem eine optimistische Einschätzung der Weltwirtschaft. Für die Industrieländer habe sich der Ausblick verbessert, die Schwellenländer würden 2017 mehr als drei Viertel zum globalen Wachstum beitragen und weniger entwickelte Länder profitierten von höheren Rohstoffpreisen, sagte IWF-Direktorin Christine Lagarde am Mittwoch in Brüssel. "Alles zusammen genommen, sehen wir eine Weltwirtschaft in beschwingtem Schritt." Zahlen werde sie nächste Woche bei der IWF-Tagung vorlegen.

@ dpa.de

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