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Regierungen, Golfstaaten

BRÜSSEL - Bundesaußenminister Heiko Maas erwartet von der US-Regierung Details zum angekündigten Abzug weiterer Soldaten aus Afghanistan.

19.11.2020 - 19:37:27

Deutschland fordert von USA Informationen zu Afghanistan-Planungen. Um mit Verbündeten über mögliche Konsequenzen beraten zu können, müsse man nicht nur wissen, wie viele Soldaten in welchem Zeitraum abgezogen werden, sondern auch welche, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag am Rande von per Videokonferenz geführten Beratungen mit EU-Amtskollegen. Grund sei die internationale Arbeitsteilung beim Einsatz in Afghanistan.

"Wenn die Amerikaner Fähigkeiten abziehen, die notwendig sind, um die Sicherheit anderer Soldatinnen und Soldaten zu gewährleisten, dann wird das nicht ohne Auswirkungen auch auf unsere Präsenz in Afghanistan bleiben können", erklärte Maas.

Deutschland ist nach Angaben des Einsatzführungskommandos vom Donnerstag derzeit mit 1250 Soldaten an der Nato-Mission zur Ausbildung afghanischer Streitkräfte beteiligt. Sie soll die Afghanen vor allem in die Lage versetzen, selbst für Sicherheit im Land zu sorgen.

Wie schon am Vortag warnte Maas auch vor möglichen Folgen des US-Rückzugs für die laufenden Friedensgespräche zwischen der afghanischen Regierung und den militant-islamistischen Taliban. "Man muss wissen, was man damit in Gang setzt", kritisierte er. "Überstürzte Entscheidungen, die in Washington getroffen werden, könnten auch dazu führen, dass dieser Friedensprozess (...) sehr, sehr schnell ein Ende haben wird." Um dies zu verhindern, werde es nun sehr intensive Beratungen mit den Verbündeten geben.

Die Regierung des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump hatte am Dienstag angekündigt, die US-Truppenstärke in Afghanistan bis zum 15. Januar auf 2500 Soldaten zu verkleinern. Wie ein Sprecher der Streitkräfte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend mitteilte, sind derzeit noch rund 4500 amerikanische Soldaten in dem Land stationiert. In der Zahl seien auch diejenigen Truppen enthalten, die sich außerhalb des Nato-Ausbildungseinsatzes direkt am Anti-Terror-Kampf beteiligen.

@ dpa.de

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