Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BRÜSSEL / BERLIN - Die EU-Finanzminister haben laut Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) "drei starke Antworten" auf die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise gefunden.

09.04.2020 - 22:45:25

Scholz: Starke Antworten auf Corona-Wirtschaftskrise gefunden. "Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und auch Stärke", sagte Scholz nach Ende der langwierigen Verhandlungen am Donnerstagabend in Berlin. "Es geht um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, es geht um die Sicherheit von Arbeitsplätzen und es geht darum, dass viele Unternehmen in dieser Krise bestehen bleiben." Der gefundene Konsens beinhalte sehr starke Antworten darauf.

Es werde eine starke Hilfe für kleine und mittelständische Unternehmen über die Europäische Investitionsbank geben. Arbeitnehmer würden über das europaweite Kurzarbeits-Programm unterstützt. Außerdem könnten Staaten vorsorgliche Kreditlinien über den Eurorettungsschirm ESM bekommen. "Drei starke Antworten, die, wenn man es zusammenrechnet, gut 500 Milliarden Euro europäischer koordinierter Antwort auf diese Herausforderung beinhalten", sagte Scholz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Frankreichs Wirtschaftsminister appelliert an 'Sparsame Vier'. "Ich appelliere an die vier Mitgliedstaaten, die sich dieser Lösung immer noch widersetzen, ihr Urteil zu revidieren und sich dem Kompromissvorschlag der EU-Kommission anzuschließen. Ein besserer Vorschlag wird nicht mehr kommen", sagte Le Maire der "Welt" (Samstag). Der Vorschlag der Kommission müsse zur Erholung der Wirtschaft schnellstmöglich umgesetzt werden. BERLIN - Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat die sogenannten Sparsamen Vier aufgefordert, ihren Widerstand beim EU-Wiederaufbauplan aufzugeben. (Wirtschaft, 30.05.2020 - 09:53) weiterlesen...

Linnemann: Auto-Kaufprämie wäre 'Paradebeispiel' für Lobby-Einfluss. Falls die Auto-Prämie komme, sei sie "ein Paradebeispiel dafür, wie sich eine Lobby in Deutschland durchsetzt", sagte Linnemann der "Welt" (Samstag). BERLIN - Der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU und CSU, Carsten Linnemann, hat sich gegen Auto-Kaufprämien als Teil des geplanten Konjunkturprogramms ausgesprochen. (Boerse, 30.05.2020 - 00:29) weiterlesen...

Haushaltskommissar Hahn erwartet neue EU-Steuern. Dafür könnten sie entweder höhere Beiträge in den EU-Haushalt akzeptieren oder der Kommission neue Einnahmequellen oder Eigenmittel erschließen, sagte Hahn der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Dabei hält er die Option neuer Einnahmequellen für wahrscheinlicher. "Ich sehe keine Bereitschaft, zukünftig mehr zu zahlen", sagte der österreichische ÖVP-Politiker dem Blatt. BERLIN - EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn geht nach eigener Aussage davon aus, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union der Kommission die Erhebung neuer Steuern erlauben werden, um den Wiederaufbauplan in der Corona-Krise zu finanzieren. (Wirtschaft, 29.05.2020 - 23:14) weiterlesen...

Entwicklungsminister fordert von EU Corona-Nothilfe für Afrika. "Bisher hat Brüssel noch keinen zusätzlichen Euro zur Bekämpfung der Corona-Krise in Entwicklungsländern investiert", sagte der CSU-Politiker der Münchner "Abendzeitung" (Samstag). Auch die jüngsten Vorschläge für ein Wiederaufbauprogramm richteten sich nur nach innen. "Das 750-Milliarden-Programm der EU muss dringend eine Nothilfe-Komponente für unsere Nachbarregionen in Afrika und zur Stabilisierung der Flüchtlingsgebiete um Syrien enthalten", fordert Müller. MÜNCHEN - In der Debatte über Wiederaufbauhilfen in der Corona-Krise darf die EU nach Meinung von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller die globale Perspektive nicht außer Acht lassen. (Wirtschaft, 29.05.2020 - 20:10) weiterlesen...

Hilfen für Familien, Kommunen und Firmen? Ringen um Konjunkturpaket. Wenige Tage vor entscheidenden Beratungen der Koalitionsspitzen deuten sich zunehmend Schwerpunkte an - aber auch Konflikte. Umstritten sind etwa ein Kinderbonus, eine Entlastung von Kommunen bei Altschulden, Kaufprämien für Autos sowie steuerliche Entlastungen für Unternehmen. BERLIN/POTSDAM - Es geht um Milliarden - doch wer bekommt was? Das Ringen um das milliardenschwere Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Ankurbelung der Wirtschaft in der Corona-Krise ist in vollem Gange. (Wirtschaft, 29.05.2020 - 16:14) weiterlesen...

IG Metall Mitte will Konjunkturpaket mit Autokaufprämie. Die ohnehin angespannte Situation der Metall- und Elektroindustrie werde durch die Pandemiefolgen verschärft, sagte Jörg Köhlinger, Leiter des Bezirks Mitte, am Freitag im hessischen Volkswagen -Werk in Baunatal: "Wir finden uns in einer ganz entscheidenden Situation wieder." Entweder schaffe man es, aus dem Tief herauszukommen oder man falle zurück. Im Gewerkschaftsbezirk arbeiteten derzeit 300 000 Beschäftigte kurz oder seien von Kurzarbeit bedroht. Besonders Automobil- und Zulieferfirmen, Maschinenbau und Stahlindustrie seien betroffen. BAUNATAL - Die IG Metall fordert in der Corona-Krise ein Konjunkturpaket mit Autokaufprämie. (Wirtschaft, 29.05.2020 - 16:13) weiterlesen...