Haushalt, Steuern

BRÜSSEL - Angesichts der Enthüllungen in den "Paradise Papers" muss die EU ihre "Schwarze Liste" der Steueroasen nach Ansicht des EU-Finanzkommissars Pierre Moscovici so schnell wie möglich fertig stellen.

07.11.2017 - 11:31:24

Finanzkommissar Moscovici: EU-Liste für Steueroasen muss schnell stehen. "Es ist absolut nötig, dass wir unser Programm gegen Steuervermeidung und aggressive Steuerplanung beschleunigen", sagte Moscovici am Dienstag beim Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel.

Die EU-Staaten arbeiten seit geraumer Zeit an einer gemeinsamen Liste von Drittstaaten, gegen die es steuerrechtliche Bedenken gibt oder die sich beim Datenaustausch unkooperativ verhalten. Nach bisherigem Plan sollte die Liste Ende 2017 fertig gestellt werden. Ein Effekt dieser Zusammenstellung soll sein, bisherige Steueroasen durch das öffentliche Anprangern zu Gesetzesänderungen zu bewegen.

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire erklärte, eine solche Liste sei lediglich ein erster Schritt. "Wir brauchen Sanktionen." Diese müssten dann konsequent angewendet werden.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

POLITIK/ROUNDUP: Neuer EU-Finanzrahmen wohl erst nach der Europawahl 2019. EU-Ratspräsident Donald Tusk mahnte zwar am Mittwoch zur Eile bei den Verhandlungen und hofft auf erste Richtungssignale beim EU-Sondergipfel am Freitag. Doch hält auch Tusk eine Einigung vor der Europawahl im Mai 2019 für unrealistisch, wie ein hoher EU-Beamter sagte. BRÜSSEL - Der erbitterte Grundsatzstreit über die künftigen Aufgaben und Finanzen der Europäischen Union wird sich wohl noch weit mehr als ein Jahr hinziehen. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 18:25) weiterlesen...

Bundesfinanzhof korrigiert Finanzministerium. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden und damit einen falsche Gesetzesauslegung des Bundesfinanzministeriums korrigiert. MÜNCHEN - Die Rückerstattung von Pflichtbeiträgen zu einer berufsständischen Versorgungseinrichtung nach dem Ende der Beitragspflicht ist steuerfrei. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 12:13) weiterlesen...

Merkel: Einigung bei EU-Finanzplanung womöglich erst nach Europawahl. Sie wolle keine Versprechen abgeben, die nicht einzuhalten seien, sagte sie am Dienstag in Berlin in der Fraktionssitzung der Union nach Teilnehmer-Angaben. Nach der Europawahl im Mai 2019 ergebe sich vielleicht ein besseres Zeitfenster. Ob Deutschland - wie von EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) ins Gespräch gebracht - rund drei Milliarden Euro mehr pro Jahr zahlen müsse, sei ebenfalls noch unklar. Man müsse zuerst auf einen Vorschlag der Kommission warten. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält es für möglich, dass die mittelfristige EU-Finanzplanung nicht vor der Europawahl im kommenden Jahr abgeschlossen werden kann. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 17:21) weiterlesen...

EU-Finanzminister wegen US-Steuerreform in Alarmbereitschaft. Unter anderem wollen sie sich gegen mögliche Folgen der US-Steuerreform wappnen. Auch die Unternehmensbesteuerung in Europa und grüne Investments spielten eine Rolle. BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister haben bei ihrem Treffen am Dienstag eine Reihe heikler Themen behandelt. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 17:20) weiterlesen...

Altmaier: Deutsch-französische Steuerinitiative bis Jahresende. "Ich gehe davon aus, dass wir über die Bemessungsgrundlage noch in diesem Jahr eine Verständigung erzielen können", sagte Altmaier nach dem Treffen der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel. BRÜSSEL - Deutschland und Frankreich wollen nach den Worten von Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) bis Jahresende eine gemeinsame Initiative zur Angleichung der Bemessungsgrundlage für Unternehmenssteuern vorlegen. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 16:13) weiterlesen...

EU-Finanzminister nehmen US-Steuerreform in den Blick. "Wir werden alles tun, um unfairen Wettbewerb zu vermeiden", sagte Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) beim Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Dienstag in Brüssel. "Wir möchten vermeiden, dass Unternehmen ihren Sitz verlagern aus Europa [...], wir möchten vermeiden, dass Investitionsströme umgelenkt werden." Vielmehr müsse auf den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) bestanden werden. BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister sind wegen der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump in Alarmbereitschaft. (Wirtschaft, 20.02.2018 - 11:42) weiterlesen...