Deutschland, Volkswirtschaft

BRUCHSAL - Die Einwohner von München und seinem Umland haben 2017 einer Studie zufolge in Deutschland am meisten Geld zur Verfügung.

06.12.2016 - 15:34:24

Deutschlands Kaufkraft steigt moderat. Unter den zehn reichsten Stadt- und Landkreisen in Deutschland waren einer Studie der Marktforschungsfirma GfK zufolge sieben bayerische. So bleibt Starnberg (32 194 Euro pro Kopf) klarer Spitzenreiter - dort hat ein Einwohner rechnerisch gesehen 45 Prozent mehr Geld zur Verfügung als im Bundesschnitt. Auf den letzten Platz der 402 deutschen Stadt- und Landkreise kam das sächsische Görlitz mit 17 496 Euro pro Kopf.

Insgesamt werden die Menschen in Deutschland 2017 der Studie zufolge auch für den Konsum mehr Geld in der Tasche haben. Die Kaufkraft werde pro Kopf voraussichtlich moderat um 360 Euro (1,65 Prozent) auf 22 239 Euro steigen, teilte die GfK am Dienstag in Bruchsal mit. Kaufkraft ist das verfügbare Geld zum Wohnen, für Freizeitausgaben, zum Sparen und zum Einkaufen. Verglichen mit 2016 schwächt sich der Zuwachs etwas ab - in der gleichen GfK-Studie von vor einem Jahr lag das Kaufkraftplus bei 2 Prozent.

Auch der Landkreis München (30 907 Euro pro Kopf), die Stadt München (30 136 Euro) sowie die unweit der bayerischen Hauptstadt gelegenen Landkreise Ebersberg, Fürstenfeldbruck und Dachau zählten zu den zehn reichsten Kommunen Deutschlands. Zudem kam noch Erlangen unter die Top 10. Aus dem Frankfurter Umland waren zwei Kommunen vertreten mit dem Hochtaunuskreis (31 561 Euro pro Kopf, Platz 2) und dem Main-Taunus-Kreis. Der Landkreis Stormarn bei Hamburg in Schleswig-Holstein kam mit einem Pro-Kopf-Schnitt von 26 675 Euro auf Rang 10.

Wegen des Bevölkerungs-Anstiegs in Deutschland liegt das Gesamt-Plus bei der Kaufkraft der Prognose zufolge höher als der Pro-Kopf-Wert, und zwar bei 2,9 Prozent auf 1,828 Milliarden Euro. Die Werte zum Anstieg sind nominal, also ohne Inflation. Wie hoch die 2017 sein dürfte, war nicht Gegenstand der Kaufkraft-Analyse. Zuletzt lag die Teuerung in Deutschland laut Statistikamt Eurostat bei 0,7 Prozent.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bahn fährt nach 'Friederike' nur eingeschränkt - Tickets frei nutzbar. Über 200 beschädigte Streckenabschnitte vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Mitteldeutschland waren der Deutschen Bahn am Morgen bekannt. Weitere könnten hinzukommen. "Wir fliegen aktuell Strecken mit Hubschraubern ab", sagte ein Bahnsprecher am Freitagmorgen. Ist die Strecke frei müsse erst ein Zug ohne Fahrgäste fahren, bevor sie endgültig für Züge mit Passagieren freigegeben werden kann. BERLIN - Nach dem Orkantief "Friederike" müssen Bahnkunden am Freitag noch mit erheblichen Einschränkungen rechnen. (Boerse, 19.01.2018 - 08:39) weiterlesen...

KUKA Aktiengesellschaft: Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2017. KUKA Aktiengesellschaft: Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2017 KUKA Aktiengesellschaft: Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2017 (Boerse, 19.01.2018 - 08:39) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: HSBC bremst Morphosys beim Angriff auf Hoch von 2014. Auf der Handelsplattform wurden die Papiere des Antikörperspezialisten im Vergleich zum Xetra-Schluss mit minus 3,5 Prozent zu 84 Euro gehandelt. Zuletzt hatte sich eigentlich ein Angriff auf das Zwischenhoch aus dem Jahr 2014 bei 88,50 Euro angebahnt. FRANKFURT - Eine negative Studie der HSBC hat die Aktien von Morphosys am Freitag vorbörslich deutlich zurückgeworfen. (Boerse, 19.01.2018 - 08:35) weiterlesen...

Deutschland: Erzeugerpreise steigen 2017 um 2,6 Prozent. Dies zeigen Daten des Statistischen Bundesamts vom Freitag. Demnach haben sich die Produzentenpreise im vergangenen Jahr um durchschnittlich 2,6 Prozent erhöht. Das war der erste Anstieg seit dem Jahr 2012. In den Jahren zuvor waren die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, jeweils rückläufig gewesen. WIESBADEN - Nicht nur der Preisdruck auf Verbraucherebene ist im vergangenen Jahr in Deutschland gestiegen, sondern auch auf Ebene der Unternehmen. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 08:24) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Ceconomy knicken nach schwachen Zahlen ein. Auf der Handelsplattform Tradegate wurden die Papiere des Elektronikhändlers im Vergleich zum Xetra-Schluss 5,7 Prozent tiefer auf 12,30 Euro gehandelt. Am Montag hatten die Anteilsscheine des aus dem alten Metro-Konzern hervorgegangenen Unternehmens mit 13,40 Euro noch einen Höchststand seit 2011 erreicht. FRANKFURT - Nach schwachen Geschäftszahlen vom Vorabend sind die Aktien von Ceconomy am Freitag im vorbörslichen Handel unter Druck geraten. (Boerse, 19.01.2018 - 08:24) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Ausblick: Minimale Verluste - Dax weiter auf Richtungssuche. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte rund eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenauftakt ein Minus von 0,1 Prozent auf 13 268 Punkte. Nach einem fulminanten Jahresauftakt und einem kleineren, darauf folgenden Rückschlag tritt der Dax seit einer Woche auf der Stelle. Der EuroStoxx 50 dürfte zum Handelsstart ebenfalls leicht nachgeben. FRANKFURT - Die Richtungssuche im Dax und zum anderen die US-Börsen ihren Anteil haben dürften. (Boerse, 19.01.2018 - 08:23) weiterlesen...