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BREST - Die Parlamentspräsidenten der G7-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung erstmals die Dringlichkeit des Schutzes der Ozeane betont.

06.09.2019 - 21:57:25

G7-Parlamentspräsidenten betonen Zusammenarbeit in Umweltfragen. Der Erhaltung der Ozeane, ihrer Ressourcen und der Biodiversität sei ein globales Hauptanliegen, hieß es in dem Text, den der Präsident der französischen Nationalversammlung, Richard Ferrand, am Freitag auf Twitter veröffentlichte. Die Erklärung sei einstimmig angenommen, erklärte Ferrand bei einer Pressekonferenz in der französischen Küstenstadt Brest. Die Parlamente der sieben großen Industriestaaten müssten in Umwelt- und Klimafragen eng zusammenarbeiten, hieß es in der Erklärung.

An der Konferenz nahm neben Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble auch die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, teil. In der Klimafrage stimme sie nicht mit US-Präsident Donald Trump überein, sagte Pelosi einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge. Die überwiegende Mehrheit der jungen Menschen in den USA verstehe, dass die Klimakrise eine Herausforderung für ihre Zukunft darstelle. An der bis Samstag dauernden Tagung nahmen auch John Bercow, der Sprecher des britischen Unterhauses, Roberto Fico, Präsident der italienischen Abgeordnetenkammer und Tadamori Oshima, Präsident des japanischen Unterhauses teil.

Kanada wurde durch den Vize-Sprecher des Unterhauses, Bruce Stanton, vertreten. Aus dem Europäischen Parlament nahm die Vize-Präsidentin, Maired McGuinness, teil. Die Präsidenten der G7-Staaten treffen sich jährlich.

@ dpa.de

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