Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Baltikum

BRATISLAVA - Der Botschafter von Belarus (Weißrussland) in der Slowakei hat sich mit den oppositionellen Demonstranten in seiner Heimat solidarisiert und deswegen nun auch seinen Rücktritt eingereicht.

18.08.2020 - 12:13:27

Belarus-Botschafter in der Slowakei tritt nach Kritik zurück. Das berichtete die slowakische Nachrichtenagentur TASR am Dienstag unter Berufung auf das weißrussische Nachrichtenportal Tut.by. Dem Portal hatte Botschafter Igor Leschtschenja gesagt, sein Rücktritt sei "ein logischer Schritt", nachdem er sich gegen Präsident Alexander Lukaschenko gestellt habe, von dem er ernannt worden sei.

Leschtschenja hatte am Wochenende mit einer Videobotschaft für Aufsehen gesorgt. Darin erklärte er: "Ich bin solidarisch mit denen, die im Rahmen friedlicher Demonstrationen auf die Straßen der Städte von Belarus gegangen sind, damit ihre Stimme gehört wird." Auch er sei schockiert von brutalen Folterungen und Prügeln der Polizei gegen eigene Bürger, beklagte der Diplomat, der seit 2016 die Botschaft von Belarus in der Slowakei führt.

Der slowakische Außenminister Ivan Korcok wertete die Videobotschaft als Bestätigung dafür, dass die Lage in Belarus sehr ernst sei: "Das ist ein Signal eines erfahrenen Diplomaten, der mit dieser mutigen und klaren Haltung seinen Mitbürgern Unterstützung bekundet." Der slowakische Ministerpräsident Igor Matovic bot Leschtschenja am Montag Asyl für den Fall an, dass er nicht mehr in seine Heimat zurückkehren könne. Umweltminister Jan Budaj und andere slowakische Politiker hatten am Wochenende in Bratislava an Solidaritätskundgebungen für die weißrussische Opposition teilgenommen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Irans Ruhani vergleicht US-Sanktionen mit Tod von George Floyd. "Die Bilder über den Umgang der amerikanischen Polizei mit einem demonstrierenden US-Bürger sind für uns nicht Neues. Das Knie auf dem Hals des US-Bürgers ist wie das Knie des Imperialismus auf dem Hals unabhängiger Staaten", sagte Ruhani am Dienstag in seiner Videoansprache bei der UN-Generaldebatte in New York. NEW YORK - Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die weitreichenden US-Sanktionen gegen Teheran mit der Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in den USA verglichen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 20:37) weiterlesen...

Madrids Regionalregierung warnt vor Lockdown für ganze Hauptstadt. Bereits seit Montag sind Wohngebiete mit insgesamt 850 000 Einwohnern teilweise abgesperrt. Die Bewohner dürfen sie nur verlassen, um unter anderem zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt zu gehen. "Es macht keinen Sinn, Beschränkungen in einigen Vierteln anzuordnen und in anderen nicht", sagte Ayuso spanischen Medien zufolge am Dienstag. Sie schloss nicht aus, dass womöglich auch die ganze Hauptstadtregion mit insgesamt 6,6 Millionen Einwohnern betroffen werden könnte, wie die Zeitung "El País" berichtete. MADRID - Angesichts der weiter rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen in Madrid hat Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso vor einem Lockdown auch der gesamten Hauptstadtregion gewarnt. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 19:59) weiterlesen...

Opel-Chef Lohscheller verteidigt Entlassungsdrohungen. Der mit der IG Metall abgeschlossene Tarifvertrag, der den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Juli 2025 vorsehe, gelte natürlich, sagte Lohscheller den Zeitungen der VRM-Gruppe. "Wir halten jeden Tarifvertrag ein. Dafür stehe ich auch persönlich", betonte er. "Aber der Tarifvertrag sieht auch vor, dass, wenn das Absatzvolumen in Europa dramatisch einbricht, es eine sogenannte Notfallklausel gibt." In der Corona-Krise sei der Absatz natürlich stark zurückgegangen. FRANKFURT - Opel-Chef Michael Lohscheller hat die jüngsten Entlassungsdrohungen bei dem Autobauer gegen Kritik verteidigt. (Boerse, 22.09.2020 - 19:58) weiterlesen...

SPD-Seeheimer fordern höhere Steuern für Spitzenverdiener. Wenn die Steuersätze für die höchsten Einkommen auf bis zu 49 Prozent angehoben würden, könne auch der Solidaritätszuschlag ganz wegfallen, schreiben die Seeheimer in einem Grundsatzpapier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das am Dienstag zuerst das "Handelsblatt" berichtete. BERLIN - Der konservative Seeheimer Kreis in der SPD fordert höhere Steuern für Spitzenverdiener nach der Bundestagswahl. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 19:58) weiterlesen...

Präsident Xi will Klimaneutralität Chinas vor 2060 erreichen. Sein Land wolle "vor 2060" die Klimaneutralität schaffen. Auch solle der Ausstoß von Kohlendioxid "vor 2030" den Höhepunkt erreichen, sagte der Präsident am Dienstag in einer vorher auf Video aufgezeichneten Rede bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York. Bisher hatte China noch kein Ziel für Klimaneutralität formuliert. NEW YORK - Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat größere Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel versprochen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 18:59) weiterlesen...

Nach vier Jahren: Athen kündigt neue Gespräche mit der Türkei an. Die neue Runde der Gespräche solle in Istanbul stattfinden, teilte das griechische Außenministerium am Dienstag mit, ohne ein genaues Datum zu nennen. Zuvor hatte bereits das türkische Präsidialamt nach einer Videokonferenz zwischen EU-Ratspräsident Charles Michel, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt, die Türkei und Griechenland seien zu Sondierungsgesprächen bereit. ATHEN - Mitten im Streit über Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer wollen Griechenland und die Türkei ihre vor rund vier Jahren unterbrochenen Sondierungsgespräche neu starten. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 18:44) weiterlesen...