Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BRASÍLIA - Nach Unstimmigkeiten über die künftige Handelspolitik des südamerikanischen Wirtschaftsbündnisses Mercosur haben sich die größten Mitgliedsstaaten Brasilien und Argentinien wieder einander angenähert.

10.10.2021 - 08:25:30

Brasilien und Argentinien nähern sich im Mercosur-Streit an. So habe man etwa den "notwendigen Konsens" erreicht, um den gemeinsamen Zolltarif für Güter aus Drittstaaten um zehn Prozent zu senken, wie aus einer gemeinsamen Erklärung nach dem Treffen des argentinischen Außenministers Santiago Cafiero mit Brasiliens Außenminister Carlos França in Brasília am Freitag (Ortszeit) hervorging.

Brasilien hatte den Einfuhrzoll noch im Juli weiter senken wollen, Argentinien war gegen die Maßnahme. Die Situation in dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis ist zuletzt überhaupt ziemlich festgefahren gewesen. Die linke Regierung Argentiniens will die heimische Wirtschaft vor der internationalen Konkurrenz schützen, während die rechten Regierungen in Brasilien und Uruguay Handelshemmnisse abbauen wollen. Uruguay trieb deshalb im Alleingang Verhandlungen mit China über ein Handelsabkommen voran, was die Spannungen weiter verschärfte.

Auch das Freihandelsabkommen zwischen Mercosur und der Europäischen Union liegt derzeit auf Eis. Nach jahrelangen Verhandlungen hatten sich die Unterhändler 2019 auf das Abkommen geeinigt. Der Vertrag würde die größte Freihandelszone der Welt mit rund 780 Millionen Menschen schaffen. Die Ratifizierung ist allerdings ins Stocken geraten. In Europa wird unter anderem kritisiert, dass der Vertrag keine Sanktionsmechanismen beispielsweise gegen die massive Abholzung des Regenwalds im Amazonasgebiet vorsieht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Fischereistreit im Ärmelkanal eskaliert. "Es ist kein Krieg, aber ein Gefecht", sagte die Ministerin für Meeresangelegenheiten, Annick Girardin, am Donnerstag dem Radiosender RTL. "Wir haben Fangrechte. Die müssen wir verteidigen und wir verteidigen sie." Europa-Staatssekretär Clément Beaune wiederholte im Sender CNews die Drohung, britische Boote künftig scharfen Zoll- und Sicherheitskontrollen zu unterziehen. "Wir werden keine Toleranz zeigen, keine Nachsicht." Damit will Paris London dazu bringen, mehr französische Boote in britischen Gewässern fischen zu lassen. LONDON/PARIS - Im Brexit-Streit zwischen London und Paris um Fischereirechte im Ärmelkanal verschärft Frankreich den Ton. (Boerse, 28.10.2021 - 11:56) weiterlesen...

Ungarn ermöglicht Arbeitgebern die Verhängung von Corona-Impfpflicht. Dies gab Kanzleramtsminister Gergely Gulyas am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Budapest bekannt. Für die Beschäftigten in staatlichen Institutionen werde der Staat eine derartige Impfpflicht vorschreiben können, fügte er hinzu. BUDAPEST - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ermöglicht es die Regierung des EU-Landes Ungarn den Arbeitgebern, von ihren Mitarbeitern eine Corona-Schutzimpfung zu verlangen. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 11:49) weiterlesen...

Klimaschutz: G20 will rasch handeln - aber konkrete Ziele fehlen noch (Wirtschaft, 28.10.2021 - 11:43) weiterlesen...

RKI registriert 28 037 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 130,2. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 130,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 118,0 gelegen, vor einer Woche bei 85,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 28 037 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.39 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 16 077 Ansteckungen gelegen. BERLIN - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut deutlich angestiegen. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 11:34) weiterlesen...

Schröder: Früheres Kohle-Aus hängt von Gas als Brückentechnologie ab. "Ob man den Kohleausstieg wirklich vorziehen kann, das wird auch davon abhängen: Wie weit ist man mit den erneuerbaren Energien, und vor allen Dingen, wie weit ist man mit Gas als einer Brückentechnologie, die von den fossilen Energieträgern sicher die umweltpolitisch beste ist", sagte Schröder in der neuen Ausgabe seines Podcasts "Die Agenda", die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag und am Donnerstag veröffentlicht werden sollte. BERLIN - Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat angesichts der Überlegungen zu einem früheren Kohleausstieg die Bedeutung von Gas als Brückentechnologie hervorgehoben. (Boerse, 28.10.2021 - 11:17) weiterlesen...

FDP-Gesundheitspolitikerin verteidigt Corona-Fahrplan der Ampel. BERLIN - Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Christine Aschenberg-Dugnus, hat die Entscheidung von SPD, Grüne und FDP verteidigt, die gesetzliche Sonderlage wegen der Corona-Pandemie zum 25. November auslaufen lassen zu wollen. "Wir ignorieren nicht, dass das Virus noch vorhanden ist. Aber wir sind in einer anderen Situation als noch von anderthalb Jahren", sagte sie im RTL/ntv-Frühstart. FDP-Gesundheitspolitikerin verteidigt Corona-Fahrplan der Ampel (Boerse, 28.10.2021 - 10:49) weiterlesen...