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Regierungen, Brasilien

BRASÍLIA - Inmitten einer Regierungskrise und einer außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie hat Brasilien wieder einen Tageshöchstwert bei den Corona-Toten registriert und nähert sich der Marke von 4000 Toten innerhalb von 24 Stunden.

01.04.2021 - 05:47:28

Brasilien: 3869 Todesfälle in 24 Stunden und neue Corona-Variante. 3869 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in diesem 24 Stunden-Zeitraum meldete das Gesundheitsministerium in Brasília am Mittwochabend (Ortszeit).

Am Dienstag erst hatte Brasilien 3780 Corona-Tote an einem Tag erfasst. "Wenn die Situation nicht kontrolliert wird - sich die Leute am Riemen reißen und die Regierung mehr impft -, dann können wir 5000 erreichen", sagte die Biochemikerin Fabiana Carneiro von der Bundesuniversität Rio de Janeiro in Duque de Caxias der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Nachlässigkeit vieler Brasilianer.

Insgesamt sind in Brasilien 321 515 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, mehr als 12,7 Millionen Menschen haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Nur in den USA sind die Zahlen höher. Brasilien hat 210 Millionen Einwohner und ist 24 Mal so groß wie Deutschland.

Das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen oder am Zusammenbruch. In 19 Hauptstädten von Bundesstaaten sind nach einer Erhebung der Zeitung "Folha de S. Paulo" mehr als 90 Prozent der Intensivbetten für Covid-19-Patienten belegt. Medikamente, vor allem zur Intubation, drohten zur Neige zu gehen. Wissenschaftler der Forschungseinrichtung "Instituto Butantan" identifizierten in der Stadt Sorocaba in der Nähe von Sao Paulo eine neue Variante des Coronavirus, die der südafrikanischen ähnlich sein soll.

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost. Zuletzt milderte der Rechtspopulist seinen Ton

- auch mit Blick auf Impfungen - allerdings etwas ab. Angesichts

zunehmender Kritik wegen fehlenden Krisenmanagements in der Corona-Pandemie tauschte Brasiliens Staatschef sechs Minister aus, die Spitzen von Armee, Luftwaffe und Marine wurden neu besetzt.

@ dpa.de

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