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Vermischtes, Deutsche Krebshilfe

Bonn - Stiftungsrat und Vorstand der Deutschen Krebshilfe haben Anne-Sophie Mutter zur neuen Pr?sidentin der gemeinn?tzigen Organisation gew?hlt.

12.04.2021 - 13:17:43

Stargeigerin neue Pr?sidentin der Deutschen Krebshilfe / Anne-Sophie Mutter tritt Nachfolge von Fritz Pleitgen an. Die weltweit bekannte Geigerin wird die Deutsche Krebshilfe f?r die kommenden f?nf Jahre repr?sentieren.

Bonn - Stiftungsrat und Vorstand der Deutschen Krebshilfe haben Anne-Sophie Mutter zur neuen Pr?sidentin der gemeinn?tzigen Organisation gew?hlt. Die weltweit bekannte Geigerin wird die Deutsche Krebshilfe f?r die kommenden f?nf Jahre repr?sentieren. Sie tritt damit die Nachfolge von Fritz Pleitgen an, der das Amt zehn Jahre innehatte. "Nur mit einer zutiefst empathischen Anteilnahme und tatkr?ftigen Unterst?tzung k?nnen wir krebskranken Menschen und ihren Angeh?rigen helfen. Das f?hrt uns die Deutsche Krebshilfe seit ihrer Gr?ndung 1974 durch Mildred Scheel eindrucksvoll vor Augen", sagt Mutter. "Ich freue mich sehr darauf, an dieser unentbehrlichen Aufgabe mitzuarbeiten, denn Krebs ist ein Thema mitten in unserer Gesellschaft".

Anne-Sophie Mutter empfindet es als gro?e Ehre, zum beispielgebenden und wegweisenden Wirken der Deutschen Krebshilfe beitragen zu k?nnen. "T?glich erhalten allein in Deutschland rund 1.400 Menschen die Diagnose Krebs. Diesen Menschen, aber auch ihren Angeh?rigen zu helfen, ist mir ein tiefes Bed?rfnis", so Mutter. Im Fokus ihres Engagements sieht sie auch die Palliativmedizin: Dort, wo eine Heilung nicht mehr m?glich ist, gilt es, die Lebensqualit?t des Sterbenden bis zuletzt zu erhalten. Zudem liege es ihr sehr am Herzen, sich f?r die Krebspr?vention stark zu machen: "Niemand ist "schuld" daran, an Krebs zu erkranken, denn die Ursachen daf?r sind vielf?ltig. Jeder kann jedoch dazu beitragen, das eigene Risiko zu senken. Experten sind sich einig, dass sich 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermeiden lassen", erkl?rt Mutter. Dazu z?hle der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, eine ausgewogene Ern?hrung sowie ausreichend Bewegung.

"Anne-Sophie Mutter ist eine national und international bekannte Ausnahmeerscheinung, eine Frau, die Menschen nicht nur ?ber ihre Musik, sondern vor allem auch durch ihr Einf?hlungsverm?gen und authentische, unkonventionelle Art begeistert", erkl?rt Dr. Joachim Faber, Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Krebshilfe. "Ich bin davon ?berzeugt, dass Anne-Sophie Mutter die Anliegen und Ziele der Deutschen Krebshilfe im Sinne der Betroffenen und unserer Unterst?tzer ?berzeugend nach au?en tragen wird."

Die K?nstlerin nutzt ihre Prominenz und ihr k?nstlerisches Wirken bereits seit vielen Jahren, um wohlt?tige Projekte in aller Welt zu f?rdern - unter anderem die SOS Kinderd?rfer in Syrien, die Schweizerische Multiple Sklerose-Gesellschaft oder "Artists against AIDS" in den USA. Mit dem Thema Krebs verbindet die Starmusikerin ganz pers?nliche Erfahrungen, die ihr Leben tiefgreifend ver?ndert haben. Ihr erster Mann starb 1995 an Lungenkrebs, damals waren die gemeinsamen Kinder erst ein und drei Jahre alt.

"Nicht nur krebskranke Menschen, auch ihre Familien und Angeh?rigen brauchen unsere volle Unterst?tzung", sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. "Durch ihre Erfahrungen mit der Krankheit Krebs hat Anne-Sophie Mutter hautnah erlebt, dass bei einer Krebserkrankung immer die ganze Familie betroffen ist und was das f?r alle Beteiligten bedeutet. Familien und Angeh?rigen von Krebspatienten wurde bisher zu wenig Beachtung geschenkt. Ein ganz wichtiges Thema, das wir mit unserer neuen Pr?sidentin angehen m?chten."

Anne-Sophie Mutter empfand damals vor allem auch die gesellschaftliche Tabuisierung von Krebs als sehr belastend. "Viele Krebspatienten erleben heute noch ihre Krankheit als soziale Ausgrenzung. Auch wenn sich das ?ffentliche Bewusstsein - nicht zuletzt dank der Arbeit der Deutschen Krebshilfe - in den vergangenen Jahrzehnten zum Besseren gewandelt hat", sagt Mutter. Gel?nge ein offener Umgang mit Krebs, k?nnte die Lebensqualit?t vieler Betroffener deutlich verbessert werden.

"?ber Krebs muss man offen reden, das war das Credo von Mildred Scheel, als sie vor 47 Jahren die Deutsche Krebshilfe gegr?ndet hat - das sage ich nicht nur als ehemaliger Pr?sident der Deutschen Krebshilfe, sondern auch als Betroffener", sagt Fritz Pleitgen, der vergangenes Jahr an Bauspeicheldr?senkrebs erkrankt war. "Ich bin mir sicher, dass Anne-Sophie Mutter an ihrer Aufgabe als Pr?sidentin der Deutschen Krebshilfe sehr viel Freude haben wird. Das sage ich aus eigener Erfahrung."

Die Deutsche Krebshilfe wurde am 25. September 1974 von Dr. Mildred Scheel gegr?ndet. Die damalige First Lady der Bundesrepublik hatte das Pr?sidentenamt der gemeinn?tzigen Organisation bis zu ihrem Tod im Jahre 1985 inne. Von 1985 bis 1999 war Dr. Helmut Geiger Pr?sident der Deutschen Krebshilfe. Im Jahr 2000 ?bernahm Professor Dr. Dagmar Schipanski das Pr?sidentenamt. Ihr folgte Professor Dr. Harald zur Hausen. Sein Nachfolger war der Journalist und ehemalige WDR-Intendant Dr. Fritz Pleitgen. Das Pr?sidentenamt der Deutschen Krebshilfe ist ein Ehrenamt.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 510.000 Menschen an Krebs. Etwa die H?lfte aller erwachsenen Krebspatienten k?nnen heute geheilt werden sowie vier von f?nf betroffenen Kindern. Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivit?ten auf allen Gebieten der Krebsbek?mpfung ausschlie?lich ?ber Spenden und freiwillige Zuwendungen aus der Bev?lkerung. Sie leistet krebskranken Menschen und ihren Angeh?rigen schnelle und unb?rokratische Hilfe, f?rdert Projekte zur Verbesserung von Pr?vention, Fr?herkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialer Versorgung, einschlie?lich der Krebs-Selbsthilfe. Informationen ?ber die Arbeit und Projekte der Deutschen Krebshilfe finden Interessierte unter http://www.krebshilfe.de

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Bonn, 12. April 2021

Pressekontakt:

Deutsche Krebshilfe Pressestelle Buschstr. 32 53113 Bonn Telefon: 02 28/7 29 90-96 E-Mail: mailto:presse@krebshilfe.de Internet: http://www.krebshilfe.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/116010/4886444 Deutsche Krebshilfe

@ presseportal.de