Vermischtes, Deutsche Krebshilfe

Bonn - Sich im Alltag mehr bewegen, wieder Sport treiben, gesünder ernähren, nachhaltig Gewicht verlieren, und so sein persönliches Krebsrisiko senken? Wie das geht, lernen seit der Rückrunde 2016 / 2017 (X)XL-Fußballfans direkt bei ihren Lieblingsvereinen der 1.

15.05.2018 - 12:46:42

Bundesligaclubs unterstützen XL Fans beim Abspecken / Präventionsprojekt Fußballfans im Training erfolgreich gestartet. und 2.

Bonn - Sich im Alltag mehr bewegen, wieder Sport treiben, gesünder ernähren, nachhaltig Gewicht verlieren, und so sein persönliches Krebsrisiko senken? Wie das geht, lernen seit der Rückrunde 2016/2017 (X)XL-Fußballfans direkt bei ihren Lieblingsvereinen der 1. und 2. Bundesliga. Zahlreiche übergewichtige Männer gingen im Jahr 2017 an den Start und kämpften gegen überflüssige Kilos, und das mit großem Erfolg: Nachdem sie das 12-wöchige Präventionsprogramm durchlaufen hatten, brachten die Teilnehmer durchschnittlich 6,11 Kilo weniger auf die Waage. Jetzt werden auch Kurse für Frauen angeboten. Erste wissenschaftliche Ergebnisse zum Projekt "Fußballfans im Training" wurden vor kurzem in der Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung veröffentlicht.

Im Jahr 2017 starteten neun Bundesligavereine in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebshilfe und dem Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) das Projekt "Fußballfans im Training" (FFIT): 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen, Eintracht Braunschweig, FC Ingolstadt, FC Schalke 04, Holstein Kiel, Mainz 05, RB Leipzig und SV Darmstadt 98.

"Das Projekt ist schon jetzt ein Erfolg. Einerseits wegen der tollen Resonanz in den Vereinen, andererseits wegen der messbaren körperlichen Veränderungen bei den Fans", so Professor Dr. Reiner Hanewinkel, Geschäftsführer des IFT-Nord. Er ist der Initiator des Projektes in Deutschland, das in Schottland bereits seit 2010 erfolgreich durchgeführt wird. Die Mehrzahl der Teilnehmer hatte nicht nur eine medizinisch bedeutsame Gewichtsreduktion erreicht, sondern konnte das Gelernte auch in den Alltag übertragen. "Die täglichen Schrittzahlen haben sich beispielsweise innerhalb der zwölf Wochen durchschnittlich um mehr als 50% erhöht, so Hanewinkel."

2018 kamen bisher mit dem 1. FC Köln, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, Hertha BSC und SV Sandhausen fünf weitere Vereine hinzu, die sich für die Gesundheit ihrer Anhänger engagieren. Alle führen jeweils mindestens einen Kurs - bestehend aus zwölf 90-minütigen Einheiten - mit 15 bis 20 übergewichtigen männlichen Fußballfans durch. Die Teilnehmer sind im Alter von 35 bis 65 Jahren, ihr Bauchumfang misst mindestens 100 Zentimeter. Darüber hinaus begannen im Frühjahr die ersten Kursangebote für weibliche X(XL) Fans. Die Trainer und Übungsleiter kommen dabei aus den eigenen Reihen der Bundesligavereine.

"Wir freuen uns sehr, dass sich bereits nach kurzer Zeit so viele Bundesligaclubs an diesem von uns geförderten innovativen Präventionsprojekt beteiligen", betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Teilnehmer haben zu den Vereinen eine besondere soziale und emotionale Beziehung. Die bisherigen Ergebnisse zeigten, dass es in deren Umfeld gelingt, auch erwiesenermaßen schwierige Zielgruppen zu motivieren, nachhaltig etwas für ihre Gesundheit zu tun - durch mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. "Damit kann das persönliche Risiko für zahlreiche Krebserkrankungen, zum Beispiel für Darmkrebs reduziert werden".

Nahere Informationen zu Fußballfans im Training gibt es unter www.ffit.de. Näheres zur Arbeit der Deutschen Krebshilfe auf www.krebshilfe.de

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Pressekontakt: Deutsche Krebshilfe Pressestelle Buschstr. 32 53113 Bonn Telefon: 02 28/7 29 90-96 E-Mail: presse@krebshilfe.de Internet: www.krebshilfe.de

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