Transport, Verkehr

BONN / MÜNCHEN - Pendler haben im vergangenen Jahr auf dem Weg zur Arbeit durchschnittlich fast 17 Kilometer zurückgelegt.

23.08.2022 - 06:21:30

Arbeitsweg für 3,6 Millionen Pendler über 50 Kilometer lang. Wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung am Dienstag mitteilte, haben deutschlandweit 19,6 Millionen Menschen und damit fast 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigen nicht an ihrem Wohnort gearbeitet. Für 3,6 Millionen Pendler war der einfache Arbeitsweg länger als 50 Kilometer.

In dünn besiedelten Gebieten und im Umland der großen Arbeitsmarktzentren wie Berlin, München und Hamburg seien die Strecken länger. "Im Vergleich aller kreisfreien Städte und Landkreise legten Pendlerinnen und Pendler in den Kreisen Ludwigslust-Parchim (27,9 Kilometer), Altmarkkreis Salzwedel (27,3 Kilometer), Märkisch-Oderland (27 Kilometer), Landsberg am Lech (26,6 Kilometer) und Dahme-Spreewald (26 Kilometer) die größten Distanzen zurück", teilte das Bundesinstitut mit.

München führt weiterhin die Liste der Großstädte mit den meisten Einpendlern an: Rund 400 000 Beschäftigte pendelten im vergangenen Jahr in die bayerische Landeshauptstadt. In Frankfurt am Main waren es laut Bundesinstitut fast 385 000, in Hamburg 355 500, in Berlin fast 327 000, in Köln rund 282 000.

In nur wenigen Großstädten gibt es mehr Auspendler als Einpendler. "Das betrifft vor allem kleinere Großstädte in direkter Nähe zu den großen Arbeitsmarkzentren - wie Fürth, Offenbach und Bergisch-Gladbach - sowie einige Städte im Ruhrgebiet, zum Beispiel Oberhausen, Herne, Bottrop, Hamm, Moers und Gelsenkirchen."

Die Auswertung des Bundesinstituts basiert auf Daten der Bundesagentur für Arbeit. Die Statistik zeigt aber nicht, wie viele Menschen tatsächlich zur Arbeit gefahren sind oder aber im Homeoffice tätig waren. Auch über die Verkehrsmittel sagen die Daten nichts aus.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Finanzstaatssekretär Gatzer wird neuer Bahn-Aufsichtsratschef. Der Konzernaufsichtsrat habe den 63-jährigen Juristen am Mittwoch zum neuen Vorsitzenden gewählt, teilte die Bahn am Nachmittag mit. Seine Amtszeit laufe bis März 2025. Gatzer folgt auf Michael Odenwald, der Ende Juli von dem Amt zurückgetreten war. Gatzer ist nach Angaben der Bahn seit 2005 Staatssekretär im Finanzministerium und gehört seit 2020 dem Kontrollgremium des Unternehmens an. BERLIN - Finanzstaatssekretär Werner Gatzer wird neuer Chefkontrolleur bei der Deutschen Bahn. (Boerse, 28.09.2022 - 16:52) weiterlesen...

Fernreisen bei der Bahn werden teurer - um bis zu sieben Prozent. BERLIN - Pünktlich zum Weihnachtsverkehr erhöht die Deutsche Bahn die Preise für Fernzugreisen. Auch die Bahncards 25, 50 und 100 werden teurer, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zuvor wurde der Aufsichtsrat über die Änderungen informiert. Demnach hebt die Bahn die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos, mit denen Fahrgäste pro Fahrt 25, 50 oder 100 Prozent Rabatt bekommen, steigen demnach um 4,9 Prozent. Fernreisen bei der Bahn werden teurer - um bis zu sieben Prozent (Boerse, 28.09.2022 - 16:30) weiterlesen...

Nord-Stream-1-Betreiber schließt Reparatur von Pipeline nicht aus. Es gebe Erfahrungen und Anbieter für solche Arbeiten, sagte ein Sprecher der Nord Stream AG am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Bevor ein Vorgehen festgelegt werden könne, müssten allerdings die Schäden begutachtet werden. Es gebe bisher keine Bilder der eigentlichen Lecks. Man wolle die Schäden so schnell wie möglich inspizieren, dass setze aber voraus, dass die Behören die verhängten Sperrzonen aufhöben. BORNHOLM - Der Betreiber der Pipeline Nord Stream 1 schließt eine Reparatur des beschädigten Doppelstrangs nicht aus. (Wirtschaft, 28.09.2022 - 15:55) weiterlesen...

WDH: Nord-Stream-1-Betreiber schließt Reparatur von Pipeline nicht aus. (Wiederholung: Tippfehler am Ende des ersten Absatzes behoben - "das" und "Behörden".) WDH: Nord-Stream-1-Betreiber schließt Reparatur von Pipeline nicht aus (Wirtschaft, 28.09.2022 - 14:39) weiterlesen...

Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um fast fünf Prozent. BERLIN - Bahnreisen im Fernverkehr werden ab Mitte Dezember um durchschnittlich fast fünf Prozent teurer. Betroffen sind auch die Preise für die Bahncards 25, 50 und 100, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zuvor wurde der Aufsichtsrat über die Änderungen informiert. Demnach hebt die Bahn die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos, mit denen Fahrgäste pro Fahrt 25, 50 oder 100 Prozent Rabatt bekommen, steigen demnach um 4,9 Prozent. Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um fast fünf Prozent (Boerse, 28.09.2022 - 14:19) weiterlesen...

WDH/Kreise: Bahn-Aufsichtsrat tagt - Thema ist auch neuer Chefkontrolleur (Wiederholung: Im 2. (Boerse, 28.09.2022 - 14:02) weiterlesen...