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Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT)

Bonn - F?r die deutsche Veredlungs- und auch Futtermittelwirtschaft ist die globale Verf?gbarkeit von Agrarrohstoffen und Futterzusatzstoffen unverzichtbar - unabh?ngig von den haupts?chlich regionalen Rohstoffeink?ufen.

30.03.2021 - 16:07:17

Globale Verf?gbarkeit von Rohwaren, technischer Fortschritt und nachhaltige Lieferketten in der Futtermittelwirtschaft / Branche engagiert in produktiver, innovativer und nachhaltiger Futterversorgung. Im Rahmen der heutigen Jahrespressekonferenz betonte der Deutsche Verband Tiernahrung e. V.

Bonn - F?r die deutsche Veredlungs- und auch Futtermittelwirtschaft ist die globale Verf?gbarkeit von Agrarrohstoffen und Futterzusatzstoffen unverzichtbar - unabh?ngig von den haupts?chlich regionalen Rohstoffeink?ufen. Im Rahmen der heutigen Jahrespressekonferenz betonte der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) das vielf?ltige Engagement der Branche und der Unternehmen f?r eine produktive, innovative und gleichzeitig nachhaltige Tierern?hrung. Dr. Hermann-Josef Baaken, Sprecher der DVT-Gesch?ftsf?hrung, stellte klar: "Ordnungspolitische Eingriffe in den Markt, beispielsweise durch Importverbote oder Vorgaben aus der Lebensmittelwirtschaft, w?rden zu weitreichenden Ver?nderungen und einer Verschlechterung der Wettbewerbssituation f?hren, da sich die Produkte aus der Tierhaltung verteuern oder sogar in Drittl?ndern produziert w?rden. Damit w?re auch das Ziel der Nachhaltigkeit in der Land- und Lebensmittelwirtschaft, wie mit dem Green Deal und der Farm-to-Fork-Strategie angestrebt, gef?hrdet." Baaken zeigte anhand der aktuellen Themen f?r die Futterbranche auf, worauf es derzeit ank?me, um auch in Zukunft verl?sslich und nachhaltig Tiere ern?hren zu k?nnen.

Soja: wichtiger Rohstoff aus nachhaltigem Anbau

Nach aktuellen Erhebungen des DVT best?tigt sich in der Mischfutterindustrie der konstant hohe Einsatz von nachhaltigem Soja mit rund 60 Prozent, das sind rund 1,5 Millionen Tonnen. Viele Firmen haben bereits vollst?ndig umgestellt, so Baaken. Nur wenige Zertifizierungssysteme ber?cksichtigen aktuell umfassend die Entwaldungsfreiheit. Nach aktuellen Erhebungen betr?gt der Anteil an entwaldungs- bzw. umwandlungsfreiem Soja derzeit rund 67 Prozent. Das sind rund 1,6 Millionen Tonnen. Die Ber?cksichtigung auf der Basis der Definition in den aktualisierten FEFAC-Leitlinien werde im Laufe des Jahres 2021 erwartet. Entscheidend sei die Definition von "entwaldungsfrei" und der gesicherten R?ckverfolgbarkeit, adressierte der DVT-Gesch?ftsf?hrer an die Beteiligten in der Wertsch?pfungskette mit Blick auf die Forderungen zur Herkunft.

Das Lieferkettengesetz betrachte der Verband mit Sorge, es k?nne aber ?hnlich wie staatliche Vereinbarungen, beispielsweise das Mercosur-Abkommen, einen wichtigen Beitrag leisten, um einheitliche Bedingungen f?r die Wirtschaft anzustreben. Dem Schutz des Regenwaldes sei nicht mit Importbeschr?nkungen gedient, sondern, erg?nzend zu staatlichen Vereinbarungen, mit fundierten privaten Zertifizierungssystemen. Diese g?ben klare Richtlinien f?r den nachhaltigen Anbau vor und leiteten damit die Anforderungen an den Anfang der Kette.

Heimische Eiwei?produktion unter erschwerten Bedingungen

Um die Produktion von Eiwei?pflanzen und alternativen Proteinquellen in der EU zu erh?hen, sei eine pragmatische und langfristig ausgerichtete EU-Eiwei?strategie erforderlich. Eine Verbesserung der Proteineigenversorgung unterst?tze die Ern?hrungssicherheit der EU und leiste einen positiven Beitrag zum Klimaschutz. Baaken warnte in diesem Zusammenhang: "Dabei verbietet es sich, einzelne Rohstoffe mit fadenscheinigen Argumenten zum Klimaschutz auszuspielen, wenn man einseitig die ?kologie in Betracht zieht."

Der Importbedarf f?r sogenannte Hi-Pro-Eiwei?tr?ger (Proteingehalt von mindestens 35 Prozent) werde laut Baaken aufgrund des R?ckgangs von Nebenprodukten aus dem Biokraftstoffsektor auf mittelfristige Sicht zun?chst zunehmen. Der R?ckgang sei zum einen durch eine geringere Nachfrage zu begr?nden, zum anderen auf einer zuletzt beobachteten drastischen Reduktion der Rapsproduktion. Diese wurde sowohl witterungsbedingt als auch durch fehlende Mittel zur Krankheits- und Sch?dlingsbek?mpfung hervorgerufen. Baaken forderte deshalb von der Politik zeitnahe und praxisorientierte L?sungen, denn die EU-Rapsproduktion sei die Hauptquelle f?r heimische Pflanzenproteine mit hohen Eiwei?gehalten.

Neue Z?chtungsmethoden - nachhaltig und innovativ

Ein Schl?ssel f?r hochwertige Futtermittel sei die Nutzung aller pflanzenbaulichen M?glichkeiten. F?r die erfolgreiche Markteinf?hrung innovativer Z?chtungsmethoden ist es f?r Baaken notwendig, die gesellschaftliche Akzeptanz dieser neuen Verfahren zu erh?hen und die Vorteile darzustellen: Das k?nnten Ertragssteigerungen sein, aber auch eine verbesserte Proteinqualit?t, wie beispielsweise die Eliminierung von antinutritiven Substanzen und eine verbesserte Aminos?urezusammensetzung. "Neue robustere, klimaangepasste und nachhaltige Eiwei?pflanzensorten kommen uns allen und auch der Herstellung von hochwertigem Mischfutter zugute. Und nicht zuletzt sind moderne Futterzusatzstoffe ohne gentechnisch ver?nderte Mikroorganismen undenkbar", schloss Baaken sein Statement ab.

?ber den DVT

Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabh?ngiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe f?r Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln.

Pressekontakt:

Britta Noras Deutscher Verband Tiernahrung e. V. mailto:noras@dvtiernahrung.de mobil: +49 178 6387828

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/45468/4877793 Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT)

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