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Vermischtes, Deutsche Krebshilfe

Bonn - Eine erhebliche Weiterentwicklung der Krebsmedizin sowie eine Patientenversorgung auf h?chstem Niveau - das verspricht sich die Deutsche Krebshilfe von neuen Zusammenschl?ssen von Krebskliniken in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

03.02.2021 - 13:52:33

Weiterer Meilenstein f?r die Versorgung von Krebspatienten / Deutsche Krebshilfe f?rdert weitere Exzellenz-Krebszentren als Verb?nde

Bonn - Eine erhebliche Weiterentwicklung der Krebsmedizin sowie eine Patientenversorgung auf h?chstem Niveau - das verspricht sich die Deutsche Krebshilfe von neuen Zusammenschl?ssen von Krebskliniken in Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Universit?tskliniken Frankfurt am Main und Marburg, die Universit?tsmedizin G?ttingen sowie die Medizinische Hochschule Hannover und die Universit?tskliniken Essen und M?nster haben sich zu sogenannten Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center) zusammengeschlossen, um f?r Betroffene in der jeweiligen Region die bestm?gliche Krebsversorgung zu gew?hrleisten. Ein weiteres Ziel: aktuelle, innovative Erkenntnisse aus der Krebsforschung z?gig in die klinische Praxis zu ?berf?hren. "Mit diesen drei neuen Allianzen will die Deutsche Krebshilfe ihre vor fast 14 Jahren auf den Weg gebrachte Initiative der Comprehensive Cancer Center (CCC) fortentwickeln, die Versorgungsstrukturen weiter pr?gen und somit die Versorgung von Krebspatienten kontinuierlich verbessern", so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Nachdem die Deutsche Krebshilfe vor zwei Jahren das erste CCC-Konsortium der Universit?tskliniken Aachen, Bonn, K?ln und D?sseldorf als Kooperationsmodell auf den Weg gebracht hat, f?rdert sie nun weitere drei solche Verb?nde in G?ttingen/Hannover, Essen/M?nster und Frankfurt a. Main/Marburg. "Wir wollen letztendlich bewirken, dass alle Krebspatienten in diesen Regionen - auch solche, die au?erhalb des jeweiligen Universit?tsklinikums und der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt und versorgt werden - von diesen Kooperationsmodellen profitieren", betont Nettekoven. Die neuen Verb?nde werden mit insgesamt 11,4 Mio. Euro f?r vier Jahre von der Deutschen Krebshilfe gef?rdert.

Auch die Forschung profitiert von diesen Zusammenschl?ssen. Krebs umfasst mehr als 200 unterschiedliche Erkrankungen. Innerhalb jeder Krebsart gibt es zahlreiche Untergruppen, die alle unterschiedliche Therapieans?tze ben?tigen. Um diese immer gr??er werdende Komplexit?t bew?ltigen zu k?nnen, ist es f?r die Deutsche Krebshilfe unabdingbar, dass sich Krebszentren miteinander vernetzen.

Die Universit?tskliniken Essen und Frankfurt a. Main werden bereits seit dem Jahr 2009 beziehungsweise 2010 ohne Unterbrechung als Onkologische Spitzenzentren von der Deutschen Krebshilfe gef?rdert. Die Universit?tsmedizin G?ttingen und die Medizinische Hochschule Hannover sind als CCC-Konsortium (CCC-Niedersachsen) jetzt neu in das F?rderprogramm der Deutschen Krebshilfe aufgenommen worden. Dieser Verbund bildet damit erstmals CCC-Strukturen in Niedersachsen ab. "Wir sind davon ?berzeugt, dass von diesen Zusammenschl?ssen alle profitieren werden. Insbesondere die Patienten, aber auch die ?rzte und Wissenschaftler. Die Zentren werden k?nftig in der Patientenversorgung und in gro?en Regionen abgestimmt vorgehen, aber auch in der Forschung ihre jeweiligen St?rken in ein strategisches Gesamtkonzept einbringen, um Synergien in vielen Bereichen zu erzielen", so Nettekoven.

In den vergangenen Jahren hat die Deutsche Krebshilfe mit ihrer CCC-Initiative die Grundlagen f?r eine fl?chendeckende, strukturierte, leistungsf?hige und zukunftsorientierte Patientenversorgung in Deutschland geschaffen. CCC-Konsortien sieht sie als wichtige Meilensteine und konsequente Weiterentwicklung ihrer Bem?hungen an.

Hintergrund: Im Jahr 2007 richtete die Deutsche Krebshilfe ihr Programm zur F?rderung und Initiierung von 'Onkologischen in Deutschland ein mit dem Ziel einer fl?chendeckenden Patientenversorgung auf h?chstem medizinischem Niveau und nach aktuellem onkologischem Wissensstand. Als Vorbild dienten die "Comprehensive Cancer Center" in den USA. Die Vorgabe an die Zentren, die seitdem durch eine internationale Gutachterkommission ermittelt werden: Versorgungsstrukturen und -abl?ufe weiterzuentwickeln, mit umliegenden Krankenh?usern und niedergelassenen ?rzten, insbesondere onkologischen Schwerpunktpraxen, eng zu kooperieren sowie die Krebsmedizin durch innovative onkologische Forschung voranzubringen. Nach dem Verst?ndnis der Deutschen Krebshilfe sollen die in den CCCs erzielten Fortschritte bundesweit allen onkologischen Versorgungseinrichtungen - wie den von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten 'Klinischen Onkologischen Zentren' und 'Organkrebszentren' - zug?nglich gemacht werden, so dass alle Krebspatienten rasch von diesen profitieren. Aktuell f?rdert die Deutsche Krebshilfe vierzehn Spitzenzentren, darunter vier CCC-Konsortien. Sie hat bisher 139 Millionen Euro aus den ihr aus der Bev?lkerung anvertrauten Spendengeldern in das F?rderprogramm investiert.

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Deutsche Krebshilfe Pressestelle Buschstr. 32 53113 Bonn Telefon: 02 28/7 29 90-96 E-Mail: mailto:presse@krebshilfe.de Internet: http://www.krebshilfe.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/116010/4829069 Deutsche Krebshilfe

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