Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

BONN - Die deutschen Keks- und Backwarenhersteller leiden erheblich unter den von den USA als Vergeltung für die Airbus -Subventionen verhängten Strafzölle auf Süßgebäck in Höhe von 25 Prozent.

03.09.2020 - 13:03:29

Deutsche Keks-Hersteller leiden unter US-Strafzöllen. Die Exporte in die USA seien im ersten Halbjahr um 30 Prozent eingebrochen, berichtete der Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Donnerstag. Die USA waren für die Hersteller von feinem Gebäck bislang der wichtigste Markt außerhalb der EU.

"Die mittelständischen, überwiegend von Familien geführten Unternehmen haben von heute auf morgen und ohne eigenes Verschulden einen wesentlichen Markt verloren, den sie sich über Jahrzehnte sehr mühsam aufgebaut und erschlossen haben", klagte Andreas Nickenig, Vorsitzender der Fachsparte Feine Backwaren im BDSI. Dies gefährde auch Arbeitsplätze in Deutschland. Denn das US-Geschäft sei für viele Unternehmen wichtig für die Auslastung der Produktionsstätten.

Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU hatte Washington Ende 2019 nach Industrieprodukten wie Stahl und Aluminium auch europäische Lebensmittel wie Wein, Käse, Butter und Olivenöl mit Strafabgaben belegt. Auch bestimmte Backwaren waren und sind davon betroffen. Amerika sieht den Schritt als Vergeltung für rechtswidrige EU-Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus, den Hauptrivalen des US-Herstellers Boeing .

Die Gebäckhersteller zeigten sich enttäuscht von der Politik. In dem jüngsten Verfahren zur Änderung der Strafzollliste habe sich gezeigt, dass Deutschland den Fokus auf die Industriegüter lege. Frankreich und Italien hätten sich wesentlich stärker für ihren Lebensmittelsektor eingesetzt. Der Verband plädierte für die Einrichtung eines europäischen Ausgleichsfonds zur Entschädigung unbeteiligter Branchen bei Auseinandersetzungen wie dem Airbus-Streit. Länder wie die USA und China verfügten bereits über entsprechende Instrumente.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nun 13 Schweinepest-Fälle in Brandenburg bestätigt. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche wurde bei sechs weiteren Wildschweinen nachgewiesen, wie das Bundesagrarministerium am Freitag mitteilte. Damit gibt es nun insgesamt 13 Fälle, die vom nationalen Referenzlabor im bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt wurden. Die Fundorte der neuen Fälle liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets in der näheren Umgebung der Ortschaft Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Hausschweinbestände seien nach wie vor nicht betroffen. BERLIN - Nach dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg werden mehr Fälle entdeckt. (Boerse, 18.09.2020 - 16:45) weiterlesen...

Ministerin weist Kritik zum Umgang mit Schweinepest zurück. Nach Bekanntwerden des ersten amtlich festgestellten Verdachts der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hätten das Land und die betroffenen Landkreise sofort und umfassend reagiert, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. "Wir haben umgehend die Restriktionszonen ausgewiesen und das Kerngebiet um den Fundort schnell mit elektrischen Weidezäunen gesichert." Das sei geschafft worden, weil das Land für den Ernstfall vorgesorgt habe. POTSDAM - Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat die Kritik von Bauern und Jägern am Krisen-Management zur Schweinepest zurückgewiesen. (Boerse, 18.09.2020 - 14:54) weiterlesen...

Weniger Routine, mehr gezielt: Neue Regeln für Lebensmittelkontrollen. Der Bundesrat stimmte am Freitag in Berlin einer Verordnung von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) zu, die seltener als bisher Routinekontrollen vorschreibt mit dem Ziel, mehr Kapazitäten für anlassbezogene Kontrollen bei Problembetrieben zu schaffen. Das Ministerium betont, dass die Kontrolldichte damit insgesamt nicht abnehme und tägliche Besuche der Kontrolleure weiter möglich blieben. Verbraucherschützer dagegen argumentieren, mit weniger Regelkontrollen sei der nächste Lebensmittelskandal "programmiert". BERLIN - Für die Kontrolle von Lebensmittelbetrieben gelten künftig neue Vorgaben. (Boerse, 18.09.2020 - 14:35) weiterlesen...

Regeln zur Ausweisung nitratbelasteter Gebiete beschlossen. Eine Mehrheit in der Länderkammer stimmte am Freitag in Berlin für eine Verwaltungsvorschrift der Bundesregierung, die Kriterien für die Ausweisung der sogenannten roten Gebiete festlegt und Vorgaben zu den Messstellen macht. BERLIN - Der Bundesrat hat bundesweit einheitliche Regeln für die Festlegung von Gebieten mit hoher Nitratbelastung beschlossen, in denen zum Schutz des Grundwassers künftig weniger Dünger auf den Feldern landen darf. (Boerse, 18.09.2020 - 14:19) weiterlesen...

Arbeitsschutzkontrollgesetz: Fleischwarenindustrie fordert Öffnung. Die ab 2021 geltenden Regeln sollen nach den massenhaften Corona-Infektionen in Schlachthöfen und Zerlegebetrieben den Einsatz von Leih- und Zeitarbeitnehmern unterbinden. Verbandspräsidentin Sarah Dhem sieht ihre etwa 120 Verbandsmitglieder, darunter zahlreiche Wurstproduzenten, zu Unrecht mit den großen Schlacht- und Zerlegebetrieben in einen Topf geworfen. "Uns verbindet nur das Wort 'Fleisch'", sagte Dhem am Freitag gegenüber Journalisten. Ihr Verband vertritt 120 der etwa 200 Betriebe der Branche. BONN - Der Bundesverband der deutschen Fleischwarenindustrie fordert von der Politik Änderungen beim Arbeitschutzkontrollgesetz. (Boerse, 18.09.2020 - 13:19) weiterlesen...

Bauern und Jäger werfen Behörden Versagen bei Schweinepest vor. "Wir fordern einen gemeinsamen und zentralen Krisenstab, der auch mit Kompetenzen ausgestattet sein muss", sagte Landesbauernpräisdent Henrik Wendorff am Freitag in Teltow (Teltow-Fläming). Derzeit seien die drei Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree und Dahme-Spreewald zuständig und deren Kompetenzen endeten jeweils an der Kreisgrenze. Das Wissen und die Pläne von Landesbauern- und Jagdverband zur Eindämmung seien bislang nicht gefragt worden. "Ich erwarte am Montag einen Anruf von einer von der Landesregierung berufenen Person, die künftig die Arbeit aller Behörden und beteiligten Ministerien koordiniert", forderte er. TELTOW - Brandenburger Landwirte und Jäger werfen den Behörden Versagen beim Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest nach dem deutschlandweit ersten Fall vor. (Boerse, 18.09.2020 - 12:39) weiterlesen...