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Vermischtes, Deutsche Krebshilfe

Bonn - Bundesweit erkranken j?hrlich mehr als 276.000 Menschen neu an Hautkrebs.

04.05.2021 - 15:47:31

Sieben Irrt?mer, die Hautkrebs verursachen k?nnen/ INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe ber?t kostenlos. Diese Tumorart geh?rt zu den Krebsarten, die durch pr?ventives Verhalten in hohem Ma?e vermieden werden kann. Intensives Sonnenbaden und Solariennutzung sind die wesentlichen Risikofaktoren f?r Hautkrebs.

Bonn - Bundesweit erkranken j?hrlich mehr als 276.000 Menschen neu an Hautkrebs. Diese Tumorart geh?rt zu den Krebsarten, die durch pr?ventives Verhalten in hohem Ma?e vermieden werden kann. Intensives Sonnenbaden und Solariennutzung sind die wesentlichen Risikofaktoren f?r Hautkrebs. Viele Menschen untersch?tzen allerdings immer noch die Wirkung nat?rlicher und k?nstlicher UV-Strahlen. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Pr?vention e. V. (ADP) kl?ren ?ber sieben h?ufige Fehleinsch?tzungen auf.

1. Vorbr?unen im Solarium sch?tzt vor Sonnenbrand.

Nein. Das spezifische Strahlungsspektrum in Solarien erzeugt eine ?u?erliche Sofortbr?une, die schnell wieder verblasst. Der Preis daf?r ist ein erh?htes Hautkrebsrisiko aufgrund der extrem hohen Strahlungsbelastung, die vergleichbar ist mit der Sonne mittags am ?quator. Die Deutsche Krebshilfe und die ADP empfehlen daher gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Solarienger?te grunds?tzlich zu meiden.

2. Sonnenbr?nde "h?rten" die Haut ab.

Im Gegenteil. Oft wird in diesem Zusammenhang auf die Ausbildung einer "Lichtschwiele" verwiesen; eine leicht sch?tzende Hautverdickung, die tats?chlich unter besonderen Umst?nden entstehen kann. Das ist jedoch gef?hrlich: UV-Strahlung f?hrt bei ungesch?tzter Haut innerhalb von Sekunden zu Sch?den im Erbgut der Hautzellen. Der K?rper kann diese Sch?den zwar bis zu einem gewissen Grad wieder beheben - ist dieser Mechanismus jedoch ?berlastet, besteht die Gefahr, dass gesch?digte Zellen dauerhaft in der Haut verbleiben und Jahrzehnte sp?ter daraus Hautkrebs entsteht. Die Haut von Kindern ist besonders empfindlich. H?ufige Sonnenbr?nde in jungen Jahren erh?hen nachweislich das Hautkrebsrisiko im sp?teren Alter.

3. Sonnencreme erm?glicht stundenlanges Sonnenbaden.

Dies ist leider falsch. Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) 30 oder h?her "schlucken" zwar einen Gro?teil der UV-Strahlung. Dennoch k?nnen die Strahlen in die Haut eindringen und dort die Zellen sch?digen. Unsachgem??e Anwendung, vernachl?ssigte K?rperstellen sowie Bewegung und Schwitzen mindern den Schutz zus?tzlich. Wer Sonnencreme sinnvoll einsetzen will, nutzt sie als Erg?nzung. T-Shirts und Kleider, die Schultern und Nacken sch?tzen, sowie eine Kopfbedeckung haben in jedem Fall Vorrang. Dar?ber hinaus gilt: Nachcremen hilft zwar, den UV-Schutz aufrecht zu erhalten, die auf der Packung angegebene Wirkungsdauer wird dadurch aber nicht wieder auf null zur?ckgesetzt.

4. Bei bew?lktem Himmel ist UV-Schutz im Sommer ?berfl?ssig.

Leider eine tr?gerische Annahme. Wolken beeinflussen den Grad der UV-Strahlung unterschiedlich. Gewitterwolken schw?chen sie stark ab, andere Wolkenarten und -kombinationen k?nnen dagegen die UV-Strahlung durch Streuungseffekte sogar noch verst?rken. Im Allgemeinen mindern Wolken die UV-Strahlungsintensit?t gerade einmal um 10 bis 50 Prozent. Vor allem w?hrend der Mittagszeit bieten sie daher keinen zuverl?ssigen Schutz. Eine hilfreiche Orientierung bietet der UV-Index. Er gibt an, wie stark die Sonnenstrahlen tats?chlich sind und welche Schutzma?nahmen empfohlen werden. Das Bundesamt f?r Strahlenschutz ver?ffentlich den UV-Index tagesaktuell f?r verschiedene Regionen Deutschlands. Infos unter www.bfs.de/uv-prognose (https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/prognose/prognose_node.html) .

5. Gebr?unte Haut bietet hinreichend Schutz vor UV-Strahlung.

Das ist falsch. Br?une ist eine Stressreaktion der Haut. Der K?rper versucht damit, sich vor den krebserregenden Strahlen zu sch?tzen. Treffen diese auf die Haut, entsteht das dunkle Farbpigment Melanin, dass sich wie ein Schirm ?ber die Zellkerne legt und so das Erbgut vor der Strahlung zu sch?tzen versucht. Als sichtbarer Nebeneffekt dieses "interzellul?ren" Kraftakts br?unt die Haut. Sie zeigt damit eine hohe UV-Belastung an. Gegen diesen Stress ist der K?rper allerdings nur bedingt gewappnet, denn gebr?unte Haut entspricht lediglich einem Lichtschutzfaktor von circa 4.

6. Auch S?uglinge d?rfen eingecremt in die Sonne.

Generell gilt die Empfehlung: Direkte Sonne ist f?r S?uglinge tabu. Im ersten Lebensjahr sollten sie grunds?tzlich nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Neugeborene und S?uglinge haben eine sehr empfindliche Haut. Sie sollten daher auch nicht mit unn?tig belastenden Sonnenschutzmitteln eingecremt werden.

7. An Hautkrebs erkranken nur ?ltere Menschen.

Hautkrebs entsteht oft ?ber einen l?ngeren Zeitraum. Menschen ?ber 70 erkranken daher zwar besonders h?ufig an Hautkrebs. Dennoch wird der gef?hrliche "schwarze" Hautkrebs, auch als malignes Melanom bekannt, zunehmend auch bei J?ngeren diagnostiziert. Bei Frauen im Alter von 20 bis 29 Jahren ist dieser Tumor sogar die h?ufigste Krebserkrankung. Bis zu einem Alter von 55 Jahren erkranken Frauen deutlich ?fter an schwarzem Hautkrebs als M?nner, danach dreht sich dieses Verh?ltnis um.

Interessierten bietet das Beratungsteam vom INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe kostenfrei Informationen zum Thema Hautkrebs. Die Mitarbeiter*innen sind montags bis freitags telefonisch von 8 bis 17 Uhr unter der Nummer 0800 - 80 70 88 77 erreichbar oder k?nnen per E-Mail unter mailto:krebshilfe@infonetz-krebs.de kontaktiert werden. Weitere Informationen und kostenlose Materialien rund um den UV-Schutz erhalten Interessierte online unter https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebs-vorbeugen/uv-strah lung-und-hautkrebs/ und https://www.unserehaut.de/de/ .

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Pressekontakt:

Deutsche Krebshilfe Pressestelle Buschstr. 32 53113 Bonn Telefon: 02 28/7 29 90-96 E-Mail: mailto:presse@krebshilfe.de Internet: http://www.krebshilfe.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/116010/4906518 Deutsche Krebshilfe

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