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Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Bonn - Als Fortsetzung der Irrfahrt durch die Inzidenzzonen bewertet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) den ?nderungsentwurf des Infektionsschutzgesetzes.

13.04.2021 - 17:27:26

Infektionsschutzgesetz: Irrfahrt durch die Inzidenzzonen geht weiter

Bonn - Als Fortsetzung der Irrfahrt durch die Inzidenzzonen bewertet der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) den ?nderungsentwurf des Infektionsschutzgesetzes. "Was bleibt von den vielversprechenden Konzepten vieler Kreise und St?dte, mit Schnelltests und digitaler Kontaktnachverfolgung dem Handel erste ?ffnungsperspektiven zu bieten?", fragt ZDK-Pr?sident J?rgen Karpinski. Sobald der Inzidenz-Tacho die 100 ?berschreite, sei jetzt wieder eine Vollbremsung f?llig. Und nur alle dar?ber hinausgehenden h?rteren Regelungen sollen fortbestehen. "Wie soll ein Unternehmer mit diesen Vorgaben vern?nftig planen? M?gliches ?ffnen und Schlie?en im F?nf-Tages-Rhythmus kann niemand mehr nachvollziehen. Im Zweifel bleiben die Kunden zuhause, und das nun schon seit vier Monaten."

Dabei sei ein Besuch im Autohaus laut dem Robert-Koch-Institut fast so sicher wie ein Aufenthalt im Freien. Statt wechselnd zu bremsen und wieder Gas zu geben w?re es viel wirksamer, weiter auf ?ffnungsschritte mit fl?chendeckenden Schnelltests und Systemen digitaler Kontaktnachverfolgung zu setzen - unabh?ngig vom starren Blick auf den Inzidenz-Tacho.

Laut Karpinski empfehle auch der ZDK den Autoh?usern und Kfz-Werkst?tten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben regelm??ig testen zu lassen. "Dieses Engagement ist in den vergangenen Wochen kontinuierlich ausgeweitet worden. Wir setzen hier auf das freiwillige Engagement der Betriebe und lehnen eine Zwangsverpflichtung ab", so der ZDK-Pr?sident. Wenn die Politik die ?bernahme der Testkosten durch die Betriebe als Beitrag zur Pandemiebek?mpfung deklariere, werde komplett vergessen, welche wirtschaftlichen Belastungen der Automobilhandel aufgrund des monatelangen Verkaufsverbots bisher zu tragen habe. "Auch unter Infektionsschutzgesichtspunkten halten wir die Aufnahme des Automobilhandels in die vom ?ffnungsverbot ausgenommenen Ladengesch?fte f?r gerechtfertigt und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sogar f?r zwingend notwendig. Aufgrund der gro?en Ausstellungsfl?chen und der typischerweise sehr geringen Zahl gleichzeitig anwesender Kunden ist das Infektionsrisiko im Automobilhandel minimal und sicherlich nicht gr??er als in den laut Entwurf privilegierten Gartenm?rkten oder Buchhandlungen", betont Karpinski.

Pressekontakt:

Ulrich K?ster, ZDK-Pressesprecher Tel.: 0228/ 91 27 270 E-Mail: mailto:koester@kfzgewerbe.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7865/4888063 Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

@ presseportal.de