Vonovia, DE000A1ML7J1

BOCHUM / BERLIN - Die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, doch nun müssen sich viele Großstädter mit kleineren Wohnungen zufrieden geben.

13.09.2018 - 05:52:24

Experten: In Großstädten breiten sich kleinere Wohnungen aus. Hintergrund sind die vor allem in den Ballungszentren kräftig gekletterten Mieten. "Da geht die Reise hin, dass wir bei den Quadratmetern eher sparen", stellt der Immobilienexperte des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Voigtländer, fest.

bereits auf den Trend einstellen, warnen Mieterschützer vor weiter steigenden Quadratmeterpreisen.

Seit der Jahrtausendwende ist die Wohnfläche je Bundesbürger nach Zahlen des Statistischen Bundesamts fast kontinuierlich gewachsen. Waren es 1999 noch rund 39 Quadratmeter pro Kopf, stieg die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf zehn Jahre später auf 45 Quadratmeter und lag im vergangenen Jahr bei 46,5 Quadratmetern.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Verdi fordert größere Rolle des Staates beim Wohnungsbau. "Wir müssen hinkommen zu einer wieder stärkeren Rolle der öffentlichen Hand bei der Gewährleistung bezahlbaren Wohnraums", sagte Verdi-Chef Frank Bsirske der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Zwei Tage vor dem Wohngipfel im Kanzleramt fordert die Gewerkschaft Verdi eine "wohnungspolitische Kehrtwende". (Wirtschaft, 19.09.2018 - 05:18) weiterlesen...

Grüne warnen vor dem Auslaufen der Mietpreisbremse in vielen Städten. Als erstes wäre Frankfurt am Main betroffen, in Hessen tritt die Mietpreisbremse laut Landesverordnung schon zum Juli 2019 außer Kraft. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Berlin könnte zum Juni 2020 folgen, Hamburg und Köln einen Monat später und München zum August. BERLIN - Die Mietpreisbremse gegen überzogene Mietforderungen könnte in fast allen Bundesländern im Jahr 2020 auslaufen - und damit auch in Deutschlands größten Städten nicht mehr greifen. (Boerse, 17.09.2018 - 05:20) weiterlesen...

SPD widerspricht CDU: Freie Marktkräfte lösen die Wohnungsnot nicht. "Es ist schockierend, dass die CDU meint, der freie Markt werde das Problem explodierender Mieten schon regeln", sagte er der Online-Ausgabe der "Passauer Neuen Presse" (Montag). BERLIN - Vor dem Gipfel der Bundesregierung zur Wohnungsnot hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil den Ansatz des Koalitionspartners CDU heftig kritisiert. (Boerse, 17.09.2018 - 05:18) weiterlesen...