Spanien, Italien

BLED - Der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, hält eine Einigung in den Austrittsgesprächen innerhalb von acht Wochen für "realistisch" und "möglich".

10.09.2018 - 17:07:47

EU-Unterhändler Barnier: Brexit-Einigung innerhalb von acht Wochen realistisch. Eine Vereinbarung müsse bis Anfang November abgeschlossen werden, sagte Barnier auf einer Konferenz im slowenischen Bled am Montag. Es seien aber weiterhin mehrere Fragen ungeklärt. Dazu gehöre die der irischen Grenze und der Schutz der Namensrechte für Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte.

BLED - Der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, hält eine Einigung in den Austrittsgesprächen innerhalb von acht Wochen für "realistisch" und "möglich". Eine Vereinbarung müsse bis Anfang November abgeschlossen werden, sagte Barnier auf einer Konferenz im slowenischen Bled am Montag. Es seien aber weiterhin mehrere Fragen ungeklärt. Dazu gehöre die der irischen Grenze und der Schutz der Namensrechte für Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte.

ROUNDUP: Tote bei Überfall auf Öl-Hauptquartier in Libyen

TRIPOLIS - Bewaffnete haben in Libyens Hauptstadt Tripolis den Sitz der Nationalen Ölgesellschaft (NOC) gestürmt. Bei dem Angriff - hinter dem Dschihadisten der Terrormiliz Islamischer Staat vermutet werden - seien zwei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Dem Sprecher des Innenministeriums, Ahmed Salim, zufolge waren die beiden Todesopfer Teil der Wachpersonals.

CDU offen für Hardware-Nachrüstungen älterer Dieselautos

BERLIN - Die CDU ist nach dem Urteil zu Diesel-Fahrverboten in Frankfurt am Main offen für Hardware-Nachrüstungen an älteren Fahrzeugen. Man müsse alle Maßnahmen ergreifen, die solche Verbote verhinderten, sagte Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag nach Sitzungen der Spitzengremien der Partei in Berlin. Nun solle "dort, wo es sinnvoll und machbar ist, und auch schnell machbar ist, (...) über Hardware-Nachrüstungen gesprochen werden".

OECD-Frühindikator CLI gibt weiter nach

PARIS - Das Wirtschaftswachstum im OECD-Raum scheint sich weiter abzuschwächen. Darauf deutet ein am Montag veröffentlichter Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hin. Der Composite Leading Indicator (CLI) fiel im Juli um weitere 0,1 Punkte auf 99,7 Zähler. Dies deute auf eine schwächere Wachstumsdynamik hin, kommentierte die OECD.

Großbritannien: Wirtschaft wächst im Juli stärker als erwartet

LONDON - Die britische Wirtschaft hat im Juli überraschend stark zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei um 0,3 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das britische Statistikamt National Statistics am Montag in London mit. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet, nachdem die Wirtschaftsleistung auch im Juni um 0,1 Prozent gewachsen war.

Großbritannien: Industrieproduktion steigt etwas weniger als erwartet

LONDON - In Großbritannien hat die Industrieproduktion im Juli etwas schwächer als erwartet zugelegt. Die Produktion sei um 0,1 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Montag in London mit. Im Juni hatte sie noch um 0,4 Prozent zugelegt.

Eurozone: Anlegerstimmung durch Schwellenländer belastet

FRANKFURT - Die Anlegerstimmung in der Eurozone ist im September durch die Turbulenzen in vielen großen Schwellenländern belastet worden. Der vom Analysehaus Sentix erhobene Konjunkturindikator ging zum Vormonat um 2,7 Punkte auf 12,0 Zähler zurück, wie Sentix am Montag in Frankfurt mitteilte. Der Rückgang folgt auf zwei Anstiege in Folge. Analysten hatten im Mittel einen leichteren Rücksetzer auf 14,3 Punkte erwartet.

Türkische Wirtschaft verliert deutlich an Schwung

FRANKFURT/ANKARA - Die türkische Wirtschaft hat im Frühjahr spürbar nachgelassen. Im zweiten Quartal sei die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 0,9 Prozent gestiegen, teilte das das nationale Statistikamt am Montag mit. Dies ist das schwächste Wachstum seit dem dritten Quartal 2016. Analysten hatten für die Monate April bis Juni allerdings ein noch schwächeres Wachstum von nur 0,5 Prozent im Quartalsvergleich erwartet.

Deutschland-Tourismus bleibt auf Rekordkurs

WIESBADEN - Der Deutschland-Tourismus steuert auf ein weiteres Jahr mit Höchstwerten zu. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland stieg im Juli gemessen am Vorjahresmonat um 5 Prozent auf 56,2 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Während bei den Übernachtungen ausländischer Gäste ein Zuwachs von 4 Prozent stand, lag das Plus bei den heimischen Reisenden noch höher bei 6 Prozent.

Chinas Inflation zieht erneut etwas an - Regierungsziel aber weiter weit weg

PEKING - In China haben die Verbraucherpreise erneut etwas stärker angezogen als zuletzt. Sie liegen allerdings weiter deutlich unter dem Ziel der Regierung. Im August stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Von Bloomberg befragte Experten hatten im Schnitt damit gerechnet, dass sie wie im Vormonat um 2,1 Prozent steigen. Chinas Regierung peilt in diesem Jahr bei den Verbraucherpreisen einen Anstieg um drei Prozent an. Experten zufolge steht das Inflationsziel derzeit aber nicht weit oben auf der Prioritätenliste. Im Fokus stehe derzeit vor allem der Abbau der Schulden bei Großkonzernen.

Japans Wirtschaft wächst deutlicher als erwartet - Unternehmen investieren viel

TOKIO - Die japanische Wirtschaft ist zuletzt noch stärker gewachsen als zunächst angenommen. Damit hat Japan die wirtschaftliche Schwächephase vom Jahresauftakt erst einmal hinter sich gelassen. Im zweiten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zu den ersten drei Monaten auf das Jahr hochgerechnet um 3,0 Prozent gewachsen, teilte die Regierung am Montag in Tokio mit. Zwischen Januar und Ende März war die Wirtschaftsleistung noch gefallen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend auf. Der entsprechende Indikator sei um 0,2 Punkte auf minus 2,7 Zähler gestiegen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf minus 3,2 Punkte erwartet. LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. (Wirtschaft, 23.10.2018 - 16:18) weiterlesen...