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Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG

Bielefeld - Die Bielefelder Dr.

22.04.2021 - 13:12:31

Mit enormer Kraftanstrengung weiter auf Kurs und der Krise getrotzt. Wolff Group verzeichnete 2020 mit 341,1 Mio. Euro Umsatz (2019: 313,4 Mio. Euro) ein Plus von knapp neun Prozent bei weiterhin ?ber 20 Prozent Anteil im Exportgesch?ft. Jahrzehntelange und evidenzbasierte Forschung mit zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen sichert h?chste Produktqualit?t.

Bielefeld - Die Bielefelder Dr. Wolff Group verzeichnete 2020 mit 341,1 Mio. Euro Umsatz (2019: 313,4 Mio. Euro) ein Plus von knapp neun Prozent bei weiterhin ?ber 20 Prozent Anteil im Exportgesch?ft. Jahrzehntelange und evidenzbasierte Forschung mit zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen sichert h?chste Produktqualit?t. Dank des Vertrauens von Millionen Verbrauchern, gepaart mit mutigem und schnellem Handeln, konnte auch im ersten Quartal 2021 dieser Kurs mit mehr als drei Prozent Wachstum weitergef?hrt werden."

"Morgens Krise, nachmittags Chance"

2020 galt es f?r das Familienunternehmen, flexibel und schnell zu agieren. Im Fokus standen die Sicherheit der Mitarbeiter, die Rohstoffversorgung und das Cash-Management. Binnen weniger Tage wurde ein Hand-Desinfektionsgel zur Marktreife gebracht und ?ber Apotheken die fl?chendeckende Verf?gbarkeit mit bis zu 6 Millionen Einheiten bis Anfang Juni gesichert. Auch Landkreise und medizinisches Personal wurden versorgt.

Die parallele Entwicklung weiterer Produkte zur Corona-Prophylaxe hatte h?chste Priorit?t. Ende 2020 folgten zwei Meilensteine: Zun?chst mit der wissenschaftlichen Best?tigung einer begrenzt viruzid wirkenden Handcreme, gefolgt von klinischen Ergebnissen f?r die Prophylaxe durch eine medizinische Mund- und Rachensp?lung. Schon seit M?rz 2020 untersucht die Dr. Wolff-Forschung Labor- und Klinikdaten zum physikalischen Corona-Schutz durch diese speziell entwickelte Mund- und Rachensp?lung. In bisher zwei Labor- und einer ersten klinischen Anwendungsbeobachtung an 34 COVID-19-Patienten, konnte eine m?gliche Prophylaxe durch signifikante Abnahme der Viruslast um bis zu 90 Prozent erreicht werden. Die Ergebnisse wurden als Paper eingereicht. Eine weitere im Februar gestartete placebo-kontrollierte klinische Studie untersucht den kumulativen Effekt einer mehrt?gigen Anwendung bei COVID-19-Patienten. Wie gestern bekannt wurde, kommt eine internationale Autorengruppe jetzt in ihrer Studie1 zu dem Schluss, dass der Mundraum das entscheidende Eintrittstor f?r das Virus in den K?rper ist. Dieses gelangt mit dem Speichel in die Blutgef??e und so zur Lunge. Das Fazit der Forscher lautet: "Die Reduktion der Viruslast im Mund- und Rachenraum kann schwere Krankheitsverl?ufe verhindern." Die Verwendung einer Mundsp?ll?sung ist damit die empfohlene Corona-Prophylaxe.

"Es ist unser Antrieb, bestehende Corona-Prophylaxe-M?glichkeiten bestm?glich zu erg?nzen und einen wirkungsvollen Beitrag zur Reduzierung der Viruslast zu leisten. Wir ersetzen damit keine Impfungen, aber die bisher erzielten Schritte und Ma?nahmen reichen nicht. Wir brauchen weitere wirksame Mittel, um das Virus einzud?mmen, uns und andere besser zu sch?tzen und ?bertragungsketten zu brechen", beschreibt Eduard R. D?rrenberg, gesch?ftsf?hrender Gesellschafter der Dr. Wolff Group, den im internationalen Vergleich langsamen Fortschritt in der deutschen Pandemiebek?mpfung und erg?nzt: "Die bisherigen Ma?nahmen sind das Ergebnis singul?rer Betrachtungsweise: Zun?chst galten die Abstands- und Hygiene-Regeln. Es folgten nach Anfangszweifeln doch die von Hygienikern geforderten Masken (AHA-Regeln), bevor wir uns um Impfungen und nun auch um Teststrategien bem?hen."

Auch das Paul Ehrlich-Institut best?tigt zudem laut seines Pr?sidenten Prof. Klaus Cichutek: "Wenn die Virusmenge in Aerosolen deutlich verringert ist, weil die Viruslast im Rachen verringert ist, dann sollte dies dazu f?hren, dass Kontaktpersonen weniger h?ufig oder gar nicht angesteckt werden."

(1) Lloyd-Jones et al. The COVID-19 Pathway: A Proposed Oral-Vascular-Pulmonary Route of SARS-CoV-2 Infection and the Importance of Oral Healthcare Measures. Journal of Oral Medicine and Dental Research. 2021. Genesis-JOMDR-2(1)-S1 Volume 2 | Issue 1 Open Access

(2) ARD-Morgenmagazin vom 14. April 2021

Neue Potentiale f?r Dr. Wolff liegen in der Arzneimittelentwicklung, in vertrauten Marken, modernen Produkten und weiterer Digitalisierung

Im Bereich der eigenen Arzneimittel-Forschung bietet Dr. Wolff voraussichtlich bald eine L?sung gegen krankhaftes Schwitzen in den Achseln (die sog. prim?re axill?re Hyperhidrose): Nach mehrj?hrigen Phasen der Entwicklung, hat der Pharma-Bereich Ende Februar den Antrag auf Zulassung des in der EU einzigartigen Arzneimittels im dezentralen Verfahren (DCP) f?r Deutschland, Schweden und weitere 9 EU-L?nder eingereicht. Dr. August Wolff wird die Creme direkt oder mit erfahrenen Partnern in diesen L?ndern vermarkten. Der Antrag auf Zulassung der Formulierung mit 1% Glycopyrroniumbromid (GPB) gegen krankhaftes Schwitzen in der Achselh?hle basiert auf Daten mehrerer klinischer Studien, wobei der Phase 3a-Teil bereits im renommierten British Journal of Dermatology ver?ffentlicht wurde.3

Ausblick

"Noch ist Corona!" So lautet das Fazit nach mehr als einem Jahr in der Pandemie. Asien k?nnte zum Gewinner avancieren, denn dort gelingt es, das Pandemie-Geschehen deutlich zu kontrollieren und Strategien zu entwickeln, die das ?ffentliche Leben und den Umgang mit der Pandemie normalisieren. "Wir haben eine deutliche Normalisierung unseres Asien-Gesch?ftes bereits mit den ersten Lockerungen, beispielsweise in China, erlebt", best?tigt D?rrenberg, der Anfang 2021 nach einem Jahr Abstinenz die Dr. Wolff Dependance in Singapur besuchen konnte. "Die Unterschiede sind sehr drastisch. Eine enorme Transparenz und Kontakt-Nachverfolgung, durch konsequente Check-In-Prozesse beispielsweise an Geb?uden, Temperatur-Messungen und Corona-Tests, bringen in Singapur seit Monaten Normalisierung und Kontrolle in die pandemische Entwicklung. Europa wird hingegen l?nger ben?tigen, vielleicht sogar Boden verlieren. Damit erwarte ich auch eine gebremste Entwicklung unseres Gesch?fts im zweiten Quartal", blickt D?rrenberg voraus. Umso mehr werden Wert und Nutzen starker Marken, leistungsf?higer Produkte, zunehmender Digitalisierung und eigener Daten steigen. Konsumenten - die immer individueller agieren - mit dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit zu erreichen, wird in Medizin und Kosmetik den Unterschied machen. Es wird darum gehen, Kommunikations- und Arbeitsformen der Zukunft zu gestalten. D?rrenberg sieht, dass hier die Wirtschaft bereits enorme Schritte unternommen hat, es jedoch noch Verbesserungspotential gibt: "Die Politik muss endlich nachziehen, ich w?nsche mir mehr Transparenz, mehr Kompetenz und mehr Digitalisierung. Wir d?rfen nicht l?nger zusehen. Zun?chst haben wir alte Menschen nicht ausreichend gesch?tzt. Jetzt sind wir dabei, unseren Kindern Bildung vorzuenthalten, weil es nicht gelingt, Bildung zeitgem?? zu organisieren, zu digitalisieren und zu strukturieren. Gerade erst hat der Wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums die Zust?nde in Beh?rden als "archaisch" beschrieben." Dr. Wolff blickt dennoch optimistisch in die Zukunft. In der Hoffnung und mit dem Wunsch auf verbesserte politische Rahmenbedingungen, bleibt der Fokus auf Forschung, Innovationen und Digitalisierung.

(3) Abels C, Soeberdt M, Kilic A, Reich H, Knie U, Jourdan C, Schramm K, Heimstaedt-Muskett S, Masur C, Szeimies RM. A 1% glycopyrronium bromide cream for the topical treatment of primary axillary hyperhidrosis: Efficacy and Safety Results from a Phase 3a Randomised Controlled Study. Br J Dermatol. 2021 Jan 14. doi: 10.1111/bjd.19810

Zu unseren Marken

Pharmazeutischer Bereich:

Linola:

Neben gestiegenem Bedarf an Handcreme wegen Hautsch?digungen durch vermehrtes H?ndewaschen und Desinfektions-L?sungen, legt Linola mit medizinischer Hautpflege insgesamt zu. Die Einf?hrung der Handhygiene-Serie unter der Marke Linola Sept mit Handreinigung, Handdesinfektionsgel und der Anti-Corona Handcreme, st?rkt die positive Entwicklung. Zus?tzlicher Baustein einer effektiven Corona-Prophylaxe ist die seit Januar in Apotheken erh?ltliche Mund- und Rachensp?lung.

Vagisan:

Aktuell sind rund acht Millionen Frauen in Deutschland in den Wechseljahren - nie waren es mehr. Die gyn?kologischen Produkte von Dr. Wolff leisten seit Jahren einen gro?en Beitrag, beispielsweise in der hormonfreien Therapie. Im abgelaufenen Jahr konnte die Marke im In- und Ausland weiter zulegen. National ist es die Sexologin Ann-Marlene Henning, die als Markenbotschafterin schwierige Themen wie Scheidentrockenheit offen anspricht und betroffenen Frauen als Ratgeberin zur Seite steht.

Kosmetischer Bereich:

Oral Care:

Forschung mit weitreichenden Studien zu moderner Kariesprophylaxe und Aufkl?rung um europ?ische Reglementierung zur Dosierung fluoridierter Zahnpasta bilden einen Schwerpunkt im Oral Care-Bereich. Innerhalb der letzten 10 Jahre wurde weltweit so intensiv zu Hydroxylapatit und seinen positiven Einfl?ssen auf die Zahngesundheit geforscht, wie zu keinem anderen Oral Care Inhaltsstoff. In zahlreichen Studien und Publikationen wird gezeigt, dass Hydroxylapatit eine echte Alternative zu Fluorid darstellt. Insbesondere die fluoridfreie Kinder Karex hat am Regal gewonnen und wird von Eltern bewusst als Alternative zu fluoridhaltiger Zahnpflege eingesetzt. Mit einem Plus von 12 Prozent lautet der n?chste Schritt: Internationalisierung.

Plantur:

Die Marke gegen weiblichen Haarausfall und f?r Haarwachstum legt neun Prozent zu. Im Lockdown trafen Produkte mit Farbeffekt gegen entstehende Haarans?tze den Nerv. Gerade eine individuell, inhaltlich abgestimmte und durch relevante Themen bestimmte digitale Kommunikation erreichte die Zielgruppe. Mit der neuen Serie von Plantur 21 werden junge Frauen mit langem Haar adressiert. Eine Forschergruppe um Dr. Gil Westgate (University of Bradford) best?tigte zudem, dass Coffein der besterforschte Wirkstoff pflanzlichen Ursprungs gegen Haarausfall ist.

Alpecin:

Rund jeden zweiten Mann betrifft im Laufe seines Lebens Haarausfall. Die Ursache ist in 80 Prozent der F?lle erblich bedingt. Die Entwicklung zu bremsen und effektive Vorbeugung zu leisten, daf?r steht Alpecin Coffein-Shampoo. Die Aufkl?rung junger M?nner ist daher zentral. Ob fehlende Sportangebote oder mehr Home-Office, der Shampoo-Markt in Deutschland ist im Jahr 2020 um f?nf Prozent r?ckl?ufig. Alpecin performt besser als der Markt, b??t zwei Prozent zum Vorjahresniveau ein und geht stabil durch die Krise.

Alcina:

Mit insgesamt zwei Lockdowns ist das Friseurgesch?ft von der Pandemie betroffen. Alcina konzentrierte sich bei den Aktionen und Neuheiten in 2020 gezielt auf Produkte, die in der aktuellen Lage von den Verbrauchern nachgefragt wurden oder die die Arbeit in den Salons z.B. im Hinblick auf Hygiene und Service erleichterten. Durch Videos und zahlreiche digitale Angebote nutzte die Marke die Chance, ihre B2B-Kunden in Bereichen wie Salonf?hrung oder handwerkliche Fortbildung bestm?glich zu unterst?tzen. Auch f?r Endverbraucher wurden neue digitale Formate geschaffen, um die Kundenbindung zu st?rken. Produkte mit Farb- und Pflegeleistung trugen im Gesch?ftsjahr st?rker als beispielsweise dekorative Kosmetik zum Umsatz von fast 41 Mio. Euro bei.

Pressekontakt:

Pressekontakt Dr. Wolff-Gruppe Marcel Kl?pping Tel.: +49 (0) 521 8808-243 E-Mail: mailto:pr@drwolffgroup.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/55276/4896055 Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG

@ presseportal.de