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Biden will Impfstoffe für alle Erwachsenen bis Mai freigeben lassen

12.03.2021 - 14:22:00

Biden will Impfstoffe für alle Erwachsenen bis Mai freigeben lassen. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden will die Staffelung nach Impfgruppen in der Corona-Pandemie aufheben und Impfstoffe bis spätestens 1. Mai für alle Erwachsenen in den USA freigeben lassen. Er werde eine entsprechende Anordnung an die Bundesstaaten erlassen, kündigte Biden bei seiner ersten großen Fernsehansprache zur Hauptsendezeit am Donnerstagabend (Ortszeit) an. Der Präsident rief die Amerikaner eindringlich dazu auf, sich impfen zu lassen. Jeder müsse seinen Teil dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen.

zusätzliche 100 Millionen Impfdosen bestellen würden.

Kurz vor seiner Ansprache setzte Biden mit der Unterschrift unter seinen "amerikanischen Rettungsplan" ein gigantisches Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise in Kraft. Nur 50 Tage nach Amtsantritt konnte der Demokrat damit sein erstes großes Gesetzesvorhaben verwirklichen. Der Umfang des Konjunkturpakets in Höhe von rund 1,9 Billionen US-Dollar (rund 1,6 Billionen Euro) entspricht fast zehn Prozent der jährlichen US-Wirtschaftsleistung. Es soll die hart von der Pandemie getroffene Wirtschaft ankurbeln und Millionen neuer Jobs schaffen.

Die ersten Amerikaner sollten bereits an diesem Wochenende einmalige Direktzahlungen in Höhe von 1400 Dollar auf ihrem Konto finden, versprach das Weiße Haus. Für Familien mit Kindern sind außerdem größere Steuererleichterungen und weitere Direktzahlungen geplant. Zudem soll es Finanzierungshilfen für Corona-Tests, die Impfkampagne, Schulöffnungen sowie zusätzliche Unterstützung für Arbeitslose geben.

Bidens Fernsehansprache war von Empathie geprägt - eine Fähigkeit, die seinem Vorgänger Donald Trump eher nicht zugeschrieben wurde. "Wir sind verbunden durch den Verlust und den Schmerz vergangener Tage", sagte Biden, der den Angehörigen der Pandemie-Opfer sein Mitgefühl aussprach. Der Demokrat erwähnte Trump nicht namentlich, folgende Worte dürften aber auf den Republikaner gemünzt gewesen sein: "Vor einem Jahr wurden wir von einem Virus heimgesucht, dem mit Schweigen begegnet wurde und das sich unkontrolliert ausbreitete", sagte Biden. "Leugnen über Tage, Wochen, dann Monate führte zu mehr Todesfällen, mehr Infektionen, mehr Stress und mehr Einsamkeit."

Exakt ein Jahr vor Biden hatte sich Trump in einer Ansprache zur Corona-Krise an die Nation gewandt. Er verkündete damals einen Einreisestopp für Ausländer aus Europa, der bis heute in Kraft ist. Trump - der die Gefahr durch das Coronavirus immer wieder kleinredete - behauptete vor einem Jahr auch: "Keine Nation ist besser vorbereitet und widerstandsfähiger als die Vereinigten Staaten." Damals hatte die Statistik der Johns-Hopkins-Universität 1100 Coronavirus-Infektionen und 37 Tote in den USA verzeichnet. Inzwischen sind es fast 30 Millionen bestätigte Infektionen und mehr als 530 000 Tote.

Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Senders CNN glauben inzwischen 77 Prozent der Amerikaner, dass die schlimmste Phase der Corona-Krise hinter ihnen liegt. Gute Werte gab es auch für Biden: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten vertrauen darauf, dass er das Land aus der Krise führt. Biden sagte am Donnerstag: "Es gibt Hoffnung und Licht." Vor den Amerikanern lägen "nach einem der schwierigsten und dunkelsten Zeitabschnitte in der Geschichte dieser Nation" nun bessere Tage.

@ dpa.de

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